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  • The Evil Within im Test - PC-Version, Fazit und Wertung

    The Evil Within im Test Quelle: Bethesda

    Fallen, Fallen überall

    Munition ist in The Evil Within eine knapp bemessene Ressource. Wer wild ballernd durch die Levels rennt, wird bald vor großen Problemen stehen. Munition ist in The Evil Within eine knapp bemessene Ressource. Wer wild ballernd durch die Levels rennt, wird bald vor großen Problemen stehen. Quelle: PC Games Sehr praktisch: An allen Ecken und Enden der Levels findet ihr Bomben und Falldrähte, denen ihr tunlichst ausweichen solltet, wenn ihr keinen Schaden erleiden wollt. Habt ihr einen der fiesen Todbringer entdeckt, könnt ihr ihn per Knopfdruck auseinandernehmen und die dadurch gewonnenen Teile benutzen, um Munition für eure Armbrust herzustellen. Alternativ könnt ihr auch Bösewichte in die Nähe der Fallen nutzen und ihnen ein unschönes Ende bereiten. Als letzte Möglichkeit steht es euch frei, einem großen Teil der Auseinandersetzungen vollkommen zu entgehen, indem ihr einfach a Gegnern vorbeischleicht oder euch vor in Schränken oder unter Betten versteckt. Bei den häufigen Kämpfen gegen teils riesige Bossgegner steht euch diese Option aber freilich nicht offen. Diese Duelle sind grandios inszeniert und erfordern ebenfalls, dass ihr eure Ressourcen klug einteilt, um erfolgreich aus ihnen hervorzugehen.

    My Nervenheilanstalt is my Castle

    In den Levels findet ihr nicht nur Feinde und viel zu wenig Munition, sondern auch zahlreiche sammelbare Gegenstände. So entdeckt ihr etwa Notizen, die euch mehr über die Hintergründe der Geschichte verraten und Kartenteile, die ihr nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzen könnt. Ebenfalls sammelbar: Kleine Schlüssel und grünes Gel, das ihr einerseits in der Umgebung findet und andererseits von besiegten Feinden bekommt. Im an vorgegebenen Stellen betretbaren, in der Beacon-Anstalt angesiedelten Speicherraum erwarten euch die Früchte dieses Sammelwahns: Die entdeckten Kartenteile könnt ihr dort an einer Wand betrachten, mit den kleinen Schlüsseln öffnet ihr Tresore, die dringend benötigte Munition und andere Gegenstände beinhalten, und mit dem grünen Gel könnt ihr hier diverse Fähigkeiten wie die maximale Lebensenergie, die Menge an tragbarer Munition oder eure Lauf-Ausdauern verbessern. Bei der mysteriösen Krankenschwester Tatjana speichert ihr zudem euren Spielstand. In Verbindung mit den sehr fair gesetzten Checkpoints kommt somit nie Frust auf, weil ihr lange Abschnitte erneut spielen müsst. Ebenfalls sehr frustarm: Die seltenen Rätsel des Spiels. Diese lockern das Gameplay auf, fallen aber allesamt sehr einfach aus - so also, wie man es von den meisten Horror-Spielen gewohnt ist. Zwischen kleinen Logikaufgaben und Schalterrätseln erwartet euch hier kaum eine Herausforderung.

    The Evil Within im Video-Review

    07:57
    The Evil Within: Testvideo - Der vielleicht beste Survival-Horror seit Resident Evil 4
    Spielecover zu The Evil Within
    The Evil Within

    The Evil Within im Grafikvergleich

    02:57
    The Evil Within: Grafikvergleich - PS4 vs. Xbox One
    Spielecover zu The Evil Within
    The Evil Within

