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  • Thief: PC-Version des Klassiker-Reboots in der Hands-on-Vorschau

    Mit Thief steht die Veröffentlichung des bereits vierten Teils mit Meisterdieb Garrett vor der Tür. Eidos Montreal, das Studio hinter Deus Ex: Human Revolution, schraubt aktuell an der Wiederauferstehung der legendären Stealth-Serie. Wir sind für euch mit einer frühen PC-Version auf virtuelle Diebestour gegangen und schildern unsere Eindrücke in der Vorschau. Inklusive Vorschau-Video!

    Man kann sich ja gerne über die Regierung beschweren, aber wenn man die politischen Verhältnisse in Thief analysiert, dann erscheint einem so manche Ungereimtheit im Politzirkus wie ein Kindergeburtstag: In der schlicht als "Die Stadt" bekannten Spielwelt leiden die Menschen unter dem Regime eines Herren, der sich "Der Baron" nennt (Ja, Eidos Montral hat es offenbar mit plakativen Namen und Bezeichnungen). Nur ein paar wenige Aufrührer wollen die Kluft zwischen Arm und Reich durchbrechen – und zu diesen Revoluzzern gehört eben auch Held Garrett. Seines Zeichens Meisterdieb huscht der vermummte Rächer durch die Straßen der Metropole, die optisch an das viktorianische London erinnert.

    Unser zirka zweistündiger Anspieltermin führt uns durch einen der Hub-Bereiche: Thief wird seine Storymissionen nämlich durch offene, frei beklaubare Areale miteinander verknüpfen. Der in der frühen PC-Version verfügbare Abschnitt umfasst ein halbes Dutzend Straßen samt Hinterhöfen – im fertigen Produkt sollen die Hub-Levels aber deutlich größer ausfallen. Startpunkt jedes Schleichausflugs ist Garretts Unterschlupf: Der Langfinger residiert im Glockenturm einer gigantischen Kathedrale, hortet dort sein Diebesgut (sprich: seine Trophäensammlung) und wartet auf neue Aufträge. Letztere flattern zumeist im wahrsten Wortsinn durchs Fenster herein: Denn Basso, Garretts bärtiger Hehler, kommuniziert aus Sicherheitsgründen nur per Brieftaubenpost mit seinem kleptomanischen Kollegen. Die von uns durchgespielte Demofassung enthält insgesamt fünf kleinere Nebenmissionen, die sich allesamt um das Stibitzen irgendwelcher Gegenstände drehen.

    Thief in der Vorschau: Düster, mystisch, schick: Die Lichtstimmung ist den Entwicklern prima gelungen - man fühlt sich in einen alten Jack-the-Ripper-Film versetzt. Thief in der Vorschau: Düster, mystisch, schick: Die Lichtstimmung ist den Entwicklern prima gelungen - man fühlt sich in einen alten Jack-the-Ripper-Film versetzt. Quelle: Square Enix Bei der Suche nach der heißen Ware hilft das integrierte Quest-Journal weiter: Auf Knopfdruck zeigt die Karte an, wo der entsprechende Klunker zu finden ist – bei Bedarf lässt sich auch jederzeit eine Minimap samt Markierungen zuschalten. Diese ist auch dringend notwendig, denn im Gegensatz zum Vorgänger Deadly Shadows kann man das neue Thief nicht aus einer übersichtlichen Verfolgerperspektive spielen – die intensive Ego-Ansicht ist hier strikt vorgegeben. Apropos vorgegeben: Garrett ist zwar ein akrobatisch talentiertes Kerlchen, aber eben kein Batman. Ergo muss man seinen Weg über die Hausdächer der Stadt sehr genau durchplanen, Leitern und Kisten erklettern, breite Häuserschluchten meiden. Ähnlich wie in der Assassin's Creed-Reihe springt und kraxelt die Spielfigur halbautomatisch: Betätigt man die linke Schultertaste (wir spielten mit einem Xbox-Gamepad), so hetzt Garrett selbstständig über Hindernisse hinweg.

    In der Praxis klappt das aktuell aber noch nicht perfekt – hin und wieder bleibt unser Held in der Levelarchitektur hängen oder weigert sich partout, einen Vorsprung zu erklimmen. Weitaus runder funktioniert das "Swoop"-Manöver: Mit der A-Taste huscht man quasi von Deckung zu Deckung oder blitzschnell aus dem Blickfeld der omnipräsenten Wachen. Diese Heimlichtuerei ist in Thief überlebenswichtig, denn im direkten Kampf hat Garrett trotz Nahkampfmanöver schlechte Karten. Ergo kauert er lieber sicher im Schatten (zu erkennen an einer kleinen Anzeige am Bildrand) und erledigt seine Feinde von dort aus mit Pfeil und Bogen. Typisch für die Thief-Serie: Es stehen diverse Projektile zur Auswahl – von Feuerspitzen, die Gegner einäschern, über Wasserpfeile, mit denen man Fackeln auslöscht, bis hin zu einem Seilgeschoss, das den Weg in höher gelegene Levelbereiche öffnet.

