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  • The Witcher 3 angespielt (Teil 2): Spielwelt, Pferd und Kampfsystem im Detail

    The Witcher 3: Wild Hunt Quelle: CD Projekt

    The Witcher 3 stundenlang gespielt: Im zweiten Teil unseres Hands-on-Berichts liefern wir weitere Eindrücke aus CD Projekts Edel-Rollenspiel. Diesmal beschäftigen wir uns ausführlich mit der Spielwelt, dem Kampfsystem und dem knackigen Schwierigkeitsgrad.

    Bei einem Hands-on-Event hatten wir die Chance, mehrere Stunden lang eine PC-Fassung von The Witcher 3 zu spielen. Dabei haben wir viele neue Eindrücke gesammelt, die wir in unserem Online-Special zusammenfassen. Außerdem findet ihr in der neuen Ausgabe 02/2015 der PC Games eine detaillierte, achtseitige Titelstory zu The Witcher 3. In dieser Meldung liefern wir euch weitere Eindrücke und gehen genauer auf die Spielwelt, die Kämpfe und das Reitsystem ein.

    Die Spielwelt(en) – riesig und offen, aber nicht zusammenhängend

    Auch wenn The Witcher 3 im Kern ein echtes Open-World-Spiel ist, erkunden wir keine einzelne, zusammenhängende "Sandbox" wie beispielsweise in Skyrim. Stattdessen sind wir in mehreren, riesigen Gebieten unterwegs, die aber so weitläufig ausfallen, dass auch hier echtes Open-World-Feeling aufkommt. Innerhalb der Gebiete gibt es keine Ladezeiten, wenn wir also zum Beispiel auf den Skellige Inseln untwerwegs sind, können wir ungehindert von einer Stadt im Norden zu einem Dorf im Süden reisen. Weil das allerdings eine ganze Weile dauern würde, können wir auch ein bequemes Schnellreisesystem à la Skyrim nutzen.

    The Witcher 3: Wild Hunt The Witcher 3: Wild Hunt Quelle: CD Projekt Bei der Schnellreise sind uns die kurzen Ladezeiten positiv aufgefallen – wenn wir ein Ziel auf der Karte auswählen, lädt das Spiel nur ein paar Sekunden lang und schon sind wir am gewünschten Ort. Bequem! Schnellreise ist aber nur für Orte verfügbar, die wir zuvor schon einmal besucht haben. CD Projekt versicherte uns auch, dass es zum Beispiel möglich sein wird, von der gewaltigen Stadt Novigrad bis hin zu No Man's Land reiten (oder zu Fuß laufen) zu können, wenn man das will – in dem Fall sollte man aber schon eine gute Viertelstunde in vollem Pferdegalopp einplanen.

    Da The Witcher 3 nicht aus einer einzigen, zusammenhängenden Welt besteht, sondern aus mehreren riesigen Open-World-Zonen, sind Grenzen unvermeidbar. Wenn wir den Rand einer Karte erreichen, poppt eine Textnachricht auf, dass wir nicht weiter dürfen. ("You've reached the worlds end. Beyond here be dragons. Turn back.") Daraufhin wird das Bild kurz schwarz überblendet und Geralt findet sich einige Meter zurückgesetzt in der Landschaft wieder. Das ist zwar nicht sonderlich elegant gelöst, andererseits ist der Vorgang wenigstens kurz und schmerzlos – und irgendwie muss CD Projekt die Spielwelt ja begrenzen.

    13:47
    The Witcher 3 gespielt: Kommentiertes Gameplay-Video mit neuen PC-Spielszenen
    Spielecover zu The Witcher 3
    The Witcher 3

    Lebendige Welt voller Details

    Novigrad ist die größte und belebteste Stadt in The Witcher 3. Die schiere Menge an NPCs ist beeindruckend. Novigrad ist die größte und belebteste Stadt in The Witcher 3. Die schiere Menge an NPCs ist beeindruckend. Quelle: CD Projekt Nicht nur die weitläufigen Landschaften sind CD Projekt sehr hübsch geraten, auch die Dörfer und Städte, die wir bislang erkunden konnten, sehen sehr gut aus und wirken schön lebendig. Was wir bislang an Häusern, Zäunen, Scheunen, Beeten und anderen Details gesehen haben, war glaubhaft und sinnvoll angeordnet – so viel Mittelalter-Feeling haben wir bislang in keinem anderen Rollenspiel erlebt. NPCs sind geschäftig unterwegs und unterhalten sich, Kinder spielen auf den Straßen, Gänse und andere Tiere weichen uns aus. In Tavernen scheint etwas mehr los zu sein als in den Vorgängerspielen, es wird laut geplaudert, kräftig getrunken, getanzt, gelacht und geschubst. Schönes Detail: Diesmal können wir nicht mehr nach Herzenslust stehlen. Zwar lassen sich normale NPCs ohne zu Murren die ganze Bude leerräumen, doch wenn wir von Nilfgaarder Soldaten stehlen, sieht die Sache anders aus: Öffnen wir beispielsweise die Kiste eines Wachmanns, ruft er uns erst eine scharfe Warnung zu. Greifen wir dann trotzdem zu, gehen mehrere Soldaten auf Geralt zu, prügeln ihn bewusstlos und rauben ihm sein gesamtes Gold. Diebstahl wird nun also zumindest teilweise bestraft.

