pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

The Witcher 2: Assassins of Kings (PC)

Release:
17.05.2011
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Namco Bandai

The Witcher 2: Assassins of Kings - Hands-on-Test - kurze, aber überzeugende Präsentation + Video

01.03.2011 17:42 Uhr
|
Neu
|
Wir haben The Witcher 2: Assassins of Kings in Frankfurt bei Namco Bandai angespielt und konnten dabei eine Nebenquest (mit 5 Enden!) durchzocken - die Hauptquest ist aufgrund der Spoiler-Gefahr weiter unter Verschluss. Neben unserem Hands-on-Test gibt es auch ein kommentiertes Gameplay-Video.

Wir haben The Witcher 2 in Frankfurt angespielt. Unser Eindruck: sehr gut! Wir haben The Witcher 2 in Frankfurt angespielt. Unser Eindruck: sehr gut! Wir (bzw. unsere Schwesterseite gamezone.de) waren bei Namco Bandai vor Ort in Frankfurt und haben das kommende Rollenspiel The Witcher 2: Assassins of Kings angespielt. Game Director Tomasz Gop fasste vor dem Selberspielen nur kurz die wesentlichen Fakten des Spiels zusammen: Das Rollenspiel wird erneut sehr Story-lastig, es wird genügend Tiefgang für Freunde von Märchen und Geschichten geben. Die Entwickler aus Osteuropa von CD Projekt Red haben einiges am Kampfsystem verbessert. Gop kündigte an, dass der Rollenspieler stets auf seine Umwelt achten solle, um bei Quests ans Ziel zu gelangen. Häufig sollen sich alternative Lösungsmöglichkeiten ergeben. Davon konnten wir uns beim Probespielen allerdings nicht überzeugen. Denn leider durften wir nur einen Teil einer unbedeutenden Sidequest antesten, die nicht Teil der Mainstory ist. Wegen der Spoilergefahr. Natürlich!

Die Handlung unserer nur circa 30-minütigen Vorschauversion spielt in einem kleinen Zwergenstädtchen, das aber sicherlich nicht jeder Spieler beim ersten Durchspielen zu Gesicht bekommt. Ob man es erreicht, hängt im fertigen Spiel ganz von den vorherigen Erfahrungen und Entscheidungen ab. "Natürlich gibt es keine richtigen und falschen Entscheidungen, aber je nachdem welche Antworten man in Dialogen und Kämpfen trifft, wird sich der Verlauf des Spielers leicht abändern", so Game Designer Gop. In dem Örtchen sollen wir einige mysteriöse Todesfälle untersuchen, meist trifft es junge Männer im besten Alter, aber auch Zwerge sind darunter.

Der richtige Dialog zählt

Von einem Elfen bekommen wir den Auftrag, für ein paar bare Münzen die Tode aufzuklären, natürlich sollen wir aber nicht gleich in die Krypta hinabsteige, die Zwerge sehen das nicht gern. Deshalb geht Geralt erst mal in den Pub und hört sich dort um. Je nachdem ob man Zeit und Lust hat, kann man sich dort in Minigames wie Würfelpoker und Armdrücken vergnügen und damit ein paar Goldmünzen dazuverdienen. Ganz praktisch, denn nach dem mehrfachen Durchspielen haben wir so einen Gegenstand kaufen können, der im späteren Verlauf noch wichtig wird.

Die Witcher 2-Präsentation und das Anspielen war kurz, machte aber sehr viel Lust auf mehr. Die Witcher 2-Präsentation und das Anspielen war kurz, machte aber sehr viel Lust auf mehr. Sind alle Zwerge und Menschen in der Kneipe angequatscht und ihre Lebensgeschichte losgeworden, gehen wir schlussendlich doch dem nach, was uns vom Elfen explizit verboten wurde: Durch die Vororte der Zwergenstadt hindurch runter zu den Gräbern. Wie soll man immerhin Morde aufklären, wenn man nicht die verscharrten Leichen begutachtet – auch wenn die Auftraggeber das als Schändung ansehen könnten. Auf dem Weg dahin treffen wir sogleich die ersten Gegner. Eine Gruppe menschlicher Angreifer, gut gepanzert und von einem Magier beschützt, versucht uns zuzusetzen. Aber Geralt dem Hexer haben sie nichts entgegenzusetzen. Mit zwei Schwertern und seinen magischen Fähigkeiten gehen wir auf die Angreifer los und wechseln mit Druck auf die Steuerungstaste immer wieder den Zauber. Taktisch klug ist es, wenn man sich einen magischen Schild herbeihext, eine Falle auslegt, die Angreifer bewegungsunfähig macht, und dann ordentlich Schaden austeilt – ob magisch oder manuell kann dann jeder selbst entscheiden. Wir haben uns für den magischen Weg entschieden, weil es oft einfacher war und vor allem unkomplizierter: Während man mit seinem Schwert zwischen einzelnen Zielen wechseln muss, schadet ein Feuerball oder ein Kettenblitz allen Feinden im Umkreis.