    Thief in der Vorschau: Bruder mit Bart: Basso ist Garretts einziger Freund - er versorgt den Spieler mit neuen Aufträgen und lässt ein paar coole Sprüche vom Stapel. Thief in der Vorschau: Bruder mit Bart: Basso ist Garretts einziger Freund - er versorgt den Spieler mit neuen Aufträgen und lässt ein paar coole Sprüche vom Stapel. Quelle: Square Enix Allerdings muss der digitale Robin Hood seine Waffen zuerst beim Untergrundhändler erwerben – als Bezahlung nutzt man geklaute Gegenstände, die wiederum automatisch in Goldmünzen umgerechnet werden. Auch Upgrades und Gadgets lassen sich auf diesem Wege kaufen: So gönnt sich Garrett etwa eine Kneifzange, mit der er die Innereien von Sicherheitsanlagen zerschneidet, oder er verlängert permanent seine Lebensleiste. Letztere kommt betont altmodisch daher: Erleidet der Held Schaden, so muss man ihn per Heiltrank wieder aufpäppeln – automatische Regeneration gibt's hier nicht. Ebenso verhält es sich mit dem "Fokus". Diese Allround-Superkraft macht Garretts diebische Instinkte zum Spielelement: Auf Knopfdruck werden wichtige Level-Objekte blau hervorgehoben und das Geschehen läuft in Zeitlupe – was zum Beispiel beim Zielen mit dem Bogen ein enormer Vorteil ist. Auch Tresore und Türschlösser lassen sich bei aktiviertem Fokus deutlich leichter knacken. Traditionalisten dürfen diese Art von Cheats übrigens im Hauptmenü abschalten und Thief ohne solchen Schnickschnack spielen.

    Doch egal ob nun mit Fokus oder ohne: Thief wirkt bislang stimmig und vielversprechend, auch wenn die Entwickler noch eine Menge Arbeit vor sich haben – auch hinsichtlich der Technik. Denn die von uns gespielte PC--Version sah zwar gut, aber nicht überragend aus. Während die Licht-Schatten-Darstellung bereits klasse gelungen ist, wirken einige Animationen noch arg ungelenk – der Gesamteindruck schreit aktuell nicht wirklich "Next-Gen". Aber bis zum Release des Spiels am 28. Februar 2014 vergeht noch eine Menge Zeit. Zeit, die Eidos Montreal dazu nutzen wird, seine virtuelle Diebestour zu optimieren und den offensichtlichen Genre-Konkurrenten Dishonored zu überflügeln. Wenn doch nicht, dann beschweren wir uns – und zwar nicht nur über die Regierung.

    04:06
    Thief: Brandneues Hands-on-Video der PC-Version zeigt Garrets Schleicheinsatz in der Hubwelt
  • Thief 4
    Thief 4
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Eidos
    Release
    28.02.2014
    Es gibt 16 Kommentare zum Artikel
    Von elektromike
    Was die Waffen angeht ist ja nicht zuviel NEU im den früheren Spielen gab es auch schon einen Breitkopfpfeil,…
    Von solidus246
    Ich gestehe, dass ich das alte Thief nie gespielt habe. Nach diesem Video allerdings wird es Zeit dies nachzuholen da…
    Von themako
    Aaaaaaaltaaaaaaaa!! Das Spiel wird so was von vorbestellt und gezockt! OoO

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    • Es gibt 16 Kommentare zum Artikel

      • Von elektromike Neuer Benutzer
        Was die Waffen angeht ist ja nicht zuviel NEU im den früheren Spielen gab es auch schon einen Breitkopfpfeil, Wasserpfeil, Feuerpfeil, Seilpfeil, Knüppel und der wie im VIDEO erwähnte Neue GASPFEIL ist auch NICHT NEU den gibt es schon seid Dark Projekt 1. Was neu ist das der Knüppel anderst aussieht es…
      • Von solidus246 Erfahrener Benutzer
        Ich gestehe, dass ich das alte Thief nie gespielt habe. Nach diesem Video allerdings wird es Zeit dies nachzuholen da es auch nur gutes über das Spiel zu berichten gab :)

        Diesen Teil jedoch werde ich mit Interesse weiterverfolgen, sieht Klasse aus, der Fokus liegt beim schleichen. Jetzt noch eine angenehme Spieldauer von 15-20 Stunden (Man darf ja träumen) dann kann doch fast nichts mehr thiefgehen 
      • Von themako Neuer Benutzer
        Aaaaaaaltaaaaaaaa!! Das Spiel wird so was von vorbestellt und gezockt! OoO
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1091873
Thief 4
Thief: PC-Version des Klassiker-Reboots in der Hands-on-Vorschau
Mit Thief steht die Veröffentlichung des bereits vierten Teils mit Meisterdieb Garrett vor der Tür. Eidos Montreal, das Studio hinter Deus Ex: Human Revolution, schraubt aktuell an der Wiederauferstehung der legendären Stealth-Serie. Wir sind für euch mit einer frühen PC-Version auf virtuelle Diebestour gegangen und schildern unsere Eindrücke in der Vorschau. Inklusive Vorschau-Video!
http://www.pcgames.de/Thief-4-Spiel-15905/Specials/Thief-PC-Version-des-Klassiker-Reboots-in-der-Hands-on-Vorschau-1091873/
10.10.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2013/10/thief_pc_preview_0006-pc-games.jpg
thief,square enix,action-adventure
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