Splinter Cell Conviction: Das neue Erfolgskonzept von Ubisofts Agenten-Reihe
Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (2)
Splinter Cell Conviction wird sich im Schwierigkeitsgrad von seinen Vorgängern unterscheiden - wird es für gestandene Zockler etwa zu anspruchslos? Am 13. April wird der langersehnte neue Teil der Sam Fisher-Abenteuer aus Tom Clancy's Splinter Cell erscheinen. Max Beland, der Kreativ-Direktor des Spiels verrät im Vorfeld, warum welche Veränderungen an dem neuen Titel beschlossen wurden.
„Bei der Arbeit an einem so großen Franchise muss man zuerst die Grundelemente der Reihe herausfinden. Andernfalls geht die spezifische Art des Spiels verloren, es wird zu etwas anderem. Deshalb mussten wir zunächst festlegen, was die wesentlichen Elemente von Splinter Cell sind.“ Durch Gespräche mit Fans von Splinter Cell fanden die Entwickler heraus, dass vor allem das Spiel von Licht und Schatten, die Agentenausrüstung und der Hauptcharakter Sam Fisher die Dinge sind, die Gamer am meisten an der Reihe schätzen. Deshalb wurde den Entwicklern klar, dass das Spielkonzept für die Spieler noch immer interessant war, lediglich der Schwierigkeitsgrad hindere die Reihe am Erfolg.
Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (5)
„Was wir immer zu hören bekamen, war ‚Mann, ist das hart. Ich habe den ersten Level gespielt und dann aufgehört. Es war zu schwer‘“, berichtete Max Beland. "Da wurde uns klar, dass wir zwar eindeutig die Phantasie der Spieler auf unserer Seite hatten, aber es war auch klar, dass wir ihnen nicht das Richtige lieferten. Die User brachen die Spiele ab und die Verkaufszahlen stagnierten.“ Damit war für Ubisoft sicher: Die Entwickler mussten dem Spiel neues Leben einhauchen. Um das zu gewährleisten, haben sie einige Veränderungen am Gameplay vorgenommen. Denn wenn der beste Agent der Welt an einem Vorsprung hängt, dann gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum er sich in Zeitlupe bewegt, meinen die Macher von Splinter Cell: Conviction. Und auch die Schleich- und Tarn-Elemente sollen dem Spieler in dem neuen Titel der Serie nicht mehr aufgezwungen werden, sondern etwas sein, das der User freiwillig nutzen will. „Wir möchten, dass Sam Fisher ein Raubtier ist, keine Großmutter“, sagt Beland.
- Schlagwörter:
- , splinter cell conviction


Zu Gunsten der Spielgeschwindigkeit wird halt ein flotteres Gameplay programmiert, dass dich eben nicht hundert Mal die selbe Stelle wiederholen lässt, wo liegt das Problem?
Ich vermisse die Trial & Error-Passagen vieler älterer Titel…