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  • The Crew: PC-Beta gespielt - Endlich ein tolles MMO-Rennspiel!

    Seit 25. August 2014 läuft die zweite Closed Beta des kommenden Open-World-Rennspiels The Crew. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und die PC-Version ausführlich gespielt - wir verraten euch unsere Hands-On-Eindrücke!

    Mitte November erscheint das vielversprechende Open-World-Rennspiel The Crew nach einer mehrmonatigen Verschiebung endlich für den PC, die PS4 und die Xbox One – und entgegen der ursprünglichen Ankündigung auch noch für die Xbox 360. Im Rahmen der zweiten Closed-Beta-Phase der PC-Version des Spiels konnten wir ausführliche Eindrücke sammeln, Missionen erledigen und ausgiebig durch die Vereinigten Statten von Amerika Touren. Was wir zu sehen bekamen, machte auf jeden Fall Lust auf mehr.

    I am the one who drives

    Wofür das Spiel definitiv nicht in Erinnerung bleiben wird, ist eine tiefgründige, spannende Story. In Gestalt des an Walter White aus der letzten Staffel von Breaking Bad erinnernden Protagonisten erlebt ihr das 1:1 der einfallslosen Gangster-Story nach: Held ist ein Kleinverbrecher, Held macht einen Fehler/wird verraten und wandert in den Knast, kommt nach einigen Jahren wieder raus und macht sich daran, seine Fehler wieder gut zu machen/Rache an den Schuldigen zu nehmen. Das haben wir schon zigmal gesehen und The Crew versucht nicht einmal, hier etwas zu verändern – die Handlung dient einzig und alleine dazu, dem Gameplay und den Missionen Struktur zu verleihen. Und Struktur ist etwas, dass das Spiel definitiv braucht, denn ansonsten wärt ihr in der riesigen Welt des Spiels hoffnungslos verloren. Die Miniatur-Variante der kompletten Vereinigten Staaten von Amerika als groß zu bezeichnen, wäre eine maßlose Untertreibung – sie ist riesig. Um von der Ost- zur Westküste zu gelangen, könnt ihr je nach Route und Auto gut eine bis anderthalb Stunden einplanen.

    Glücklicherweise ist die Karte aber nicht nur groß, sondern auch schön gestaltet: Neben Metropolen wie Detroit, Los Angeles, Las Vegas, Chicago oder New York erwarten euch auch zahlreiche von Feldern und Wäldern gesäumte Landstriche, kleine Siedlungen, Industrieanlagen und andere interessante Locations. Weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie das Washington Monument oder der Grand Canyon harren natürlich ebenfalls darauf, von euch entdeckt zu werden. Abseits aller Missions-Verpflichtungen machten wir uns zu Beginn er Beta auf, um die Welt zu erforschen, und waren überrascht, wie viel Abwechslung die verschiedenen Areale zu bieten haben. Einmal "erfahren", könnt ihr übrigens in Sekundenschnelle zu jedem Punkt auf der Karte springen. Weitere Transportationsmöglichkeiten wie ein Schienen-Netz zur Schnellreise sorgen dafür, dass ihr nur selten sinnlos durch die Gegend düsen müsst.

    Die Reise in den Westen – und zurück

    Was wäre ein Rennen in New York ohne Besuch auf dem Times Square? Die weltberühmte Straßenkreuzung gibt es im Spiel natürlich zu bestaunen. Was wäre ein Rennen in New York ohne Besuch auf dem Times Square? Die weltberühmte Straßenkreuzung gibt es im Spiel natürlich zu bestaunen. Quelle: PC Games Doch das größte Gebiet bringt nichts, wenn es nicht gut gefüllt ist – ganz im Gegenteil, je größer die Welt, desto größer die Gefahr, dass sich die scheinbare Freiheit schnell als Langeweile-Faktor entpuppt. Bisher sind wir in dieser Hinsicht bei The Crew aber vorsichtig optimistisch. An allen Ecken und Enden, auch auf abgelegenen Straßen, stolpert ihr über kleine und große Nebenmissionen, der Anzahl in die Hunderten oder Tausenden gehen dürfte. Einerseits erwarten euch hierbei klassische Aufgaben wie Checkpoint-Rennen, Zerstörungs-Missionen oder Street Races. Andererseits könnt ihr euch an speziellen Challenges versuchen, die aktiviert werden, indem ihr einfach durch das entsprechende Emblem auf der Straße hindurch fahrt. Daraufhin erwarten euch Herausforderungen wie Slalomfahrten, kleine Checkpoint-Missionen, Stunt-Sprünge oder die Aufgabe, möglichst lange und unfallfrei auf der Straße zu bleiben. Ähnlich bunt gemischt geht es auch in den Hauptmissionen zu – anstatt alle Rennen mit eurem eigenen Auto zu erledigen, nehmt ihr hier aber auch ab und an hinter dem Steuer von fremden Gefährten Platz – die ihr nach und nach natürlich auch zu eurem eigenen Fuhrpark hinzufügen könnt.

