Tiberium
Doch die Waffe kann noch mehr: Das Wunderding verbirgt außerdem ein Scharfschützengewehr, das Chris Plummer nicht ganz im Ernst als "tragbare Ionenkanone" bezeichnet. Der Energiestrahl dieser Waffe ist besonders gegen stark gepanzerte Gegner wie die Archon-Infanterie zu gebrauchen. Die haben Schwachstellen, die sich mit dem Scharfschützengewehr gezielt ausnutzen lassen. Gut gegen Bedrohungen aus der Luft erweist sich dagegen das MLS (Multi-Launch System). Damit visiert der Spieler blitzschnell bis zu vier fliegende Ziele an, indem er die Maschinen kurz im Fadenkreuz hält. Die daraufhin abgeschossenen Raketen finden selbstständig ihr Ziel. Das sieht beeindruckend aus und scheint - angesichts des breiten Grinsens der Entwickler - eine Menge Spaß zu machen.
Stein-Schere-Papier-System für Tiberium
"Wir wollten mit der GD-10 das Stein-Schere-Papier-System untermauern, das dem gesamten Spiel zugrunde liegt", meint Chris. Soll heißen: Jeder Feuermodus dient einem bestimmten Gegnertyp, eine übermächtige Allzweckkanone gibt es nicht. Na ja, zumindest fast. Denn mit diebischer Freude präsentieren uns die Entwickler noch den "Orbital Slug". Solch ein Luftschlag reißt ganze Gegnermassen und -strukturen ins virtuelle Jenseits. Diese Superwaffe soll nicht die einzige in Tiberium bleiben. Mehr verraten wollen die Entwickler aber noch nicht. Wir rechnen mit einer breiten Palette an orbitalen Zerstörungswerkzeugen wie die aus den Strategiespielen bekannte Ionenkanone. Ein Fest für C&C-Fans, sollten etwa die Scrin ihrerseits mit einer Superwaffe kontern!
"Die mächtigste Waffe sind aber immer noch die Einheiten und Truppen, die du kommandierst", betont der Produzent. Denn als Battle Commander verfügt Ricardo Vega über mehrere Squads an schlagkräftigen GDI-Kampfeinheiten. Auch hier fällt eines von Chris Plummers Lieblingsworten: das Stein-Schere-Papier-Prinzip. "Jede Einheit hat bestimmte Stärken und Schwächen, die du ausnutzen kannst."
Flugs zeigt uns Dan Orzulak, wie das aussieht. Am unteren Bildschirmrand finden sich Einheitenslots, über die der Entwickler neue Truppen ordert. Das funktioniert nur in Landezonen, schließlich werden die Soldaten aus der Luft angeliefert. Vier Varianten an Schlachtbegleitern gibt es bisher: Die Grundlage bilden GDI-Fußtruppen, die je nach Wahl mit Sturmgewehr oder Raketenwerfern antreten. Pure Feuerkraft bringen Titan-Kampfläufer aufs Schlachtfeld. Den Abschluss machen Orca-Jäger, die in luftiger Höhe ihre Bahnen ziehen. Jeder Einheitentyp hat dabei, wie schon erwähnt, seine eigenen Stärken und Schwächen: Titan-Kampfläufer putzen Infanterie und feindliche Abwehrtürme mit links weg, sind bei Beschuss aus der Luft aber hilflos wie ein Tiberium-Sammler vor einer Mauer aus Sandsäcken. Auf unsere Frage, wie viele Truppen man denn komandieren dürfe, antwortet Dan Orzulak: "Zurzeit haben wir sechs solcher Slots im Spiel. Wir experimentieren aber noch und glauben, dass vier Squads ausreichen werden." Dem können wir nur zustimmen. Mit voller Truppenstärke wuselt es nämlich schon recht unübersichtlich auf dem Bildschirm.


Egal ob es NOD Einheiten drin geben wird
oder ob man nur die GDI spielen kann.
Das ist im grunde alles schnurtz egal denn eins is klar. Wenn das Spiel auf den Markt kommt dann wird es der ober Hammer sein und Sachen drin haben von…
Da hätte ich aber bitte gern mal die Quelle zu, ich hab das nämlich noch nirgendwo gelesen.