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The Bard's Tale (PC)

Release:
16.05.2005
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Ubisoft

The Bard's Tale

04.07.2005 13:00 Uhr
|
Neu
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Grafisch merkt man The Bard´s Tale an, dass es eine Konsolenumsetzung ist: Die Texturen sind unscharf und pixelig, Objekte wirken aufgesetzt. Grafisch merkt man The Bard´s Tale an, dass es eine Konsolenumsetzung ist: Die Texturen sind unscharf und pixelig, Objekte wirken aufgesetzt. Mit dem Rollenspiel-Klassiker aus den 80ern teilt The Bard's Tale nur noch den Namen. Die rundenbasierten Kämpfe sind Vergangenheit, die Standbilder auch. Stattdessen gibt es Echtzeit-Klickereien und 3D-Grafik, wie es sich für ein Action-Rollenspiel gehört. Doch weder Optik noch Gefechte machen großartig was her, das Beste am Spiel ist der Hauptdarsteller: Keine andere Figur definiert den Begriff Antiheld so treffend wie der Barde.

Der ist eigentlich ein ziemliches Ekelpaket: Prinzessinnen rettet er nur, wenn sie mindestens Körbchengröße D und ein ebenso dickes Bankkonto haben. Man schließt ihn trotzdem ins Herz, weil er etwas von jener Lausbubenmentalität hat, die man von Han Solo her kennt - ein Schlawiner zum Liebhaben.

Außerdem gilt bei ihm der Spruch: "Harte Schale, weicher Kern!" Wie wenig Selbstbewusstsein der Barde trotz seiner fiesen Sprüche hat, wird deutlich, wenn er herumstehende Fässer mit dem Schwert zerschlägt und sich danach selber auf die Schulter klopft: "Wie stark ich doch bin!"

Rattenfängerkarriere

In der Welt von The Bard´s Tale herrschen raue Sitten: In der Taverne kommt es schon mal zu einer Prügelei um das Herz einer Frau. In der Welt von The Bard´s Tale herrschen raue Sitten: In der Taverne kommt es schon mal zu einer Prügelei um das Herz einer Frau. Das Spiel beginnt mit einem Intro, das so verschwommen aussieht, als würde man es durch Milchglas betrachten. Gut, dass ein Erzähler das Geschehen kommentiert: Böse Männer in Kutten und Gänsehaut erzeugender Stimme verfolgen den Barden, das Warum soll eine Rückblende erklären. Und die spielen Sie nach. Sie haben zum ersten Mal die Kontrolle über die Figur, da sollen Sie im Keller der örtlichen Taverne ein Rattenproblem lösen. Dass besagtes Problem die Größe eines Wohnwagens hat: huch.

Im richtigen Moment taucht ein mysteriöser Mann auf und bringt dem Barden ein magisches Liedchen bei: Ein bisschen auf der Harfe herumzupfen, schon entsteht eine Art Irrlicht, das flimmernd durch die Gegend schwirrt und Monster elektrisiert - Ihre Kammerjäger-Mission wird zum Kinderspiel.
Solche Heldentaten vollbringend, ziehen Sie von Dorf zu Dorf, bis die Hauptaufgabe Konturen annimmt: Eine Prinzessin, reich und schön, hockt in einem Turm fest. Testosteron lässt den Barden einen Rettungsversuch starten.

Kämpfe mit Musik

Im Tavernenkeller hat sich eine Ratte eingenistet, die so groß ist wie ein Kleinwagen und Feuer speit. Der Barde soll den Kammerjäger spielen. Im Tavernenkeller hat sich eine Ratte eingenistet, die so groß ist wie ein Kleinwagen und Feuer speit. Der Barde soll den Kammerjäger spielen. The Bard's Tale ist kein Diablo, auch wenn's so aussieht: Zwar lenkt man den Barden aus der Vogelperspektive übers Terrain und klickt Monster mit der Maus tot, aber Sammelsucht und Levelwahn bleiben aus. Woran liegt's? Die Beute der Feinde verwandelt sich beim Aufheben sofort in Kleingeld, das Sie in der Stadt in eine überschaubare Anzahl an Waffen investieren: Dolch, Schlegel, Zweihänder und Bogen - das war's auch schon.

Wie eine Einbahnstraße verläuft die Charakterentwicklung: Nach Stufenanstieg verteilen Sie Ihre Punkte zwangsläufig auf Stärke und Rhythmus (Magie), der Rest ist sinnlos.

Die Kämpfe hätten dieselbe Anziehungskraft wie die Fernsehwiederholung eines Golfturniers, gäbe es da nicht die Zaubersprüche in Form von Musik. Über ein Menü, dessen Layout stark an ein Konsolen-Interface erinnert, wählen Sie via Tastenkombination ein Lied aus, das Mitstreiter herbeizaubert. Je besser Ihre Harfe, desto mehr Team-Kameraden können gleichzeitig aktiv sein. Für jede Situation gibt es passende Gehilfen: In Höhlen macht das Glühwürmchen Licht, im Kampf gegen eine Übermacht erweist sich die Heilerin (eine Kreuzung aus Hella von Sinnen und Shrek-Oger) als wertvolle Verbündete.

Moderation
04.07.2005 13:00 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
20.07.2005 15:01 Uhr
So ich muss sagen ihr habt das Spiel genau richtig bewertet.
Ich habe mir mal die Zeit genommen und es gespielt und lege meine persöhnliche und kurze Bewertung hier dar.

Also:

Grafik
Ist an sich sehr gut jedoch das man die Kamera nicht sonderlich verstellen kann ist doof.

Deshalb nur…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.07.2005 16:56 Uhr
Zitat: (Original von Solon25 am 07.07.2005 16:36)
Ich tu mir ja so einiges an, aber nicht den Kalkofe wenn's net unbedingt sein muss   In diesem Fall muss es nicht sein  Hat mir gereicht als GIGA Games B.T. vorgestellt hat..

Man kann während der Installation auch die Originalsprache wählen.  
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.07.2005 16:36 Uhr
Ich tu mir ja so einiges an, aber nicht den Kalkofe wenn's net unbedingt sein muss  In diesem Fall muss es nicht sein  Hat mir gereicht als GIGA Games B.T. vorgestellt hat..