The Moment of Silence
Der Messenger (links) ist Bildtelefon, Kreditkarte und Personalausweis in einem. Peter führt damit nicht nur Gespräche, sondern braucht ihn auch zum Reisen.
as New York des Jahres 2004 - Peter Wright ist ein Held, wie er in so manchem Drehbuche steht. Seit seine Frau und der gemeinsame Sohn bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, haust er in einem karg möblierten Apartment einer Mietskaserne, spricht gerne dem guten Jim Beam zu (aber zu wenig mit anderen Menschen) und treibt sich vorwiegend im Internet herum. Das ändert sich, als eines Abends ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Nachbarswohnung unsanft aufbricht und einen Journalisten mit vorgehaltener Knarre abführt. Zurück bleiben nicht nur Frau und Kind des Publizisten, sondern auch ein Peter mit erwachtem Tatendrang. Einen Originalitätspreis gewinnt die Geschichte von Moment of Silence also mit Sicherheit nicht. Dafür schafft sie allemal eine spannende Ausgangssituation für die kommenden Geschehnisse rund um einen globalen Überwachungsstaat und Verschwörungstheoretiker.
Klassische Moderne
Der im saarländischen Neunkirchen ansässige Entwickler House of Tales will mit seinem zweiten großen Point&Click-Adventure nach Das Geheimnis der Druiden zeigen, was im Adventure-Genre möglich ist. Dazu gehört zunächst einmal ein klassisches Spieldesign: Gesteuert wird mit der Maus, Actionsequenzen gibt es ebenso wenig wie Kistenschieben und Gespräche führt man in Multiple-Choice-Dialogen. Der dreidimensionale Fortschritt zieht aber auch an Moment of Silence nicht spurlos vorüber. In den über 500 vorgerenderten Bildschirmen bewegen sich in Echtzeit berechnete Polygon-Charaktere. Außerdem sind immer wieder kleinere Spielereien wie spiegelnde Wasserpfützen oder Partikeleffekte bei Tauchgängen eingebaut.
Gut kombiniert
Das Wichtigste an einem Adventure sind allerdings die Rätsel, und hier bietet Moment of Silence hauptsächlich klassische Kombinationsknobeleien, die den Spieler für mindestens 25 Stunden beschäftigen sollen. Zwar gilt es auch, Myst-ähnliche Kombinationspuzzles zu knacken, diese sollen jedoch nur selten zum Einsatz kommen. Nach Herstellerangaben wird das Endzeit-Abenteuer wieder von gewohnt professionellen Sprechern vertont. Namen stehen derzeit zwar noch nicht fest - vielleicht wird aber wie bei Black Mirror wieder die Community entscheiden dürfen, wer dem Hauptdarsteller seine Stimme leiht.
Das New York des Jahres 2004 - Peter Wright ist ein Held, wie er in so manchem Drehbuche steht. Seit seine Frau und der gemeinsame Sohn bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, haust er in einem karg möblierten Apartment einer Mietskaserne, spricht gerne dem guten Jim Beam zu (aber zu wenig mit anderen Menschen) und treibt sich vorwiegend im Internet herum. Das ändert sich, als eines Abends ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Nachbarswohnung unsanft aufbricht und einen Journalisten mit vorgehaltener Knarre abführt. Zurück bleiben nicht nur Frau und Kind des Publizisten, sondern auch ein Peter mit erwachtem Tatendrang. Einen Originalitätspreis gewinnt die Geschichte von Moment of Silence also mit Sicherheit nicht. Dafür schafft sie allemal eine spannende Ausgangssituation für die kommenden Geschehnisse rund um einen globalen Überwachungsstaat und Verschwörungstheoretiker.
Klassische Moderne
Der im saarländischen Neunkirchen ansässige Entwickler House of Tales will mit seinem zweiten großen Point&Click-Adventure nach Das Geheimnis der Druiden zeigen, was im Adventure-Genre möglich ist. Dazu gehört zunächst einmal ein klassisches Spieldesign: Gesteuert wird mit der Maus, Actionsequenzen gibt es ebenso wenig wie Kistenschieben und Gespräche führt man in Multiple-Choice-Dialogen. Der dreidimensionale Fortschritt zieht aber auch an Moment of Silence nicht spurlos vorüber. In den über 500 vorgerenderten Bildschirmen bewegen sich in Echtzeit berechnete Polygon-Charaktere. Außerdem sind immer wieder kleinere Spielereien wie spiegelnde Wasserpfützen oder Partikeleffekte bei Tauchgängen eingebaut.
Gut kombiniert
Das Wichtigste an einem Adventure sind allerdings die Rätsel, und hier bietet Moment of Silence hauptsächlich klassische Kombinationsknobeleien, die den Spieler für mindestens 25 Stunden beschäftigen sollen. Zwar gilt es auch, Myst-ähnliche Kombinationspuzzles zu knacken, diese sollen jedoch nur selten zum Einsatz kommen. Nach Herstellerangaben wird das Endzeit-Abenteuer wieder von gewohnt professionellen Sprechern vertont. Namen stehen derzeit zwar noch nicht fest - vielleicht wird aber wie bei Black Mirror wieder die Community entscheiden dürfen, wer dem Hauptdarsteller seine Stimme leiht.


Momentan ist Moment of Silence jedenfalls mein Absoluter Favorit für dieses Jahr, danke PC Games das ihr es genauso seht
Adventures on Top !