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Thema Kopierschutz (DRM)

Codemasters-Chef Cousens: DRM ist kontraproduktiv - lieber unfertige Spiele verkaufen

16.07.2010 17:49 Uhr
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CEO Rod Cousens von Codemasters bezieht in einem Interview Stellung zum Thema DRM als Kopierschutz. Seiner Ansicht nach ist DRM manchmal sogar kontraproduktiv und sei nicht die Antwort auf das Problem der Raubkopien.

DRM: Ein umstrittenes Thema. DRM: Ein umstrittenes Thema. Codemasters-Chef Rod Cousens von Codemasters äußert in einem Interview mit CVG eher differenzierte Ansichten zum strittigen Thema DRM, das zuletzt durch den neuen Ubisoft-Kopierschutz wieder hoch kochte. Cousens sagt, er sei weder ein Fan, noch lehne er DRM radikal ab. Allerdings sei DRM manchmal kontraproduktiv und seiner Ansicht nach nicht die richtige Antwort auf das Problem der Raubkopien. Stattdessen fordert er eine neue Herangehensweise: Die Publisher sollten unfertige Spiele verkaufen - und den Käufern wichtige Teile des Spiels gesondert anbieten, die per Micro-Payment bezahlt werden. Erst dann hätten sie das komplette Spiel. Cousens verspricht sich davon, dass der klassische Einzel- und Versandhandel weiter am Spielegeschäft beteiligt sei, und die Publisher langfristig genügend einnähmen, um wieder in ihre Spiele zu investieren. Raubkopien würden seiner Ansicht nach dann unter dem geringeren Spielspaß gegenüber der vollständigen Version leiden.

Unsere Einschätzung
Was Rousens im Interview nicht erklärte, ist das Preismodell hinter seiner Überlegung. Würden die Spiele so viel kosten wie jetzt und dabei unvollständig oder unfertig auf den Markt kommen, wäre das Konzept unserer Ansicht nach schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn die Preise für die Spiele im Handel sinken würden, wäre das noch kein Garant für den Erfolg des Konzepts. Denn es erinnert ein wenig an die Episoden-Spiele, die erst durch Zukäufe das vollständige Spielerlebnis bieten. Auf der anderen Seite werden DLCs immer populärer.
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16.07.2010 17:49 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
31.10.2010 09:00 Uhr
Die Publisher sollten unfertige Spiele verkaufen - und den Käufern wichtige Teile des Spiels gesondert anbieten, die per Micro-Payment bezahlt werden. Erst dann hätten sie das komplette Spiel.


Ist jetzt schon Realität. Anstelle Vieler: Assassin's Creed 2: Da wurden Teile des Spiels kurz vor Release abgeschnitten um dann später an den (dummen) Kunden wieder zu verkaufen.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.07.2010 00:25 Uhr
haha und wie wollen die mit kostenpflichtigen dlcs verhindern ? es wird nur 1 tag nach release ein komplettes package mit allen dlcs auf den raubkopiererseiten geben
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
17.07.2010 23:51 Uhr
Ich weiß nicht, wo da der Sinn darin liegen soll. Die holen sich doch auch dann den Rest. Raubkopien können dadurch nicht verhindert werden. Wann begriefen die das endlich einmal? Es gibt keinen 100 prozentigen Schutz gegen Raubkopien, genauso wie es keinen 100 prozentigen Schutz gegen Comptermalware gibt,…