    Das Pferd: Komfortabel im Sattel

    Praktisch: Halten wir den Reitknopf gedrückt, bleibt unser Pferd automatisch auf solchen Pfaden. Praktisch: Halten wir den Reitknopf gedrückt, bleibt unser Pferd automatisch auf solchen Pfaden. Quelle: CD Project Red Per Tastendruck ruft Geralt sein Pferd Plötze herbei – komischer Name, aber Geralt nennt nunmal alle seine Pferde so! Das Tier kommt dann automatisch zu uns marschiert, sofern die KI nicht dazwischenfunkt – in manchen Fällen blieb das Pferd nämlich auch mal am Zaun hängen oder fand nicht den Weg über einen kleinen Fluss. Hier muss CD Projekt noch etwas an der Wegfindung arbeiten.

    Das Reitsystem fühlt sich gut und präzise an, es erinnert ein wenig an das von Read Dead Redemption: Wenn wir mit dem Pferd gerade einen Weg entlangreiten, müssen wir nur eine Taste gedrückt halten, damit das Tier automatisch auf dem Pfad bleibt. Richtungsangaben müssen wir dann nur noch an Weggabelungen und Kreuzungen machen – das ist praktisch und erlaubt es uns, die wunderschöne Landschaft in Ruhe zu genießen.
    Es ist außerdem möglich, vom Sattel aus zu kämpfen. Dazu hat das Pferd eine eigene "Stress-Anzeige" – kassieren Ross und Reiter zuviele Treffer, schwingt Geralts Gaul die Hufe und tritt die Flucht an.

    Das verbesserte Kampfsystem

    Während Geralt die Wertsachen normaler Dorfbewohner nach Lust und Laune einsacken kann, muss er sich bei Soldaten in Acht nehmen - die verstehen bei Diebstahl keinen Spaß! Während Geralt die Wertsachen normaler Dorfbewohner nach Lust und Laune einsacken kann, muss er sich bei Soldaten in Acht nehmen - die verstehen bei Diebstahl keinen Spaß! Quelle: CD Project Red Wie in den beiden Vorgängerspielen kommt sein Metallschwert gegen Menschen zum Einsatz, seine Silberklinge bleibt dagegen das Mittel der Wahl, um übernatürlichen Wesen wie Untoten, Werwölfen und anderem Fantasy-Gesocks die Reißzähne zu stutzen. Wer den letzten Teil auf PC oder Xbox 360 gespielt hat, wird sinnvolle Verbesserungen bemerken: Leichte und schwere Attacken werden nun flinker ausgelöst, das sorgt für ein actionreicheres Spielgefühl. Zudem können wir die Kamera per Tastendruck auf ein Ziel festsetzen, was mehr Überblick verschafft. Die ständigen Seitwärtsrollen aus The Witcher 2 sind ebenfalls weitestgehend passé, Geralt vollführt nun in den meisten Fällen flinke, kleine Ausweichbewegungen, um Treffern zu entgehen – eine kluge Neuerung, die den Kämpfen mehr Eleganz verleiht. Wenn er Angriffe im richtigen Moment abblockt, schickt Geralt einen Konter hinterher, der Feinde ins Straucheln bringt. Auf Knopfdruck öffnet sich ein Ringmenü, wo wir nicht nur Geralts bekannte Zauber auswählen, sondern auch Bomben, Tränke und Öle. Einsamer Neuzugang ist hier eine kleine Armbrust, die einzige Fernkampfwaffe im Spiel. Mit speziellen Bolzen bestückt, kann sie zwar sehr effektiv sein, doch ein Allheilmittel ist sie trotzdem nicht – der Nahkampf mit zwei Schwertern steht klar im Vordergrund. Geralt kann beispielweise fliegende Monster mit der Armbrust verletzen, damit sie wehrlos zu Boden stürzen – dort kann er sie dann mit einer einzigen Schwertattacke ausschalten.

    Das Balancing: noch zu schwer?

