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  • The Last of Us Remastered im Test: Tolles Technik-Upgrade für das spielerische Meisterwerk

    The Last of Us Remastered im Test für PS4: Dieses Meisterwerk muss man gespielt haben! Quelle: PC Games

    The Last of Us Remastered für PS4 im Test: Wir haben uns das PS4-Remake zu The Last of Us unter die Lupe genommen und sind restlos begeistert. The Last of Us Remastered läuft in 1080p mit butterweichen 60 Frames pro Sekunde und enthält obendrein noch alle DLCs als Komplettpaket. Zugreifen lohnt sich!

    The Last of Us Remastered im Test für PS4: Dann ging es auf einmal ganz schnell: The Last of Us Remastered wurde erst Anfang April angekündigt und jetzt, nicht einmal vier Monate später, liegt uns bereits eine vollständig spielbare Version vor. Und natürlich widmeten wir uns mit Freude und Wehmut einmal mehr der mitreißenden, aufwühlenden Geschichte rund um Ellie, Joel und das Ende der zivilisierten Welt. Die beste, weil offensichtlichste Nachricht direkt vorneweg: Spielerisch und vor allem erzählerisch hat sich natürlich nichts bei The Last of Us getan. Warum auch, schließlich gehörte die PS3-Version zum Besten, was die letzte Konsolengeneration hergab.

    Schwammerl drüber!

    Dennoch wollen wir all jenen, die die Playstation-3-Ära verschlafen haben, eine Kurzzusammenfassung liefern. The Last of Us spielt in einer postapokalyptischen Zukunft, in der eine Pilzseuche die Menschheit dezimiert hat. Infizierte verhalten sich wie Zombies, fallen Menschen an und töten jeden, der sich nicht schnell genug retten kann. Viele von ihnen erinnern nur noch entfernt an zivilisierte Lebewesen, vor allem jene armen Seelen, welche die späteren Phasen der Infektion erreicht haben. Dann überwuchern nämlich Pilzgeflechte Gesicht und Körper, die Opfer sondern infektiöse Sporen ab, sind blind und orientieren sich nur noch an Geräuschen. Die meisten Nichtinfizierten leben in abgeriegelten Camps unter der Leitung des immer despotischer agierenden Militärs.

    Prolog: Der ebenfalls enthaltene Story-DLC Left Behind erzählt unter anderem Ellies Vorgeschichte. Und die glänzt durch eine schaurig-ruhige Inszenierung. Prolog: Der ebenfalls enthaltene Story-DLC Left Behind erzählt unter anderem Ellies Vorgeschichte. Und die glänzt durch eine schaurig-ruhige Inszenierung. Quelle: PC Games Außerhalb dieser Sperrzonen gibt es jedoch auch die Firefly-Rebellen, die sich gegen die Militärdiktatur auflehnen, diverse autonom agierende Dörfer und – natürlich – Banditen, die aus der Notlage der Menschheit ihr Kapital schlagen wollen. In dieser unwirtlichen Welt begleitet der Spieler den verbitterten Joel, der nach einem persönlichen Schicksalsschlag nur noch zynisch in den Tag hinein lebt und sich mit Waffenhandel und anderen halbseidenen Geschäften inner- und außerhalb der Militärzonen über Wasser hält. Im Verlauf der ersten Spielstunden wird ihm jedoch die junge Ellie anvertraut, die ein Geheimnis birgt, welches das Schicksal der Menschheit für immer verändern könnte. Zusammen schlägt sich das ungleiche Duo quer durch die mittlerweile völlig verwahrlosten, gesetzlosen und von Infizierten bevölkerten Vereinigten Staaten. Klingt spannend? Ist es auch.

