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  • Schottland: Fossilien-Funde schließen Lücke in der Erdgeschichte - Hintergrund zu Alfred Romer

    [Update: Hintergrund zu Alfred Romer] In der Fossilienforschung gibt es eine Lücke von mehreren Millionen Jahren. Aus der Zeit dieser so genannten Romer-Lücke gab es keine Fossilienfunde. Nun wurden in Schottland Fossilien entdeckt, welche die Lücke schließen.

    [Update: Hintergrund zum Namen Romer] Der Begriff "Romer-Lücke" geht auf den US-amerikanischen Paläontologen Alfred Sherwood Romer zurück. Er wurde am 28. Dezember 1894 in White Plains im Bundesstaat New York geboren. Er erforschte später die Evolution der Wirbeltiere und entdeckte als erstes die Lücke an mangelnden Fossilien zwischen dem Devon- und Karbon-Zeitalter. Seine Begeisterung für Fossilien entdeckte der ehemalige Eisenbahn-Bedienstete und spätere Stipendiat des Amherst Colleges in Massachusetts durch häufige Besuche des American Museum of Natural History. Nach einem Einsatz im ersten Weltkrieg und einem Biologie-Studium an der Columbia University (New York) lehrte er als Hilfskraft an der Bellevue Medical School der Universität von New York. Bei einem späteren Zwischenstopp in Chicago lernte er seine Frau kennen und konnte sich seinem vorrangigen Interesse widmen: der Paläontologie. Nach einer Professur in Harvard verstarb er an einer Krankheit am 5. November 1973.

    [Update: Theorie zur Evolution] Die Ergebnisse bei den Fossilien-Funden sind auch bei Betrachtung der Theorie wichtig, wie Landwirbeltiere und moderne Fische überhaupt entstanden sind. Offenbar sorgte ein Massenaussterben vor 360 Millionen Jahren dafür. Die Devon-Zeit begann vor 416 Millionen Jahren und dauerte rund 57 Millionen Jahre an. In dieser Zeit begannen die Meeresbewohner, sich für das Leben an Land zu verändern. Als das Devon zum Karbon wurde, starben viele Tierarten aus - bis auf die Wirbeltiere, die sich dann verbreiteten. Eine Ursache für das Massenaussterben gibt es aber nicht. Quelle: haz.de.

    [Update: Funde] Die Fossilien, die die Millionen-Jahre-Lücke schließen, wurden an vier Stellen in Schottland gefunden. Ein Fundort liegt auf der kandadischen Insel Neuschottland. Unter den Funden befinden sich vier neue Landwirbeltier-Arten. Auch mehrere Einzelknochen werden gefunden. Eine ausführliche Analyse steht allerdings noch aus. Von den Vierfüßer-Arten sehen zwei dem Lurch Pederpes ähnlich, der bis zu einem Meter lang wurde und vor 345 Millionen Jahren lebte. Quelle: wissenschaft.de.

    [Original] Paläontologen haben in Schottland Fossilien gefunden, welche die so genannte Romer-Lücke schließen. Bei dieser Lücke handelt es sich um eine Lücke bei den Funden von Fossilien, die mehrere Millionen Jahre umfasst. Ursprünglich war sie sogar 30 Millionen Jahre lang. Manche Wissenschaftler vermuteten, dass es zu dieser Zeit deutlich weniger Tiere gab.

    Nun haben Forscher in Schottland Fossilien gefunden, welche auf die Entwicklung der ersten terrestrischen Wirbeltiere schließen lassen und die eben aus der Millionen-Jahre-Lücke stammen. Der Fund macht deutlich, dass es nicht weniger Tiere gab, sondern schlicht bislang noch nicht viele Fossilien aus dieser Zeit gefunden wurden.

    Die Fossilien aus der Millionen-Jahre-Lücke wurden an verschiedenen Punkten in Schottland entdeckt. Die entsprechenden Tiere lebten vor 365 bis 369 Millionen Jahren. In dieser Zeit siedelten viele Tiere aus dem Wasser an Land um – die Funde sollen dem Forscherteam von der Universität in Southhampton helfen, den Übergang der Tetrapoden vom Wasser aufs Land besser zu verstehen. Weiteres zur Millionen-Jahre-Lücke bei den Fossilien gibt es bei den Westfälischen Nachrichten.

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Schottland: Fossilien-Funde schließen Lücke in der Erdgeschichte - Hintergrund zu Alfred Romer
[Update: Hintergrund zu Alfred Romer] In der Fossilienforschung gibt es eine Lücke von mehreren Millionen Jahren. Aus der Zeit dieser so genannten Romer-Lücke gab es keine Fossilienfunde. Nun wurden in Schottland Fossilien entdeckt, welche die Lücke schließen.
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06.03.2012
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