Tiger Woods PGA Tour 2005
Nach besonders guten Schlägen lassen die Spieler ihren Emotionen freien Lauf. Hier ist uns ein Birdie gelungen.
Kenner wissen: Ohne feste Abschlagzeiten läuft heutzutage beim Golfen kaum noch etwas. Vor allem an Wochenenden sind die Plätze hoffnungslos überfüllt. Mal fix ein paar Löcher spielen wie vor zehn Jahren ist allerhöchstens kurz vor Einbruch der Dämmerung möglich. Und selbst dann kann es passieren, dass Sie bereits am dritten Abschlag die Gruppe vor sich eingeholt haben und warten dürfen. Wer dessen ungeachtet kleine weiße Plastikbälle einlochen will, sollte unbedingt Tiger Woods PGA Tour 2005 auf seinem Rechner installieren. Denn das simulierte Golfspiel fühlt sich heuer noch einen Tick realistischer an als in der 2004er-Version. Experimente hinsichtlich der vier bewährten Steuerungsvarianten oder der ohnehin überzeugenden Ballphysik wagte EA Sports nicht. Dafür stattete man die Spieler mit deutlich mehr Details und weicheren Animationen aus. Die 39 Pros sehen ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit dem überarbeiteten Editor Game Face 2 einen noch individuelleren Sportler zu erschaffen (siehe Kasten). Um Ihre golferischen Fähigkeiten weiter auszubauen, ist etwas Kleingeld vonnöten, das Sie bei Turnieren verdienen. Eines der interessantesten Features an Tiger Woods PGA Tour 2005 ist die Dream 18 Challenge. Hier basteln Sie aus allen vorhandenen Kursen Ihren eigenen 18-Loch-Platz zusammen. Haben Sie die Reihenfolge der Tees und die Beschaffenheit der Fairways festgelegt, fordern Sie die Weltelite, darunter Jack Nicklaus und Arnold Palmer, zu einem Duell heraus. Je schwerer sich der Gegner auf Ihrem Territorium tut, desto mehr Prestige-Punkte gewinnen Sie.

