Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Captain America - Kino-Review

    Captain America. Ab Donnerstag im Kino. Quelle: Paramount

    Der Captain ist an Bord: Amerikas strahlendster Held erobert die Kinoleinwand. Ein Action-Spektakel voller Pathos und Nazis.


    Fürs Vaterland
    New York, 1941: Der junge Steven Rogers (Chris Evans) will unbedingt seinem Land dienen und sich freiwillig einberufen lassen, um im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Doch der schmalbrüstige Milchbubi – übrigens ein perfekt durch CGI abgemagerter und geschrumpfter Chris Evans – wird ausgemustert. Allerdings zieht er die Aufmerksamkeit von Dr. Abraham Erskine (Stanley Tucci) auf sich. Der aus Deutschland desertierte Wissenschaftler arbeitet an einem Geheimprojekt, mit dessen Hilfe Elite-Soldaten erschaffen werden sollen. Da Rogers – anders als andere Rekruten – kein einfältiger Raufbold ist, sondern Anstand, Ehre und ein großes Herz besitzt, fällt die Wahl auf ihn. In einem schmerzhaften Prozess wird aus Rogers ein muskelbepackter Hüne, der über ungeheure Kräfte verfügt. Da Erskines Programm aber sabotiert wird und Rogers somit der einzige Soldat seiner Art bleibt, setzt ihn die Militärführung nicht im Kampf, sondern zunächst als lächerliche Kriegsikone Captain America ein.
    An dieser Stelle wird der eigentliche Action-Film von einer knallbunten Musical-Show-Einlage unterbrochen, die zunächst fehl am Platz wirkt, aber sich letzten Endes als eines der Highlights von Captain America entpuppt.
    Als einer dieser "Auftritte" Rogers an der Front in Europa gründlich danebengeht und der gestählte Werbeheld zudem erfährt, dass sein bester Freund in Gefangenschaft geraten ist, entschließt sich Rogers, endlich das zu tun, wozu er geschaffen wurde. Im Alleingang befreit er die Gefangenen und wird zum wahren Helden, der fortan gezielt gegen die Nazis eingesetzt wird. Das ist auch bitter nötig, denn ein ehemaliger Weggefährte Erskines, Dr. Johan Schmidt (Hugo Weaving), gelingt es, die ultimative Waffe zu bauen.

    Mit Kurs auf die Avengers
    Der Film beginnt gemächlich, nimmt sich erfreulich viel Zeit für die Charaktere, verläuft dann aber zu simpel, stringent und vorhersehbar und verheizt zudem die Figuren. Selbst die eingeflochtene Romanze erzeugt so gut wie keine Emotionen, was aber auch auf den gesamten Film zutrifft: Obwohl die Figuren ausführlich vorgestellt werden, lässt sich zu ihnen kaum eine Bindung aufbauen. Wie nicht anders zu erwarten war, strotzt Captain America vor Patriotismus. Leider nimmt sich der Film dabei aber zusätzlich noch viel zu ernst. So wird Captain America tatsächlich zum Überhelden stilisiert, der als Rambo im Strampelanzug und mit Schild Amerikas Ehre hochhält.
    Auf der Habenseite stehen bei Captain America ganz klar die soliden Action-Sequenzen, der authentische und detailreiche Look des Streifens, nette Cameos, etwa das von Tony "Iron Man" Starks Vater, und einige Schauspielerleistungen. Chris Evans macht seine Sache gut, ohne wirklich zu strahlen. Echten Glanz verleihen Captain America insbesondere Stanley Tucci, wenn auch nur kurz, ein bärbeißiger Tommy Lee Jones und Hugo Weaving. Letzterer überzeugt mit seinem echten Gesicht jedoch mehr als im späteren Verlauf als entstellter Superbösewicht Red Skull. Einem unterhaltsamen Action-Abend steht mit Captain America aber definitiv nichts im Weg, auch wenn dem Film anzumerken ist, dass er hauptsächlich auf das Avengers-Abenteuer hinführen soll, das demnächst realisiert werden soll. Durch einen relativ einfachen und gleich zu Beginn offensichtlichen Zeitkniff am Ende gelingt es auch problemlos, Captain America im Avengers-Film an die Seite von Iron Man und Co. zu stellen. (tr)

    Kommentar
    "Und wieder ein Superheld, wieder in 3D und wieder … ja, was eigentlich? Captain America gehört zu der Sorte Filme, die niemandem weh tun, aber auch nicht wirklich vom Hocker reißen. Alles Durchschnitt, alles okay, unterhaltsam, nett anzusehen. Der 3D-Effekt ist einmal mehr für die Katz. Von 2D in 3D konvertierte Streifen dienen eben nur als Geldmaschine für den Verleih. Einen echten Mehrwert bekommt man nicht. Immer wieder amüsant fand ich die Auftritte von Red Skull: Als sich Hugo Weaving sein Gesicht vom Schädel zog, war mein erster Gedanke: Wixxer in Red! Wobei: Michael Jackson ohne Haare und Nase, zu lange im Solarium … hätte auch so aussehen können." (tr)

    Für weitere aktuelle News, Reviews und Specials folgen Sie uns auf Twitter.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Bewerte diesen Film!
  • The First Avenger: Captain America
    The First Avenger: Captain America
    Vertrieb
    Paramount Pictures
    Kinostart
    18.08.2011
    Film-Wertung:
     
    Leserwertung
     
    Bewerte diesen Film!
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2017 PC Games Hardware 06/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 06/2017 WideScreen 06/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 06/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
838015
The First Avenger: Captain America
Captain America - Kino-Review
Der Captain ist an Bord: Amerikas strahlendster Held erobert die Kinoleinwand. Ein Action-Spektakel voller Pathos und Nazis.
http://www.pcgames.de/The-First-Avenger-Captain-America-Film-201793/Tests/Captain-America-Kino-Review-838015/
15.08.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/08/Midnight_in_Paris_-_Concorde_110809083027_b2teaser_169.jpg
captain america, action, fantasy, chris evans, stanley tucci, tommy lee jones,
tests