    Insgesamt erwarten euch fünf verschiedene Arten von Karren, die sich jeweils für verschiedene Missionstypen besonders gut anbieten. Mit Street Cars erledigt ihr klassische Stadtrennen, während ihr mit Dirt Cars problemlos auch im freien Gelände zurechtkommt – ähnlich wie mit den noch mächtigeren Raid Cars. Performance Cars schließlich sind voll und ganz auf Geschwindigkeit ausgelegt, und Circuit Cars zu guter Letzt eigenen sich gut für Rundkurse. Insgesamt werden es nach Entwickleraussage knapp 40 lizensierte Autos ins Spiel schaffen.

    42:58
    The Crew: Echtzeit-Fahrt von New York nach Los Angeles

    Ich bau mir ein Auto

    Das Schadensmodell der Autos ist eher unauffällig. Auch richtig große Crashs haben nur wenig Einfluss auf eure Boliden. Das Schadensmodell der Autos ist eher unauffällig. Auch richtig große Crashs haben nur wenig Einfluss auf eure Boliden. Quelle: PC Games Das Schadensmodell kommt, höchstwahrscheinlich ob der Vorgaben der Automobil-Hersteller, nicht allzu beeindruckend daher. In anderer, positiverer Hinsicht lassen sich eure Kisten aber trotzdem "zurechtbiegen", denn die Tuningvielfalt ist beeindruckend. Hier erwarten euch einerseits rein optische Optionen, dank derer ihr eure Autos etwa mit Stickern, neuen Lackierungen, Heckspoilern oder anderen Kinkerlitzchen individualisieren könnt. Wesentlich interessanter sind aber die Performance-Upgrades. Seid ihr Anfangs noch mit den müden Standard-Versionen der Karren unterwegs, habt ihr dank neuen Getrieben, Reifen und anderen Autoparts schon bald wesentlich mehr PS unter der Haube und könnt die Wagen deutlich präziser um die Kurven lenken. Hier kommt das umfangreiche Loot-System des Spiels zu tragen: Für so ziemlich alles, was ihr erledigt, erhaltet ihr neue Autoteile, die ihr anschließend an euren Wagen befestigen könnt. Für besonders gute Ausrüstungsgegenstände müsst ihr jedoch durch gute Fahrleistungen erst einen bestimmten Level erreicht haben.

    Die Entwickler haben das das Spiel bewusst als eine Art Auto-MMORPG gestaltet, und das Konzept geht zumindest in der Beta-Version auf. Es macht viel Spaß, neue Teile zu sammeln, das eigene Auto aufzumotzen und nach und nach immer besser zu werden. Etwas besorgt sind wir aktuell aufgrund des auf 50 festgesetzten Level Caps: Erfahrungspunkte ließen sich beim Anspielen schnell sammeln, und schon nach kurzer Spielzeit hatten wir Level 10 erreicht. Es bleibt zu hoffen, dass die Level-Up-Anforderungen im fertigen Spiel erschwert oder das Level Cap nach oben gesetzt wird, denn ansonsten ist dem Autoteile-Loot zum Trotz ein gewisser Motivationsverlust beim Erreichen der höchsten Stufe zu befürchten. Zusätzlich zu Erfahrungspunkten und Autoparts erhaltet ihr übrigens auch regelmäßig sogenannte Perk Points, die ihr in passive Fähigkeiten wie verringerte Reparatur- und Autokosten, mehr Leistung oder einen schnelleren Erfahrungsanstieg investieren könnt.