    Viel zu tun in Crimson City

    Die abwechslungsreichen Levels sorgen dafür, dass in den knapp 15 bis 20 Spielstunden so gut wie nie Langeweile aufkommt. Die abwechslungsreichen Levels sorgen dafür, dass in den knapp 15 bis 20 Spielstunden so gut wie nie Langeweile aufkommt. Quelle: PC Games Nach Abschluss des Spiels ist noch nicht Schluss: Ein zusätzlicher, härterer Schwierigkeitsgrad und diverse freigespielte Zusatzwaffen und Extras sorgen dafür, dass ihr euch auch noch ein zweites oder drittes Mal in die Horror-Welt von The Evil Within begeben könnt. Die Langzeitmotivation, die sich dadurch ergibt, ist beachtlich. Nicht ganz so beeindruckend: Die Grafik des Spiels, die auch in der von uns getesteten PS4-Fassung nur bedingt überzeugen kann. Die verschiedenen Abschnitte sind künstlerisch toll gestaltet, manche Texturen und Hintergründe lassen das Spiel aber eher wie einen frühen PS3-Titel erscheinen. Das mag aber zum Teil sogar Absicht sein, denn stilistisch orientiert man sich ebenso wie beim Gameplay definitiv an den Spielen jener Zeit, Anfang des Jahrtausends, als Horror-Spiele gerade hoch im Kurst standen.

    Der standardmäßig aktivierte Griesel-Filter, der die Grafik absichtlich ein wenig verwaschen und unsauber wirken lässt, trägt zusätzlich zu dem Gefühl bei, ein Spiel aus einer anderen Ära zu spielen. Das entschuldigt zwar nur bedingt manch grafische Unzulänglichkeit, passt aber wunderbar zum altmodischen Horror-Ansatz von The Evil Within. Sehr gut gelungen ist hingegen die musikalische Untermalung, welche die verschiedenen Spielszenen stets perfekt unterstreicht. Einige der deutschen Synchronsprecher tragen ihre Texte zwar etwas emotionslos vor, das tut der tollen Atmosphäre aber nur selten einen Abbruch. Trotzdem ist es schade, dass man nicht alternativ die englische Sprachausgabe auswählen darf.

    Grandios gelungener Horrortrip

    In den letzten zwei, drei Missionen lässt das Spiel zudem ein wenig nach und wirkt künstlich in die Länge gezogen. Das, und auch die sonstigen Kritikpunkte, sind aber angesichts des ansonsten rundum gelungenen Gesamtpakets vernachlässigbar. Dank der tollen Atmosphäre, des knackigen, aber stets fairen Schwierigkeitsgrads, dem ungemein unterhaltsamen Gameplays und der hohen Langzeitmotivation erweist sich The Evil Within nämlich nicht nur als das beste Horrorspiel des Jahres, sondern als das beste Survival-Horror-Spiel seit langer Zeit. Volljährige Spieler mit einem starken Magen und ebensolchen Nerven sollten sich das Abenteuer definitiv nicht entgehen lassen!

    So schlägt sich die PC-Version

    Rein technisch gesehen ist The Evil Within auf dem PC kein steter Quell der Freude, denn man sieht dem Titel seinen Konsolenschwerpunkt und die nicht optimale PC-Portierung durchaus an. Wir hätten uns für die PC-Fassung etwas höher aufgelöste Texturen und eine flüssigere Darstellung auf nicht ganz so performanten Systeme gewünscht. Auch auf die Darstellungsbeschränkung mit maximal 30 Bildern pro Sekunde, die sich im Einstellungsmenü nicht ausschalten lässt, hätten PC-Spieler gerne verzichtet. Die dicken schwarzen Balken, die laut Hersteller Bethesda eine bewusste Designentscheidung darstellen und nicht dazu dienen, die Grafikkarte weniger zu beanspruchen, stellen ebenfalls für viele PC-Zocker ein Ärgernis dar. Wer sich damit gar nicht anfreunden kann und sich ein wenig mit Befehlen auskennt, die man über die optional aufrufbare Kommandokonsole eingibt, der darf Framerate-Beschränkungen und Balken über direkte Engine-Befehle ausschalten. Wir haben uns an diesen kleinen Makeln nicht allzu sehr gestört, da dadurch weder das Spielgefühl noch die grandiose Atmosphäre leidet.

    The Evil Within (PS4)

    Spielspaß
    91 %
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!

    The Evil Within (PC)

    Spielspaß
    90 %
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!

