The Witcher 3 im Test: Technik-Check der PS4-Version (Update!)
The Witcher 3: Wild Hunt im Test! Riesige Spielwelt, starke Story, 100 Stunden Quests, Top-Grafik und spannende Entscheidungen.
Witcher 3: Die PS4-Version: Grafisch beeindruckend
Keine Frage: Die PS4-Fassung ist eine Augenweide. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass das Spiel nicht ganz so prachtvoll daherkommt wie auf einigen älteren Werbebildern und Gameplay-Videos. Im Vergleich mit früherem Material hat CD Projekt zwar tatsächlich ein bisschen die Detailschraube zurückgedreht, doch selbst in dieser Form gibt's derzeit kein Rollenspiel, das es mit der visuellen Wucht von The Witcher 3 aufnehmen kann. Von der glaubhaften, abwechslungsreichen Vegetation, der bis ins Detail liebevoll gestalteten Spielwelt, dem stimmigen Monsterdesign, der überzeugenden Mimik bis hin zu den prächtigen Licht- und Wettereffekten - The Witcher 3 sieht über weite Strecken schlicht beeindruckend aus.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Witcher 3 im Test: Überragendes Finale der Geralt-Saga
- Seite 2 The Witcher 3 im Test: Üppige Story, trotz kleiner Durchhänger
- Seite 3 The Witcher 3 im Test: Riesige, stimmige Welt
- Seite 4 The Witcher 3 im Test: So funktioniert das Leveln
- Seite 5 The Witcher 3 im Test: Technik-Check der PS4-Version (Update!)
- Seite 6 Witcher 3: Die PC-Fassung im Nachtest (Update!)
- Seite 7 Bildergalerie
Quelle: PC Games / Play4
Vor allem die Hauptfiguren wie Geralt oder die wunderschöne Yennefer zeigen eine tolle, glaubhafte Mimik.
Schönheit hat allerdings ihren Preis: Unsere PS4-Fassung (die nicht 100% der finalen Verkaufsfassung entsprach) zeigte im Test noch einige technische Schwächen, die etwas am Spielspaß nagen. So fiel die Performance immer wieder merklich unter die angestrebten 30 Bilder pro Sekunde, was auch zur Folge hatte, dass sich die Steuerung ein wenig verzögert anfühlte. Das merkt man besonders, weil Geralt sich nicht auf der Stelle umdrehen kann, sondern immer einen kleinen Wendekreis vollführt - das machte es manchmal unnötig mühsam, beispielweise durch eine enge Taverne zu marschieren oder eine Treppe raufzulatschen. In Kämpfen reagierte die Steuerung dagegen deutlich besser.
Update: Die fertige PS4-Version inklusive Releasepatch macht einen leicht flüssigeren Eindruck als die Testversion. Der Performancegewinn ist zwar nicht gewaltig, aber doch gerade spürbar genug.
Witcher 3: Technische Mängel auf PS4
Auch die Ladezeiten erschienen uns auf PS4 noch zu lang: Bei der Schnellreise ist Geralt zwar meist binnen weniger Sekunden am Ziel, doch wenn er stirbt, dann muss die gesamte Spielwelt neu eingeladen werden - das dauert dann auch mal locker bis zu 40 Sekunden. Um die Länge der Ladezeiten etwas zu kaschieren, wird vom Erzähler dabei eine Zusammenfassung der Hauptquest eingesprochen - nach ein paar Wiederholungen hat uns der ständig gleiche Vortrag allerdings so genervt, dass wir ihn am liebsten abgeschaltet hätten. Dürfen wir aber leider nicht.
Quelle: PC Games / Play4
In den Städten sorgen Marktschreier, Handwerker, Fußgänger, Huren und jede Menge anderer NPCs für Leben.
Ab und zu scheint das Spiel auch nicht mit dem Laden hinterherzukommen - da tauchen Charaktere dann plötzlich wie von Geisterhand vor Geralt auf, einmal wurde gar die gesamte Belegschaft einer Taverne erst nach und nach vor unseren Augen eingeblendet. Ebenfalls kurios: Vor allem in der zweiten Spielhälfte passierte es uns häufiger, dass das Spiel selbst mitten in Dialogen kurz nachladen musste - das ging dann zu Kosten der Atmosphäre. Hier und da zeigten sich auch kleine, harmlose Glitches, etwa eine schwebende Kiste mitten in der Spielwelt oder ein Pferd, das sich in einem Zaun verhangen hatte. Das sind allerdings Fehler, die CD Projekt noch problemlos rauspatchen kann. Quest-Bugs traten dagegen überhaupt nicht auf, wir konnten jede Aufgabe sorgenfrei abschließen.
Update: Die Ladezeiten sind auch in der finalen PS4-Version plus Releasepatch noch zu lang. 50 Sekunden dauert beispielsweise die Schnellreise von Weißgarten nach No Man's Land.
Witcher 3: Die Wertung der PS4-Fassung
Zwar hat CD Projekt einen Releasepatch für das Spiel angekündigt, doch wir können natürlich nur bewerten, was uns vorliegt. Darum ziehen wir für die Technik ein bis zwei Punkte von der Wertung ab - vorerst. Dass das Spiel trotzdem schon auf eine glatte 90 kommt, spricht eine deutliche Sprache: Selbst Performanceeinbußen und nervige Ladezeiten können dem Spielspaß wenig anhaben. Mit seiner wunderschönen Welt, seiner dichten Story, seinen spannenden Entscheidungen und Unmengen an Quests ist The Witcher 3 auf PS4 ein Pflichtkauf für Rollenspieler.
Update: Die finale PS4-Version inklusive Releasepatch läuft etwas flüssiger und stabiler als unser Testmuster. Darum heben wir die Wertung um einen Punkt an.
Video-Grafikvergleich: PC vs. Xbox One vs. PS4
- Seite 1 The Witcher 3 im Test: Überragendes Finale der Geralt-Saga
- Seite 2 The Witcher 3 im Test: Üppige Story, trotz kleiner Durchhänger
- Seite 3 The Witcher 3 im Test: Riesige, stimmige Welt
- Seite 4 The Witcher 3 im Test: So funktioniert das Leveln
- Seite 5 The Witcher 3 im Test: Technik-Check der PS4-Version (Update!)
- Seite 6 Witcher 3: Die PC-Fassung im Nachtest (Update!)

Das liegt vor allem an Spielwelt, Charakteren und Quests, die interressant, glaubwürdig und fesselnd sind. Solltet ihr nichts davon liegen lassen (wie einige Vorredner)!
Auch die Grafik sieht super aus und läuft trotzdem wie geschmiert.
Selbst im listenförmigen Craftingsystem habe ich einige Stunden verbracht.
Und von Gwint kann ich auch nicht die Finger lassen.
Der Test und die Wertung sind also nachvollziehbar.
Spielt auch die beiden Erweiterungen, die sind genauso gut!
Außerdem ist der Kerl bissl zu alt für die Schule. :D
Vor allem die viele Nebenquests hervorragend mit der Hauptstory verknüpft sind und vor allem sich auch auf das Ende auswirken.