Selbst der Magier, der sich teleportieren und selbst heilen kann, ist für Geralt kein großes Hindernis. Aber für ihn braucht man aber schon ein wenig mehr Taktik. Mit einer Sprengfalle wird er gestunnt, Blitzattacken machen ihn auch weiterhin unfähig für Bewegungen und mit dem silbernen Schwert prügeln wir dann auf den Knecht ein. Beeindruckend: Wenn man einen Gegner in diesem Zustand tötet, gibt es als Belohnung für das taktische Vorgehen eine besonders ausführliche Kill-Animation – ja, The Witcher 2 bleibt optisch und inhaltlich ein sehr erwachsenes Spiel.

Werbung:
The Witcher 2: Assassins of Kings jetzt ab 20,77 € bei Amazon bestellen

Online-Redakteur
Moderation
01.03.2011 17:42 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.03.2011 23:13 Uhr
Zitat: (Original von shimmyrot;9166153)
Und mir wird da ein wenig zu häufig mit "Zeichen" um sich geworfen.


Das kann man ja individuell entscheiden ob Zeichen oder nicht. Ich selber habe lieber Elixre getrunken und Schwerter benutzt. Ist ja so gesehen kein zwang  .

Ich fand den Trailer auch super, aber ich habe angst und bange vor den Systemvorrausetzungen. . .

Gruß
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.03.2011 22:17 Uhr
und mit dem silbernen Schwert prügeln wir dann auf den Knecht ein.

Da hat aber jemand in Kaer Morhen nicht aufgepasst ... 

Sieht insgesamt wirklich gut aus, die neue Engine mit neuen Gameplay und Grafikmöglichkeiten hat sich absolut gelohnt. Auch wenn ich hoffe, dass mit so ein paar…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.03.2011 19:43 Uhr
Es klingt wirklich zu Perfekt.
Wenn sie sowas wirklich bis zum Ende durchhalten, sind alle andren RPGs überholt.
Allen voran die RPG von einer gewissen Firma die sich immer mit entscheidungen schmücken bzw immer betonen dass sie ach so viele Entscheidungen hätten, nämlich Bioware

Verwandte Artikel

184°
 - 
Das Jahr ist (fast) vorüber, (fast) alle Neuheiten sind erschienen - und jetzt stimmt ihr darüber ab, welche Spiele euch am meisten begeistert haben. Bei der PC-Games-Wahl zum "Spiel des Jahres 2011" haben allein die Leser von PC Games und User von pcgames.de das Wort. Neben den besten Rollen-, Strategie-, Sport- und Action-Spielen küren wir auch die schönste Collector's Edition, das beste Entwicklerstudio und die Sieger in den Kategorien "Grafik" und "Sound". Und natürlich gibt es auch was zu gewinnen! mehr... [77 Kommentare]
184°
 - 
Von FIFA 12 bis Crysis 2, von Assassin's Creed: Brotherhood bis Witcher 2, von Duke Nukem Forever bis Deus Ex: Human Revolution, von Shogun 2: Total War bis zu Harveys neuen Augen: Der Spielejahrgang 2011 hatte bislang Einiges zu bieten - und viele Knüller kommen ja erst noch. Tests zu all diesen Spielen findet ihr im druckfrischen PC Games Testjahrbuch 2011, das wir auf vielfachen Leserwunsch in diesem Jahr wieder aufgelegt haben. Der 200-Seiten-Wälzer ist jetzt überall erhältlich - und wer sich für ein Mini-Abo für 11 Euro entscheidet, bekommt es sogar kostenlos. mehr... [18 Kommentare]
174°
 - 
In diesem Gameplay-Video stellen wir euch die Enhanced Edition von The Witcher 2: Assassins of Kings für Xbox 360 vor. Begleitet Hexer Geralt durch Teile des Intros, seht zu, wie er sich mit Drachen und Kerkerwächtern anlegt und schließlich die Freiheit erlangt. Auch das Inventar und den Talentbaum zeigen wir euch im Video. mehr... [4 Kommentare]
171°
 - 
Wie wäre es mit einem Diablo Online? Oder einem MMOG im The Elder Scrolls-Univserum? Was wäre mit GTA Online, Starcraft Online oder The Witcher Online? Wer nach immer mehr Immersion und einer großen Spielwelt sucht, wird meist in Online-Rollenspielen fündig. PC Games stellt euch Marken vor, die einer MMOG-Umsetzung in jedem Fall würdig wären. mehr... [35 Kommentare]
170°
 - 
Wie viele Exemplare von Witcher 1 und Witcher 2: Assassins of Kings wurden eigentlich in Deutschland, Österreich und in der Schweiz verkauft? Wie viele davon im Laden, wie viele per Download? Michal Nowakowski, einer der Chefs des polnischen Herstellers CD Projekt, hat es den Zuhörern eines Vortrags verraten. Und er gesteht: Bei DLC und DRM haben wir Fehler gemacht. mehr... [51 Kommentare]