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  • Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call im Test - Noch besser als der Vorgänger

    Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call im Test. Quelle: Computec Media / Square Enix

    Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call im Test für Nintendo 3DS: Lightning, Cloud, der Onion Knight und viele andere Final Fantasy-Helden machen sich wieder auf, um in rhythmusbasierten Schlachten Küsschen und Co. Saures zu geben. Wie gut das Musikspiel für Nintendo 3DS geworden ist, lest ihr in unserem Test.

    Test zu Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call für Nintendo 3DS: Manche Spielideen klingen zu verschroben, als dass man ihnen allzu viel Spielspaß-Potenzial zutrauen würde. So geschehen bei Theatrhythm Final Fantasy, das allerlei Serien-Helden- und -Antagonisten aus über 20 Jahren sowie zahlreichen Haupt- und Nebenteilen der Final Fantasy-Serie in putziger Chibi-Form vereinte. Anstatt in epischen Rollenspiel-Kämpfen euer Talent zu beweisen, musstet ihr allerdings zeigen, wie gut ihr im Takt unzähliger Musikstücke aus diversen Final Fantasy-Teilen auf dem 3DS-Touchscreen allerlei bunte Noten treffen konntet.

    Das ungewöhnliche Konzept entpuppte sich als wesentlich gelungener als im Vorfeld angenommen und wurde somit in unserem Test auch mit stolzen 83 Prozentpunkten geehrt. Der Nachfolger mit dem klingenden Titel Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call, der rechtzeitig zum 25. Geburtstag der traditionsreichen Final Fantasy-Reihe erscheint, verfügt über alle Qualitäten des Erstlings, bietet aber in so gut wie allen Belangen noch ein bisschen mehr.

    Tippen, wischen, halten

    Euch erwarten drei primäre Musiklevel-Varianten: In den Battle Music Stages steht ihr in Vierergruppen allerlei fiesen Bösewichten aus der Serien-Historie gegenüber. Jeder eurer Helden verfügt über eine eigene Noten-Leiste und eure Aufgabe ist es, die auf die Protagonisten zulaufenden Noten im richtigen Moment auf dem Touchscreen zu berühren. Je nach Aussehen der Note müsst ihr sie einfach nur einmal antippen, den Stylus in eine bestimmte Richtung ziehen oder eine gewisse Zeit lang auf den Bildschirm drücken. In den Field Music Stages seht ihr euren Helden dabei zu, wie sie passend zum Takt der Musik durch vom jeweiligen Spiel inspirierte 2D-Abschnitte laufen.

    Auf solchen Oberwelt-Maps zieht ihr im Quest Medley Mode los, um Items zu sammeln und fiese Bosse zu bezwingen. Auf solchen Oberwelt-Maps zieht ihr im Quest Medley Mode los, um Items zu sammeln und fiese Bosse zu bezwingen. Quelle: Computec Media Das Gameplay ist im Prinzip dasselbe wie bei den Battle Musik Stages. Hier müsst ihr jedoch nur eine Leiste beachten, dafür aber zusätzlich bei besonderen, wellenförmigen Noten der vorgegebenen Route auf dem Bildschirm folgen. Event Music Stages schließlich erweisen sich als eine Mischung aus den Elementen der beiden anderen Varianten, im Hintergrund laufen jedoch anstatt der extra normalen Levels Highlight-Videos aus diversen Final Fantasy-Spielen ab. Trotz des riesigen Umfangs haben es von dieser Level-Variante etwas wenige Exemplare ins Spiel geschafft. Sehr schön ist, dass die Steuerung wesentlich präziser funktioniert als im ersten Teil – wenngleich sie nach wie vor unter wenigen, aber nervigen Aussetzern leidet. Wer will, kann übrigens anstatt mit dem Stylus auch mit dem Circle Pad und den Knöpfen oder einer Mischung aus Touch- und Button-Steuerung ran.

    Vier Helden auf Reisen

    Der Umfang wurde im Vergleich zum ersten Theatrhythm noch einmal gewaltig erweitert. So gibt es mehr Figuren, die ihr freischalten könnt, wesentlich mehr Musikstücke und einige sinnvolle neue Modi und Spielideen. Im Versus Mode tretet ihr gegen andere Musikfreunde an und findet heraus (mit der Hilfe von gemeinen Items, die den Notenfluss eures Kontrahenten beeinflussen), wer mehr Rhythmus im Blut hat. Das macht Spaß, ist aber mehr ein Zusatz zum Hauptspiel denn ein Kaufgrund. Noch wesentlich interessanter ist der Quest Medley Mode: In bester RPG-Manier zieht ihr hier über kleine und große Maps, besiegt Feinde, sammelt Items und tretet am Ende in einem Dungeon gegen einen mächtigen Boss an.

    Die Reise auf den Maps und auch die Kämpfe laufen zwar wie gehabt mittels Musik-Levels ab, das Gefühl der Progression, das sich in diesem Modus einstellt, ist aber eine nette Zusatzmotivation. Zudem kommt hier eine weitere Neuheit zum Tragen: Neben serientypischen Items wie Potions, mit denen ihr eure Energie wieder aufladet, könnt ihr mithilfe sogenannter Collectacards die Werte eures Protagonisten verbessern. Wie alle anderen Items findet ihr diese zufällig während der Musik-Stages. Diese Verbesserungen funktionieren unabhängig von den normalen Fähigkeiten, die ihr durch das Aufleveln eurer Helden erhaltet. Besonders tiefgründig sind die RPG-Elemente zwar nicht – im Endeffekt ist Curtain Call eben doch "nur" ein Musikspiel – sie werten den Titel aber stark auf.

    Nicht nur für Fans

    Hinzu kommen zig weitere freischaltbare Inhalte, die ihr euch im nostalgiegetränkten Museum des Spiels angucken könnt. Final Fantasy-Fans kommen also definitiv auf ihre Kosten. Aber nicht nur diese werden mit Curtain Call ihren Spaß haben, denn auch ganz ohne Bezug zur traditionsreichen Serie funktioniert das unterhaltsame Gameplay sehr gut.


    Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call (3DS)

    Spielspaß
    85 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Sehr großer Umfang
    Unterhaltsames Rhythmus-Gameplay
    Sinnvolle Neuerungen
    Präzise Steuerung …
    Zu wenige EMS-Lieder enthalten
    … aber dennoch einige wenige Aussetzer
    Fazit
    Final Fantasy begeht den 25. Geburtstag mit dem vielleicht besten Musikspiel für 3DS.

    01:37
    Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call - Die großen Musik-Momente im Trailer
  • Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call
    Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    19.09.2014
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call
Test für 3DS - Noch besser als der Vorgänger
Theatrhythm Final Fantasy: Curtain Call im Test für Nintendo 3DS: Lightning, Cloud, der Onion Knight und viele andere Final Fantasy-Helden machen sich wieder auf, um in rhythmusbasierten Schlachten Küsschen und Co. Saures zu geben. Wie gut das Musikspiel für Nintendo 3DS geworden ist, lest ihr in unserem Test.
http://www.pcgames.de/Theatrhythm-Final-Fantasy-Curtain-Call-Spiel-54224/Tests/Theatrhythm-Final-Fantasy-Curtain-Call-im-Test-1135510/
11.09.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/09/Theatrhythm_test-pc-games_b2teaser_169.jpg
final fantasy,square enix,musikspiel
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