    Grafisch nicht auf der Pole Position

    Ihr könnt aus einer Reihe von verschiedenen Ansichten wählen. Die Cockpit-Perspektive ist sehr schön umgesetzt, aber in hektischen Rennen nur bedingt praktisch. Ihr könnt aus einer Reihe von verschiedenen Ansichten wählen. Die Cockpit-Perspektive ist sehr schön umgesetzt, aber in hektischen Rennen nur bedingt praktisch. Quelle: PC Games Erstmals wirklich zum Einsatz kam in der Beta auch der titelgebende Crew-Aspekt des Spiels. Mit nur wenigen Knopfdrücken könnt ihr euch mit anderen Spielern auf eurem Server zusammenschließen und beinahe alle Missionen auch im Team bestreiten. Zusätzlich könnt ihr natürlich auch in kompetitiven Rennen antreten. Das System funktioniert gut und unterstreicht den MMOG-Ansatz des Spiels noch einmal zusätzlich. Gerade in Missionen, in denen man feindliche Fahrzeuge verfolgen und zerstören muss, erweisen sich zusätzliche Helfer als wertvolle Unterstützung. Wer nicht mit anderen Rasern gemeinsam loslegen will, wird dazu aber nicht gezwungen – sämtliche Missionen können alternativ auch alleine absolviert werden. Alles in allem bestätigte sich beim Spielen der Beta unser bisheriger positiver Eindruck zu The Crew ein weiteres Mal. Abzuwarten bleibt, ob die Entwickler ihr Versprechen halten und das Spiel auch nach dem Release noch regelmäßig mit neuen Inhalten versorgen – für ein Spiel mit Fokus auf das Online-Mehrspieler-Erlebnis ist das unabdingbar.

    Spieler, die sich ein simulationslastiges Rennspiel im Stil eines Gran Tourismo oder Project CARS erwarten, seien außerdem gewarnt: The Crew ist ein Arcade-Racer durch und durch und erinnert am ehesten an Titel wie Need for Speed Underground 2 oder die Midnight Club-Serie. Die Steuerung funktioniert gut und unterscheidet sich von Wagen zu Wagen und je nach gewählter Ausrüstung stark, legt aber keinen Wert auf Realismus. Auch technisch muss sich der Titel Kritik gefallen lassen: Er sieht beileibe nicht schlecht aus, kann aber mit anderen kommenden Rennspielen nicht mithalten – was nicht zuletzt aber auch der riesigen Spielwelt geschuldet sein dürfte. Wesentlich störender ist die Tatsache, dass das Spiel zwar konstant, aber lediglich mit 30 Bildern pro Sekunde läuft. Zudem muss sich zeigen, ob sich die riesige Spielwelt sich auf lange Sicht nicht doch eher als Nachteil denn als Vorteil herausstellt. Wir gehen jedoch nicht davon aus und freuen uns auf eines der vielversprechendsten Rennspiele der kommenden Monate.

    UPDATE
    Ubisoft hat uns nach Veröffentlichung des Artikels darauf hingewiesen, dass die 30 Bilder pro Sekunde der Beta-Fassung des Spiels keine finale Entscheidung sind und sich dieser Umstand bis zum Release des fertigen Spiels noch ändern kann. Wir halten euch bezüglich der weiteren Entwicklung in dieser Hinsicht auf dem Laufenden! Zudem hat wir in der ursprünglichen Version des Artikels behauptet, dass The Crew neben PC, PS4 und Xbox One auch für Xbox 360 und PS3 erscheinen wird. Tatsächlich ist auf den Last-Gen-Konsolen aber nur eine Fassung für die Xbox 360, nicht aber für die PS3 geplant. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen!

    • Es gibt 36 Kommentare zum Artikel

      • Von Vordack Erfahrener Benutzer
        Mir gefällt das Spiel immmer besser.

        Habe gestern mit mienem Mustang weitergespielt, erste Stadt, bis zum 2 Kampf bei Level 4 (Drag). Ich gewann beim ersten Versuch, dann Black Screen. Ich brach irgendwann ab und war dann in der Warteschlange, kam aber nicht mehr rein. Egal > Beta :-)

        Was vorher geschah…
      • Von golani79 Erfahrener Benutzer
        Komme mit dem Fahrverhalten eigentlich ziemlich gut zurecht - habe es auf Sport und Spiele mit dem Gamepad.
        Hardcore geht auch noch mit dem Gamepad, auf Sport ist es aber doch ein wenig komfortabler. Ich finde The Crew insgesamt sehr gut gelungen bisher - macht einfach Spaß!
      • Von DerBloP Erfahrener Benutzer
        Boa <pippi in den <<augen , weil Harcore kann ich net...uff
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PC-Beta gespielt - Endlich ein tolles MMO-Rennspiel!
Seit 25. August 2014 läuft die zweite Closed Beta des kommenden Open-World-Rennspiels The Crew. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und die PC-Version ausführlich gespielt - wir verraten euch unsere Hands-On-Eindrücke!
http://www.pcgames.de/The-Crew-Spiel-37320/News/PC-Beta-gespielt-Endlich-ein-tolles-MMO-Rennspiel-1133852/
26.08.2014
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