Thöing teilt aus - Heute im Visier: Activision und die Preiserhöhung für Spiele
Sebastian Thöing teilt aus. Diesmal erwischt es in seiner Kolumne Activision-Boss Robert A. Kotick.
Ganz ehrlich? Ich frage mich in welcher Welt Robert A. Kotick, seines Zeichens Chef von Activision Blizzard, eigentlich lebt. Aber fangen wir vorne an. In einer Konferenz über die Einkünfte von Activision Blizzard sprach man auch über die Preispolitik des Konzerns. Man entschied sich nämlich dazu, die Preise für Spiele wie Wolfenstein oder Call of Duty: Modern Warfare 2 anzuheben. So kostet zuletzt genannter Titel Sie als Vorbesteller satte 59,99 Euro bei Amazon. Unverschämt nennen Sie es? Tja. Wenn es nach Herrn Kotick ginge, dann könnten die Preise ruhig noch weiter steigen. Kein Scherz.
Da frage ich mich doch, entschuldigen Sie bitte die Ausdrucksweise, ob Herr Kotick noch alle Latten am Zaun hat. Klar, im Vergleich zu Konsolenspielern hatten wir PC-Leute schon immer Preisvorteile. Und ja, die Preise sind über Jahre hinweg stabil geblieben. Früher kosteten Spiele 100 Mark heute kosten sie rund 50 Euro. Das ist ok. Finde ich. Aber nicht nur PC-Spieler leiden, denn die Playstation 3 Version von Modern Warfare 2 soll jetzt satte 70 Euro kosten. Ich setze mal kurz Vergleichsbeispiele an: Bioshock 2 für PC kostet 49,95 Euro. Die Playstation 3 Variante 59,95 Euro. Ein ähnliches Bild bei Assassin's Creed 2: Die PC-Version gibt's für 48,45 Euro, die Playstation 3 Version für 60,45 Euro. Was ich Ihnen damit zeigen will? Triple-A-Titel von anderen Publishern, in diesem Fall Ubisoft und Take-Two, kosten weiterhin dasselbe. Schön. Vor allem zu Zeiten der um sich greifenden Weltwirtschaftskrise. In Deutschland stieg der Konsumklimaindex Ende Juli zwar an, das bedeutet aber noch längst nicht, dass die Deutschen auch 60, respektive 70 Euro, für Spiele ausgeben werden... so meine Hoffnung.
Leider werden sich die Zahlen aber, das wage ich zu prognostizieren, nicht verschlechtern. Nicht für Modern Warfare 2. Solch eine riesige Fanbase wird sich von 10 Euro mehr nicht abschrecken lassen. Und selbst wenn. Dann kaufen es halt ein paar tausend Leute weniger. Dafür bringen die anderen geschätzt 200.000 PC-Käufer aber je 10 Euro mehr ein. Es wird sich also ausgleichen. Mindestens. Wenn nicht, sogar rentieren. Zumindest auf den Konsolen. Für die PC-Version sehe ich hohe illegale Downloadzahlen auf uns zukommen. Und am Ende war wieder wer Schuld, dass sich die PC-Version nicht so recht verkauft hat? Genau. Die Raubkopierer.


Irrtum, das kannst du eben nicht, denn Beiträge ohne Bezug zum Thema oder unsachliches Geplänkel haben hier nichts zu suchen, darauf wurdest du bereits hingewiesen.
über was andres auf aber nicht über Posts, da kann jeder schreiben
was im gerade im Kopf vorgeht, dafür sind sie da und nicht um
irgendwelche Erwartungen zu erfüllen.