    The Evil Within (XBO)

    Spielspaß
    91 %
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!
    Pro & Contra
    Tolle, sehr dichte Atmosphäre und packende Inszenierung
    Über die gesamte Spieldauer hinweg unfassbar spannend
    Sehr variables Gameplay mit gut gesetzten Tempowechseln
    Viele überraschende Szenenwechsel
    Ausufernde Gewaltdarstellung mit vielen Splattereffekte, die jedoch perfekt zum Szenario passt
    Motivierendes Upgrade-System für Waffen und Protagonist
    Gut designte, aber etwas zu einfache Rätsel
    Allgegenwärtige Munitionsarmut zwingt zum Improvisieren in Kämpfen
    Haarsträubende Schockeffekte
    Durchweg stimmige, unheimliche Sounduntermalung
    Geschickte gesetzte Fallen sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel und unterschiedliche Lösungsansätze bei der Gegnerbeseitigung
    Herrlich krankes, abgedrehtes Gegnerdesign
    Gegner-Positionen und ein Teil der Item-Verteilung in den Levels ändert sich nach dem Laden eines Spielstands, was für Abwechslung sorgt
    Sehr großer Umfang mit 15-20 Stunden im ersten Durchgang
    Professionelle deutsche Sprachausgabe, gute deutsche Übersetzung
    Hoher Wiederspielwert durch New Game +, zahlreiche versteckte Gegenstände und freischaltbare Extras
    Ab dem normalen Schwierigkeitsgrad knifflig, aber zu jedem Zeitpunkt sehr fair
    Simples, aber sehr gut funktionierendes und vollkommen optionales Stealth-Feature
    Kaum Backtracking
    Gut gesetzte automatische Speicherpunkte
    Hübsch gestaltete, abwechslungsreiche Szenarien …
    … die aber nicht vollständig von der altbackenen Grafik des Spiels ablenken können
    Für manche Spieler auf dem normalen Schwierigkeitsgrad durch die Munitionsarmut eventuell zu knackig
    Blasse Nebendarsteller, die in der deutschen Synchro oft gelangweilt klingen
    Teilweise zu ausufernde Actionsequenzen
    Etwas geringe Rätseldichte
    An manchen Stellen fehlende Übersicht durch zu nahe Kamera
    Grundsätzlich spannende Handlung, die aber zu Spielschluss hin etwas abbaut
    Die letzten Levels wirken unnötig gestreckt, um die Spielzeit zu verlängern
    Fazit
    The Evil Within wischt mit der Konkurrenz den Boden auf und zeigt, wie Horror richtig gemacht wird.

  • The Evil Within
    The Evil Within
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Tango Gameworks
    Release
    14.10.2014
    Leserwertung
     
    Bewerte dieses Spiel!
    Es gibt 128 Kommentare zum Artikel
    Von Enisra
    richtig, und anstatt auf den Trichter zu kommen das nur dir nicht das Spiel nicht gefällt müssen alle anderen falsch…
    Von PeterEhrlich
    Scheinargumente? Ich habe diese Spiele selber gespielt, aber egal. Der eine findet es gut, andere nicht. 
    Von Enisra
    Freundchen1. gibt es einen Unterschied von Kürzen und ignorieren2. findet man keine Argumente wenn einer versucht mit…

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    • Es gibt 128 Kommentare zum Artikel

      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        richtig, und anstatt auf den Trichter zu kommen das nur dir nicht das Spiel nicht gefällt müssen alle anderen falsch liegen und Tester bestochen sein
      • Von PeterEhrlich Neuer Benutzer
        Scheinargumente? Ich habe diese Spiele selber gespielt, aber egal. Der eine findet es gut, andere nicht. 
      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        Zitat von PeterEhrlich
        Da findest du genug Argumente was ich meine,;)
        Freundchen
        1. gibt es einen Unterschied von Kürzen und ignorieren
        2. findet man keine Argumente wenn einer versucht mit dem Scheinargument zu kommen das man bestochen wurde, was u.a. unter üble Nachrede fällt
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The Evil Within
Bester Horror seit langem - Update mit PC-Wertung
The Evil Within im Test: Dass noch viel Leben im Horror-Genre steckt, haben in den letzten Jahren primär diverse Indie-Entwickler mit Spielen wie Amnesia oder Slender: The Arrival bewiesen. Nun aber meldet sich Horror-Meister Shinji Mikami, seines Zeichens Erfinder von Resident Evil, mit The Evil Within höchstpersönlich zurück, Das Ergebnis: Das beste Survival-Horror-Game seit langer Zeit!
http://www.pcgames.de/The-Evil-Within-Spiel-17116/Tests/Bester-Horror-seit-langem-Update-mit-PC-Wertung-1139146/
15.10.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/10/THE_EVIL_WITHIN_survival_horror_dark_poster____gs_1920x1079-pc-games_b2teaser_169.jpg
the evil within,horror,bethesda
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