    Doch The Last of Us sorgte im letzten Jahr nicht nur mit Nervenkitzel für Aufregung, sondern auch mit einer in Videospielen bisher nur selten da gewesenen Erbarmungslosigkeit. Während der rund 15 Spielstunden bleibt ein ums andere Mal ein dicker Kloß im Hals zurück, einige Szenen sind sogar ein richtiger Schlag in die Magengrube, vor allem der nach wie vor extrem effektive wie niederschmetternde Prolog. Ein großes Thema ist dabei der Verlust – in vielfacher Hinsicht. Charaktere verlieren geliebte Menschen, rechtschaffene Personen verlieren ihre Moral, die Welt verliert ihre Menschlichkeit. The Last of Us ist einfach eine bitterböse Geschichte fernab der sonst üblichen Gute-Laune-Storys. Und dafür muss man es einfach loben.

    Schleich dich!

    Als Gameplay-Gerüst für die apokalyptische Saga hält ein recht klassischer Deckungsshooter mit Schleich-Mechanik her – beides funktioniert gut, ist aber nicht für den Kultstatus verantwortlich, den The Last of Us mittlerweile innehat. Für viele Leute ist das Spielerische gar der Schwachpunkt des Titels, auch wenn wir das so nicht unterschreiben würden. Sowohl die Schusswechsel als auch die hektischen Nahkampfgefechte funktionieren tadellos und die Schleichmechanik erweitert die taktischen Möglichkeiten auf homogene Art und Weise.

    In Deckung: Bei allem Lob für Story, Charaktere und Atmosphäre sollte man natürlich auch das Gameplay nicht vergessen - das funktioniert nämlich ebenfalls sehr gut. In Deckung: Bei allem Lob für Story, Charaktere und Atmosphäre sollte man natürlich auch das Gameplay nicht vergessen - das funktioniert nämlich ebenfalls sehr gut. Quelle: PC Games Zudem lassen sich alle Elemente an die eigenen Bedürfnisse anpassen, sodass sowohl Hardcore-Survival-Fans als auch eher gemächlichere Zocker auf ihre Kosten kommen. Zusätzlich dazu bietet das Spiel ein eher simpel gehaltenes Crafting- und ein Upgrade-System, mit denen ihr Verbrauchsgegenstände wie Molotowcocktails und Medi-Packs herstellt beziehungsweise eure Charaktere verbessert. Zwei Dinge müssen jedoch nach wie vor bemängelt werden. Erstens ist die Steuerung auch in der Remastered-Edition an einigen wenigen Stellen zu hakelig, was vor allem in chaotischen Momenten zum unfreiwilligen Ableben führen kann.

    Zum anderen haben die Entwickler nicht an der KI eurer Begleiter gefeilt. So kommt es immer wieder vor, dass Ellie (oder anfangs Tess) mitten im Sichtfeld von Feinden herumhampelt, während ihr versucht, schleichend voranzukommen. Das schreckt die (teilweise auch nicht sonderlich schlauen) Gegner zwar nicht auf, was aus spielmechanischer Sicht wohl Sinn ergibt, der Immersion aber auch nicht gerade dienlich ist. Ansonsten gibt es aber auch auf der PS4 absolut nichts zu meckern.

    Alles neu macht der … Juli

    Doch was ist nun eigentlich neu in der Remastered-Edition? Vor allem widmete sich Naughty Dog natürlich der Technik. The Last of Us läuft auf der PS4 in butterweichen 60 Frames und nativen 1080p. Alles wirkt schärfer und runder. Bei schnellen Kamerabewegungen kommt dies besonders gut zur Geltung: kein Tearing, kein Ruckeln, kein gar nix – schön! Auch am Detailgrad der Charaktere haben die Entwickler noch einmal geschraubt. Vor allen Dingen in Cutscenes und Nahaufnahmen wirken die Figuren lebensechter, Textilien und Haare realistischer. Abseits davon muss man jedoch schon genauer hinsehen, bevor man die Unterschiede bemerkt, schließlich war The Last of Us auch auf der PS3 schon ein Augenschmaus.

