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  • The First Avenger - Civil War: Die Filmkritik zum Marvel-Blockbuster
    Quelle: Walt Disney

    The First Avenger - Civil War: Die Filmkritik zum Marvel-Blockbuster

    Ab heute könnt ihr euch das Action-Spektakel "The First Avenger: Civil War" im Kino ansehen, in denen die eigentlichen Freunde Iron Man und Captain America aufeinander prallen. Wir haben den Film schon gesehen und sagen euch, wie es dazu kommt und ob die Superhelden-Klopperei sehenswert ist.

    Wie kommt es dazu, dass sich Superhelden gegeneinander stellen, die schon zweimal die Welt als Team gerettet haben? "Civil War" will dem Zuschauer klarmachen, dass es manchmal nicht nur "Die Guten" und "Die Bösen" gibt - manchmal gibt es einfach nur zwei Weltauffassungen, die beide eine Daseinsberechtigung haben. So stellt der dritte Film um Supersoldaten Captain America die aus "Watchmen" bekannte Frage "Wer überwacht die Wächter?" und zeigt, dass es dazu vielleicht keine klare Antwort geben kann. Die Avengers sollen sich den Konsequenzen ihrer Handlungen stellen: Die "Sokovia Accords", benannt nach dem Land, das in "Age of Ultron" in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollen Superhelden unter UN-Aufsicht stellen. Die Avengers müssen sich den Konsequenzen ihrer Handlungen stellen: Die "Sokovia Accords", benannt nach dem Land, das in "Age of Ultron" in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollen Superhelden unter UN-Aufsicht stellen. Quelle: Walt Disney Nach den desaströsen Ereignissen von "Age of Ultron", in denen eine ganze Stadt des Landes Sokovia in Stücke gerissen wurde, versucht das Team um Tony Stark (Robert Downey Jr.) und Steve Rogers (Chris Evans) auf unterschiedliche Weise Wiedergutmachung zu leisten: Während Stark die klugen Köpfe von morgen fördert und finanziert, tut Captain America das, was er am besten kann: Gemeinsam mit alten und neuen Mitstreitern wie Black Widow (Scarlet Johansson), Falcon (Anthony Mackie) und Wanda Maximoff aka Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) kämpft er gegen Terroristen weltweit. Aber egal wie viele Leben sie dabei retten, perfekt ist niemand: So kommt es bei ihrem neuesten Einsatz wieder zu zivilen Opfern. Als die vereinten Nationen daraufhin mehr Verantwortung und Kontrolle fordern, bauen sich klare Fronten auf. Während Tony wieder und wieder gesehen hat, was seine Erfindungen und Waffen anrichten, wenn er tun und lassen kann, was er will, sieht Steve die negativen Aspekte: Was ist, wenn ein UN-Einsatz sie irgendwohin schickt, wo sie nicht sein sollten? Oder sie nicht die Befugnis erhalten, dort zu helfen, wo sie es sollten? Der endgültige Funke im Pulverfass ist Buckie Barnes, der Wintersoldat, der unter Einfluss von Gehirnwäsche Gräueltaten für Hydra begangen hat. Denn während sein alter Kindheitsfreund an Barnes Unschuld glaubt, sieht sich Iron Man gezwungen, ihn - mit den Vereinten Nationen im Nacken - zur Rechenschaft zu ziehen. Was als Meinungsverschiedenheit beginnt, verwandelt sich Stück für Stück in eine erbitterte Jagd zwischen den Helden, die bisher immer aufeinander zählen konnten. Und das hinterlässt tiefe Wunden. Völlig fertig: Tony Stark hat in den Marvel-Filmen einiges durchgemacht und Robert Downey Jr. stellt das fantastisch dar. In "Civil War" wird er an seine physischen und psychischen Grenzen getrieben. Völlig fertig: Sunnyboy Tony Stark hat in den Marvel-Filmen einiges durchgemacht und Robert Downey Jr. stellt das fantastisch dar. In "Civil War" wird er an seine physischen und psychischen Grenzen getrieben. Quelle: Walt Disney Mit "Civil War" toppen die Russo-Brüder nicht nur ihren Film "The Return of the First Avenger" (OT: "Captain America: The Winter Soldier"), sondern sie liefern den besten Streifen des Marvel Cinematic Universe ab. Sie verstehen, nicht nur Captain America und Iron Man zu zeigen, sie geben auch einen authentischen Einblick in die Gedankenwelt von Steve Rogers und Tony Stark. Das ist ein Bereich, von dem Zack Snyder nach "Man of Steel" und "Batman v Superman" lernen könnte. Action-Szenen, die den Adrenalinpegel hochschnellen lassen, wechseln sich konsequent mit spannenden Dialogen und zwischenmenschlichen Geschehnissen ab. Das macht die Protagonisten nachvollziehbar und sorgt für ein Tempo, das nie Langweile aufkommen lässt. Wer das Kino verlässt, wird danach stutzen, dass über zwei Stunden vergangen sein sollen.

