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Thöing teilt aus

Thöing teilt aus: Bayerische Fördermittel für Spielentwickler

06.09.2009 10:17 Uhr
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Neu
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Ungeschminkt und frei nach Schnauze: Sebastian Thöing und seine Gedanken zu Meldungen und Meinungen aus der Welt der PC-Spiele.

Sebastian Thöing, Redakteur auf pcgames.de, über die bayerischen Fördermittel für Spielentwickler. Sebastian Thöing, Redakteur auf pcgames.de, über die bayerischen Fördermittel für Spielentwickler. Löblich. Das Bundesland Bayern will Spielentwickler unterstützen. Die letzte Hürde ist genommen und die entsprechende Förderrichtlinie kann in Kraft treten. Am 3. September unterzeichneten Prof. Dr. Klaus Schäfer, Geschäftsführer der FilmFernsehFonds Bayern und Bayerns Medienminister Sigfried Schneider die offiziellen Rahmenbedingungen. Damit können Entwickler Fördermittel beantragen. Für Konzept- und Prototypenentwicklungen oder die Produktion. Einzige Bedingung: Die Qualität muss stimmen und die voraussichtliche Altersfreigabe darf nicht über 16 Jahren liegen.

Generell eine fantastische Idee. Sie ahnen es. Es kommt das große "Aber". Denn insgesamt stellt man, halten Sie sich fest, 500.000 Euro zur Verfügung... und das mit Zusatz "fast". Lassen Sie das Ganze für eine Weile wirken, bevor Sie weiterlesen.

Für den deutschen Markt mögen 500.000 Euro nach viel Geld klingen. Will man aber mit dem internationalen Markt konkurrieren - und das sollte das Ziel sein - muss wesentlich mehr Geld investiert werden. Beispiele gefällig? Die Entwicklung von Anno 1701 kostete seinerzeit rund 10 Millionen Euro. Die internationale Produktion Der Pate von Electronic Arts verschlang gar satte 20 Millionen. John Woo präsentiert Stranglehold soll sogar 30 Millionen verschlungen haben. Summen, bei denen 500.000 Euro wie ein Tropfen auf dem heißen Stein wirken. Denn halten Sie sich vor Augen, dass nicht die gesamte Summe an ein und dasselbe Entwicklerstudio fließt. Es werden sich weitaus mehr Entwickler darum bemühen, Unterstützung zu erhalten.
Der Ansatz ist - und da werden Sie mir sicher beipflichten - ein guter. Doch scheinbar gehen Politiker und Förderer noch immer davon aus, dass Spiele in Garagen oder Hinterhöfen entstehen. Der Markt der multimedialen Unterhaltung ist allerdings über die Jahre gewachsen. So stark, dass das Budget im Fall von John Woo präsentiert Stranglehold locker mir Blockbuster-Filmen mithalten kann.

Deswegen motiviere ich an dieser Stelle: Weitermachen. Nachahmen. Und wenn möglich: das Budget erhöhen. Bitte.

Online-Redakteur
Moderation
06.09.2009 10:17 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.09.2009 02:21 Uhr
Mehr als ein Zubrot sollte das auch nicht sein. Man kann doch nicht erwarten, dass damit ein komplettes Spiel finanziert wird.
Man sollte es meiner Meinung nach sowieso dann nur kleinen bzw. Indie Entwicklern geben. Als eine Art Anreiz damit Spiele zu entwickeln. Die großen Firmen kommen gut alleine klar.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.09.2009 11:01 Uhr
Zitat: (Original von schafoO;8142033)
Welcher Entwickler möchte denn bitteschön mit einem xmillionen schweren AAA title starten?

Vielleicht wird das ganze mehr als sprungbrett in die industrie gesehn anstatt gleich mit den größen der industrie zu konkurieren^^

man braucht keine UE3 engine und einen…
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
06.09.2009 22:44 Uhr
edit: Stranglehold ist rotz^^

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