    Anders als früher haben Gegner nun einen festen Level, der neben ihren Namen angezeigt wird. Sehen wir dort anstelle einer Zahl gar einen Totenkopf, sollten wir die Hexerbeine schwingen – der Feind ist dann einfach zu stark für Geralt. Schon kleine Levelunterschiede machen sich schmerzlich bemerkbar: Als wir durch die Spielwelt streifen (die ist aber auch einladend!), gibt unser Held mehrmals den Löffel ab – selbst ein kleines Wolfsrudel auf Level 4 macht einen Level-1-Hexer ruck, zuck platt. Wohlgemerkt: Und das auf dem normalen Schwierigkeitsgrad! Hoffentlich nutzt CD Projekt die letzten Entwicklungsmonate, um das Balancing fairer zu gestalten – immerhin war das schon ein Schwachpunkt von The Witcher 2.

    Noch mehr Infos zu The Witcher 3!

    In unserem Special zu The Witcher 3 findet ihr viele neue Infos aus unserer Hands-on-Preview, dazu ein langes, kommentiertes Gameplay-Video mit neuen PC-Spielszenen und unseren Podcast, in dem wir unsere Eindrücke ausführlich schildern. Und in der neuen Heft-Ausgabe PC Games 02/2015 haben wir eine ausführliche, achtseitige Titelstory zu The Witcher 3 für euch.

    Am Mittwoch folgt der dritte und letzte Teil unseres Online-Specials, dann mit diesen Themen: Wie funktioniert die neue Charakterentwicklung? Muss ich die Vorgänger gespielt oder die Bücher gelesen haben? Kann ich meinen Spielstand importieren? Und wie schlägt sich die PC-Grafik im Vergleich zu PS4 und Xbox One?

    14:44
    The Witcher 3: Offizielles, 15 Minuten langes Gameplay-Video
    Spielecover zu The Witcher 3
    The Witcher 3
  • The Witcher 3
    The Witcher 3
    Publisher
    Bandai Namco
    Developer
    CD Projekt
    Release
    19.05.2015
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von Maxxis2K
    Gibt es denn endlich eine Schnellwahl bzw. einen Schnellwechsel der Zeichen, oder müssen diese immer noch…
    Von belakor602
    Ja da hast du Recht.Die Truhen sind ja noch ok, aber wenn in zwei Kartoffelsäcken vor der Haustür je 4 Orens drin sind…
    Von Spassbremse
    Das ist aber in erster Linie dann dein Problem. :-DPasst doch. Ich finde es in einem RPG völlig okay, wenn es jede…

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    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von Maxxis2K
        Gibt es denn endlich eine Schnellwahl bzw. einen Schnellwechsel der Zeichen, oder müssen diese immer noch (umständlich) mit gedrückter Taste über ein Auswahlrad aufgerufen werden?
        Denn in den vorherigen Präsentationen wurden während des Kampfes ohne Auswahlrad die Magie schnell hin und her gewechselt.
      • Von belakor602 Erfahrener Benutzer
        Ja da hast du Recht.

        Die Truhen sind ja noch ok, aber wenn in zwei Kartoffelsäcken vor der Haustür je 4 Orens drin sind frag ich mich immer was für Idioten Geld draußen in Kartoffelsäcken aufbewahren, noch dazu überall immer ein bisschen verstreut. Das nimmt dann einem ein ganz kleines bisschen aus der…
      • Von Spassbremse Erfahrener Benutzer
        Das ist aber in erster Linie dann dein Problem. :-D

        Passt doch. Ich finde es in einem RPG völlig okay, wenn es jede Menge "Container" gibt, in denen nur Mist ist, erhöht für mich nur die Glaubwürdigkeit der Spielwelt:

        "Ohh, eine Truhe in einer Bauernhütte! Ob da wohl ein Schatz versteckt ist? ...och nö,…
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The Witcher 3
Anspielbericht Teil 2: Spielwelt, Pferd und Kämpfe im Detail
The Witcher 3 stundenlang gespielt: Im zweiten Teil unseres Hands-on-Berichts liefern wir weitere Eindrücke aus CD Projekts Edel-Rollenspiel. Diesmal beschäftigen wir uns ausführlich mit der Spielwelt, dem Kampfsystem und dem knackigen Schwierigkeitsgrad.
http://www.pcgames.de/The-Witcher-3-Spiel-38488/News/Anspielbericht-Teil-2-Spielwelt-Pferd-und-Kaempfe-im-Detail-1149145/
27.01.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/01/The_Witcher_3_Wild_Hunt_oz-pc-games_b2teaser_169.jpg
the witcher 3,rollenspiel,cd projekt
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