pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (PC)

Release:
29.04.2010
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Splinter Cell Conviction: Das neue Erfolgskonzept von Ubisofts Agenten-Reihe

23.03.2010 13:58 Uhr
|
Neu
|
Frühere Titel der Splinter Cell-Reihe waren für viele Spieler zu schwer. Deshalb mussten die Entwickler einiges an dem Gameplay verändern. Was sich genau geändert hat, verrät Kreativ-Direktor Max Beland.

Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (2) Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (2) Splinter Cell Conviction wird sich im Schwierigkeitsgrad von seinen Vorgängern unterscheiden - wird es für gestandene Zockler etwa zu anspruchslos? Am 13. April wird der langersehnte neue Teil der Sam Fisher-Abenteuer aus Tom Clancy's Splinter Cell erscheinen. Max Beland, der Kreativ-Direktor des Spiels verrät im Vorfeld, warum welche Veränderungen an dem neuen Titel beschlossen wurden.
„Bei der Arbeit an einem so großen Franchise muss man zuerst die Grundelemente der Reihe herausfinden. Andernfalls geht die spezifische Art des Spiels verloren, es wird zu etwas anderem. Deshalb mussten wir zunächst festlegen, was die wesentlichen Elemente von Splinter Cell sind.“ Durch Gespräche mit Fans von Splinter Cell fanden die Entwickler heraus, dass vor allem das Spiel von Licht und Schatten, die Agentenausrüstung und der Hauptcharakter Sam Fisher die Dinge sind, die Gamer am meisten an der Reihe schätzen. Deshalb wurde den Entwicklern klar, dass das Spielkonzept für die Spieler noch immer interessant war, lediglich der Schwierigkeitsgrad hindere die Reihe am Erfolg.

Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (5) Screenshot aus Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (5) „Was wir immer zu hören bekamen, war ‚Mann, ist das hart. Ich habe den ersten Level gespielt und dann aufgehört. Es war zu schwer‘“, berichtete Max Beland. "Da wurde uns klar, dass wir zwar eindeutig die Phantasie der Spieler auf unserer Seite hatten, aber es war auch klar, dass wir ihnen nicht das Richtige lieferten. Die User brachen die Spiele ab und die Verkaufszahlen stagnierten.“ Damit war für Ubisoft sicher: Die Entwickler mussten dem Spiel neues Leben einhauchen. Um das zu gewährleisten, haben sie einige Veränderungen am Gameplay vorgenommen. Denn wenn der beste Agent der Welt an einem Vorsprung hängt, dann gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum er sich in Zeitlupe bewegt, meinen die Macher von Splinter Cell: Conviction. Und auch die Schleich- und Tarn-Elemente sollen dem Spieler in dem neuen Titel der Serie nicht mehr aufgezwungen werden, sondern etwas sein, das der User freiwillig nutzen will. „Wir möchten, dass Sam Fisher ein Raubtier ist, keine Großmutter“, sagt Beland.

Benutzer
Moderation
23.03.2010 13:58 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Community Officer
Bewertung: 0
24.03.2010 22:02 Uhr
Ist das in den neueren Tomb Raider-Teilen nicht so? Ich denke schon.


Zu Gunsten der Spielgeschwindigkeit wird halt ein flotteres Gameplay programmiert, dass dich eben nicht hundert Mal die selbe Stelle wiederholen lässt, wo liegt das Problem?

Ich vermisse die Trial & Error-Passagen vieler älterer Titel…
Community Officer
Bewertung: 0
24.03.2010 21:47 Uhr
Zitat: (Original von diego55;8601540)
1. Meiner Meinung nach, sind die SC-Teile (grade auf dem PC wegen der jederzeit nutzbaren Speicherfunktion) nicht zu schwer. Erst recht nicht so sehr, dass man aufhören wollen würde.
Nicht jeder hat aber Bock auf ein ne Quickload-Orgie, weil mal wieder ein Gegner Sam entdeckt…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.03.2010 05:08 Uhr
Ein Schleich-Spiel muss schwer sein. Man muss da irgendwo in der Ecke hocken, die Angst haben erwischt zu werden...dadurch wird man gezwungen behutsam und langsam vorzugehen. Wenn man das Spiel aber jetzt leicht macht und man die Gegner einfach so umhauen kann, dann funktioniert die ganze…