The First Templar im Test: Ein Assassine auf der Suche nach dem Spielspaß
Celian (Mitte) und sein Kumpel Roland (im schwarzen Waffenrock) sind zwei der drei spielbaren Hauptfiguren des Abenteuers.
In The First Templar hat der Tempelritter Celian von Arestide sein Leben dem Heiligen Gral gewidmet. Als der Held Hinweise auf den Aufenthaltsort der Reliquie findet, macht er sich im Jahr 1291 nach Zypern auf, um dort den Großmeister des Tempelritterordens zu treffen. Damit beginnt das Action-Abenteuer The First Templar von den bulgarischen Strategieexperten Haemimont Games (Tropico, Imperium Romanum), das euch in 20 umfangreichen Spielabschnitten quer durch die mittelalterliche Welt ins Gelobte Land und wieder zurück nach Europa führt. Zu Beginn des Abenteuers wird Celian von seinem Waffenbruder Roland begleitet, später hat er die der Ketzerei angeklagte, adelige Marie an seiner Seite.
Das Abenteuer beginnt auf der grafisch nett umgesetzten Mittelmeerinsel. Was das Gameplay angeht, ist der als Tutorial aufgezogene Auftakt aber eher lahm. Grundsätzliche Probleme wie unsichtbare Wände oder Clipping-Fehler gibt es hier schon zuhauf.
The First Templar unterscheidet sich von vergleichbaren Action-Adventures wie Assassin's Creed oder Prince of Persia durch seinen kooperativen Gameplay-Ansatz: Ihr seid ständig mit zwei Spielfiguren unterwegs, zwischen denen ihr im Solo-Modus nach Belieben mit der Tabulator-Taste wechseln dürft, um Rätsel zu lösen oder Kämpfe zu bestehen. Noch kooperativer wird's, wenn der zweite Held nicht von der ordentlich agierenden KI, sondern von einem menschlichen Mitspieler übernommen wird. Dieser darf (sofern ihr dies zu Beginn so festgelegt habt) an jeder beliebigen Stelle ins Spiel einsteigen. Einen merklichen Spielspaßanstieg bringt die Mehrspielervariante des Abenteuers jedoch nicht – warum das so ist, erklären wir später.
Das wichtigste Gameplay-Element in The First Templar sind die Kämpfe. Ihr steuert eure Spielfigur mit den Tasten W, A, S, D und richtet mit der Maus die Kamera aus. Die linke und rechte Maustaste sind jeweils mit Attacken belegt, die ihr für besonders starke Kombo-Angriffe aneinanderreihen dürft. Darüber hinaus bietet The First Templar eine ganze Reihe von aktiven und passiven Sonderfähigkeiten, die jedoch erst freigeschaltet werden müssen. Die nötigen Erfahrungspunkte dafür findet ihr mitunter buchstäblich in Schatzkisten (kein Witz) und natürlich auch als Lohn in den zahlreichen Schlachten gegen die stets zahlenmäßig überlegenen Feinde.
Unabhängig davon, wie viele neue Fähigkeiten ihr freigeschaltet habt: Die Kämpfe zu Beginn des Spiels unterscheiden sich nicht großartig von den Gefechten gegen Ende. Mit anderen Worten: Gegner und Gegnerverhalten sind identisch und ein Großteil der Fertigkeiten wirkt sich nicht merklich auf den Spielablauf aus. Kämpfe arten dadurch schnell zu einem wilden, wenig taktischen Geklicke aus. Lediglich "Machtvoller Angriff" (zerbricht Schilde) und "Blocken" (Leertaste gedrückt halten) benötigt ihr dringend zum Überleben. Wer sich gut umschaut, muss sich eh keine Gedanken machen, welche Schwerpunkte er beim Skillen der Charaktere setzt. Obwohl wir beim ersten Durchlauf nicht alle Kisten und Extras gefunden haben, konnten wir fast alle Fähigkeiten für Erfahrungspunkte kaufen.
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Wenn es keine Demo geben wird, dann werde ich den Kauf wohl erst später zum reduzierten Preis in Betracht ziehen.
Sieht für mich so erstmal schon nach einer 7x-er Wertung aus, allerdings kommen im Video natürlich auch nicht die Aspekte zum Vorscheinen, die erst auf Dauer nerven.
Was ich schade finde ist, dass das…
DA 2 hat Charaktere, denen ich gerne lausche und coole Kampfanimationen - TFT hat schlecht (deutsch) synchronisierte Figuren, deren Animationen zu oft stümperhaft…