The Witcher 2: Namco Bandai verklagt CD Projekt wegen der Xbox 360-Version
Namco Bandai wirft CD Projekt Vertragsbruch vor, weil THQ die Xbox 360-Version von The Witcher 2 international vertreiben darf.
Für The Witcher 2 hat CD Projekt Red, das Entwicklerstudio hinter dem Rollenspiel, zahlreiche Publisher verpflichtet. Atari übernahm den Vertrieb in den USA, Namco Bandai war für Europa verantwortlich und 1C sorgte für den Vertrieb in Russland. In Polen kümmerte sich CD Projekt selbst um die Vermarktung. Für die Xbox 360-Version von The Witcher 2 hat man hingegen THQ engagiert. Und das schmeckt Namco Bandai gar nicht. Der Publisher wirft dem Studio vor, mit dem THQ-Auftrag einen bestehenden Vertrag gebrochen zu haben.
CD Projekt hingegen sieht das ganze etwas lockerer. "Der Vertrag den wir im vergangenen Jahr unterzeichnet haben, betraf lediglich die Distribution der PC-Version von The Witcher 2. Die Passagen im Papier sind eindeutig", so Adam Kicinski, Chef von CD Projekt Red. "Ich hoffe, dass es vor dem Gerichtsverfahren zu einer Schlichtung kommt. Falls nicht, werden wir gewinnen. Und der Verlierer darf unsere Anwälte bezahlen." Von Namco Bandai gibt es bislang keine Stellungnahme zu dem Thema. Mehr zum Rollenspiel findet ihr auf unserer The Witcher 2-Themenseite. Die News zu den The Witcher 2-Streitigkeiten stammen von der polnischen Seite cdaction.pl.
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"Namco Bandai wirft den Entwicklern außerdem vor, den Kopierschutz der Retailfassung ohne die Erlaubnis des Unternehmens entfernt zu haben."
und...
"Laut den Dokumenten hält der Publisher aufgrund der aktuellen Umstände fällige Zahlungen in Höhe von 1,225 Mio. Euro zurück."
Was denken sich die Jungs und Mädels von Namco Bandai dann dabei?