    The Last of Us Remastered Aufgestanden in Ruinen: Die Welt von The Last of Us wirkt auf der PS4 durch die besseren Texturen und neuen Effekte noch einmal etwas bedrückender. Quelle: PC Games Am ehesten haben noch die Licht- und Spiegelungseffekte einen Sprung nach vorn gemacht. Unser Favorit dabei: ein leichter Schmutzfilter, der bei bestimmten Lichtquellen über das Bild gelegt wird – das passt wirklich gut zur dreckigen Atmosphäre des Spiels. Zu unserer Verwunderung spendierte Naughty Dog dem Spiel zusätzlich zur grafischen Aufwertung auch noch ein paar Ragdoll- Effekte. Besiegte Gegner könnt ihr somit nachträglich noch aus der Sichtweite weiterer Konkurrenten rollen. Lediglich Feinde, die ihr aus dem Schleichen heraus beseitigt habt, können nachträglich nicht mehr bewegt werden. Das wirkt etwas befremdlich, ist aus Gameplay- Sicht aber natürlich sinnvoll. Schließlich könnt ihr Gegner während der Stealth-Passagen sowieso schon hinter Kisten und andere Hindernisse zerren.

    Weiterhin erwähnenswert: Alle bisher erschienenen DLCs, darunter die Singleplayer-Episode Left Behind, welche die Vorgeschichte von Ellie erzählt und eine Situation der Kampagne erweitert, sind ebenfalls mit an Bord. Gut so, denn gerade Left Behind steht der Qualität des Hauptspiels in nichts nach. Bliebe also nur noch eine Frage: Lohnt sich der Kauf von The Last of Us Remastered? Unsere Antwort darauf: ja. Sofern ihr Hauptspiel und Left Behind noch nicht auf der PS3 besitzt. Ist das der Fall, sind 50 Euro für ein Grafik-Update sicherlich etwas happig. Wer bisher allerdings noch nicht in den Genuss von Joels und Ellies Geschichte kam, sollte dies spätestens jetzt dringend nachholen.


    The Last of Us Remastered (PS4)

    Spielspaß
    93 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Vorbildliche HD-Aufpolierung inkl. DLCs
    Fantastische Story mit tollen Charakteren
    Brillante, gnadenlose Endzeit-Atmosphäre
    Gut funktionierender Stealth-Shooter
    Motivierendes Handwerkssystem
    Kleine KI-Fehler, Steuerung teils hakelig
    Fazit
    Dasselbe Meisterwerk wie auf der PS3, nur in flüssiger und hübscher.

    03:45
    The Last of Us Remastered: Tutorial-Video zum Foto-Modus
    Spielecover zu The Last of Us Remastered
    The Last of Us Remastered
  • The Last of Us Remastered
    The Last of Us Remastered
    Publisher
    Sony
    Developer
    Naughty Dog
    Release
    30.07.2014
    Es gibt 20 Kommentare zum Artikel
    Von Filben
    Naja, nicht wirklich RICHTIG gut (das einzelne zerzitieren spare ich mal, da es mühseelig ist und in Foren meist zu…
    Von Enisra
    70 ist jetzt schon ... Kontrovers, aber man kann es schon so stehen lassen weil es richtig gut begründet wurde
    Von LouisLoiselle
    Für mich war TLoU auf PS3 eine 70%. Warum, steht hier. Habs mal in Spoiler gepackt.[COLOR=#000000][SPOILER]Ich bin…

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The Last of Us Remastered
Test: Tolles Technik-Upgrade für das spielerische Meisterwerk
The Last of Us Remastered für PS4 im Test: Wir haben uns das PS4-Remake zu The Last of Us unter die Lupe genommen und sind restlos begeistert. The Last of Us Remastered läuft in 1080p mit butterweichen 60 Frames pro Sekunde und enthält obendrein noch alle DLCs als Komplettpaket. Zugreifen lohnt sich!
http://www.pcgames.de/The-Last-of-Us-Remastered-Spiel-54192/Tests/Test-Tolles-Technik-Upgrade-fuer-das-spielerische-Meisterwerk-1130281/
28.07.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/07/the_last_of_us_remastered_test_ps4-pc-games_b2teaser_169.jpg
the last of us,naughty dog,action
tests