Good Old Games: "DRM-Schutz treibt die Menschen zur Piraterie"
Nach Lukasz Kukawski von Good Old Games sind derzeitige Kopierschutz- maßnahmen nicht nur überfüssig, sondern treiben durch ihre Nachteile sogar zur Piraterie an.
Verwendete Schutzmaßnahmen gegen Raubkopien wie der DRM-Schutz sind nach dem PR und Marketing Manager Lukasz Kukawski von Good Old Games schlichtweg uneffektiv und treiben die Menschen sogar eher zu einer Raubkopie, anstatt sie davon abzuhalten: "Was ich sagen werde, ist in der Spielindustrie nicht sonderlich beliebt, aber meiner Meinung nach treibt der DRM-Schutz die Menschen eher zur Piraterie, als sie davor zu bewahren. Würdest du eher $50 für ein Spiel ausgeben, das die Installation von Malware auf deinem System verlangt und weiterhin fordert, die ganze Zeit online bleiben zu müssen, nur um jedes mal einen Crash zu riskieren, wenn die Verbindung nachlässt? Oder würdest du eher eine gecrackte Version ohne derartigen Ärger herunterladen?"
"Ich kenne Leute, die das Original eines Spieles nur kaufen, damit sie sich nicht schuldig fühlen – und dann spielen sie eine gecrackte Version des Spieles, die komplett von DRM gelöst wurde. So sollte es nicht sein. Würde man ehrliche Käufer mit Respekt behandeln, dann würden sie etwas zurück geben." Wie Kukawski über Bit Tech weiterhin erläutert, sei der DRM-Schutz ohnehin ziemlich nutzlos, da derartiges einfach immer umgangen werde: "Wenn man die News auf Spieleportalen liest, die berichten, dass ein lang erwartetes Spiel noch vor dem Release geleaked wurde und man kann es von Torrents ohne einen Kopierschutz herunterladen, da es bereits gecracked wurde, wie kann man dann nur davon ausgesehen, dass DRM überhaupt funktioniert und die Piraterie reduziert?"
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