    Obwohl der Avengers-Cast auf neue Rekordgröße angewachsen ist, fühlt sich dabei keine der Figuren deplatziert an. Egal, ob es der jetzt hinzustoßende Ant-Man, der mysteriöse Black Panther, oder auch ein junger Neuzugang mit großer Klappe ist: Jeder bekommt die Zeit, die ihm gebührt. Dabei fühlt sich keine der Interaktionen oder Dialoge erzwungen oder falsch an. Wenn ein Otto-Normal-Held wie Scott Lang (Paul Rudd) die Hand von Captain America schütteln darf, dann sorgt das einfach nur für ein dickes Grinsen - vom Zuschauer und vom Mann mit den Schrumpfkräften. Besonders Comic-Fans werden sich über neue Fähigkeiten und Moves freuen, die sie ihren Favoriten schon immer auf der Leinwand anwenden sehen wollten. Daniel Brühl als Zemos bringt frischen Wind in die Reihe der Marvel-Antagonisten: Kein Größenwahn, keine finsteren Weltherrschaftspläne, sondern ein Mann, der seine persönliche Agenda hat. Daniel Brühl als Zemos bringt frischen Wind in die Reihe der Marvel-Antagonisten: Kein Größenwahn, keine finsteren Weltherrschaftspläne, sondern nur ein Mann mit einer persönlichen Agenda. Quelle: Walt Disney Was die Action angeht, so ist diese über jegliche Zweifel erhaben. Ähnlich wie im Vorgänger "The Return of the First Avenger" setzen die Russos nicht auf eine Horde aus Aliens oder Robotern als Gegner, sondern setzen die Protagonisten eher auf engstem Raum mit Widersachern auseinander. So dient beispielsweise ein Treppenhaus als Schauplatz für eine Auseinandersetzung zwischen dem Wintersoldaten und einem deutschen Einsatzkommando, das mit seiner tollen Choreografie an das Kampfsportmeisterwerk "The Raid" erinnert.

    Der Film löst auch ein inzwischen gängiges Marvel-Problem: Den Oberschurken. Bis auf den gerissenen Loki blieb kein Bösewicht im Gedächtnis, am Ende waren sie doch alle zweidimensional. In "Civil War" dienen aber die Protagonisten im Grunde auch als Antagonisten. Stark und Rogers haben Motivationen und Agenda, die der Zuschauer nachvollziehen kann, die zum Nachdenken anregen, über die Ethik des Superheldendaseins. Aber gleichzeitig ruinieren sie die Pläne des jeweils anderen mit dem, was sie für richtig halten. Dass hinter all dem noch jemand anderes steckt, wird schnell klar, aber selbst dieser Charakter, gespielt vom deutschen Schauspieler Daniel Brühl, ist nicht manisch gackernd böse. Er hat seine Gründe und wäre der Zuschauer an seiner Stelle, könnte er genauso weit getrieben werden.

    Fazit / Bombast-Action, packende Story und tolle Charaktere - ein absolutes Muss für jeden Action- und Comic-Fan und eine neue Messlatte für Marvel-Filme.

    Widescreen-Wertung
     

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    The First Avenger: Civil War - Trailer
    01:00
    The First Avenger: Civil War - Neuer Trailer kurz vor Filmstart
    Spielecover zu The First Avenger: Civil War
    The First Avenger: Civil War
    • Es gibt 14 Kommentare zum Artikel

      • Von LSD-Goat Erfahrener Benutzer
        Wie ich diese Superhelden Grütze inwzischen hasse...
      • Von RedDragon20 Erfahrener Benutzer
        Hab mir den Film heute im Kino angesehen.  Fazit: Flotte und witzige Sprüche findet man seltener. Der Film schlägt ungewöhnlich ernste Töne an. Aber Captain Asshole war ja in den Verfilmungen der letzten Jahre nie eine witzige Sau gewesen. Selbst Downey Jr. als Iron Man lässt deutlich weniger…
      • Von lars9401 Erfahrener Benutzer
        Zitat von michinebel
        Ich sag dir ich bin so froh das bei uns vor ein paar Jahren ein Cineplex aufgemacht hat, die zeigen fast jeden Film auch in 2D zwar nur zu ein paar Uhrzeiten und im kleineren Saal aber immerhin.
        Ich seh nämlich echt nicht ein 3€ pro Karte extra zu zahlen für ein…
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The First Avenger: Civil War
The First Avenger - Civil War: Die Filmkritik zum Marvel-Blockbuster
Ab heute könnt ihr euch das Action-Spektakel "The First Avenger: Civil War" im Kino ansehen, in denen die eigentlichen Freunde Iron Man und Captain America aufeinander prallen. Wir haben den Film schon gesehen und sagen euch, wie es dazu kommt und ob die Superhelden-Klopperei sehenswert ist.
http://www.pcgames.de/The-First-Avenger-Civil-War-Film-259472/Tests/Review-1193737/
28.04.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/04/FBC2450_v006.1079_R-pc-games_b2teaser_169.jpg
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