The Witcher 2: Assassins of Kings - Hands-on-Test - kurze, aber überzeugende Präsentation + Video
Wir haben The Witcher 2 in Frankfurt angespielt. Unser Eindruck: sehr gut!
Wir (bzw. unsere Schwesterseite gamezone.de) waren bei Namco Bandai vor Ort in Frankfurt und haben das kommende Rollenspiel The Witcher 2: Assassins of Kings angespielt. Game Director Tomasz Gop fasste vor dem Selberspielen nur kurz die wesentlichen Fakten des Spiels zusammen: Das Rollenspiel wird erneut sehr Story-lastig, es wird genügend Tiefgang für Freunde von Märchen und Geschichten geben. Die Entwickler aus Osteuropa von CD Projekt Red haben einiges am Kampfsystem verbessert. Gop kündigte an, dass der Rollenspieler stets auf seine Umwelt achten solle, um bei Quests ans Ziel zu gelangen. Häufig sollen sich alternative Lösungsmöglichkeiten ergeben. Davon konnten wir uns beim Probespielen allerdings nicht überzeugen. Denn leider durften wir nur einen Teil einer unbedeutenden Sidequest antesten, die nicht Teil der Mainstory ist. Wegen der Spoilergefahr. Natürlich!
Die Handlung unserer nur circa 30-minütigen Vorschauversion spielt in einem kleinen Zwergenstädtchen, das aber sicherlich nicht jeder Spieler beim ersten Durchspielen zu Gesicht bekommt. Ob man es erreicht, hängt im fertigen Spiel ganz von den vorherigen Erfahrungen und Entscheidungen ab. "Natürlich gibt es keine richtigen und falschen Entscheidungen, aber je nachdem welche Antworten man in Dialogen und Kämpfen trifft, wird sich der Verlauf des Spielers leicht abändern", so Game Designer Gop. In dem Örtchen sollen wir einige mysteriöse Todesfälle untersuchen, meist trifft es junge Männer im besten Alter, aber auch Zwerge sind darunter.
Der richtige Dialog zählt
Von einem Elfen bekommen wir den Auftrag, für ein paar bare Münzen die Tode aufzuklären, natürlich sollen wir aber nicht gleich in die Krypta hinabsteige, die Zwerge sehen das nicht gern. Deshalb geht Geralt erst mal in den Pub und hört sich dort um. Je nachdem ob man Zeit und Lust hat, kann man sich dort in Minigames wie Würfelpoker und Armdrücken vergnügen und damit ein paar Goldmünzen dazuverdienen. Ganz praktisch, denn nach dem mehrfachen Durchspielen haben wir so einen Gegenstand kaufen können, der im späteren Verlauf noch wichtig wird.
Die Witcher 2-Präsentation und das Anspielen war kurz, machte aber sehr viel Lust auf mehr.
Sind alle Zwerge und Menschen in der Kneipe angequatscht und ihre Lebensgeschichte losgeworden, gehen wir schlussendlich doch dem nach, was uns vom Elfen explizit verboten wurde: Durch die Vororte der Zwergenstadt hindurch runter zu den Gräbern. Wie soll man immerhin Morde aufklären, wenn man nicht die verscharrten Leichen begutachtet – auch wenn die Auftraggeber das als Schändung ansehen könnten. Auf dem Weg dahin treffen wir sogleich die ersten Gegner. Eine Gruppe menschlicher Angreifer, gut gepanzert und von einem Magier beschützt, versucht uns zuzusetzen. Aber Geralt dem Hexer haben sie nichts entgegenzusetzen. Mit zwei Schwertern und seinen magischen Fähigkeiten gehen wir auf die Angreifer los und wechseln mit Druck auf die Steuerungstaste immer wieder den Zauber. Taktisch klug ist es, wenn man sich einen magischen Schild herbeihext, eine Falle auslegt, die Angreifer bewegungsunfähig macht, und dann ordentlich Schaden austeilt – ob magisch oder manuell kann dann jeder selbst entscheiden. Wir haben uns für den magischen Weg entschieden, weil es oft einfacher war und vor allem unkomplizierter: Während man mit seinem Schwert zwischen einzelnen Zielen wechseln muss, schadet ein Feuerball oder ein Kettenblitz allen Feinden im Umkreis.
Selbst der Magier, der sich teleportieren und selbst heilen kann, ist für Geralt kein großes Hindernis. Aber für ihn braucht man aber schon ein wenig mehr Taktik. Mit einer Sprengfalle wird er gestunnt, Blitzattacken machen ihn auch weiterhin unfähig für Bewegungen und mit dem silbernen Schwert prügeln wir dann auf den Knecht ein. Beeindruckend: Wenn man einen Gegner in diesem Zustand tötet, gibt es als Belohnung für das taktische Vorgehen eine besonders ausführliche Kill-Animation – ja, The Witcher 2 bleibt optisch und inhaltlich ein sehr erwachsenes Spiel.
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Das kann man ja individuell entscheiden ob Zeichen oder nicht. Ich selber habe lieber Elixre getrunken und Schwerter benutzt. Ist ja so gesehen kein zwang
Ich fand den Trailer auch super, aber ich habe angst und bange vor den Systemvorrausetzungen. . .
Gruß
Da hat aber jemand in Kaer Morhen nicht aufgepasst ...
Sieht insgesamt wirklich gut aus, die neue Engine mit neuen Gameplay und Grafikmöglichkeiten hat sich absolut gelohnt. Auch wenn ich hoffe, dass mit so ein paar…
Wenn sie sowas wirklich bis zum Ende durchhalten, sind alle andren RPGs überholt.
Allen voran die RPG von einer gewissen Firma die sich immer mit entscheidungen schmücken bzw immer betonen dass sie ach so viele Entscheidungen hätten, nämlich Bioware