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  • Tera: Erste Eindrücke aus der Closed Beta - Leser-Preview von RedDragon20

    Gerade noch so bin ich in das vierte und letzte Closed Beta-Wochenende für das MMORPG Tera hinein gerutscht. Nach drei Tagen exzessiven Spielen, zwei Charakteren auf Level 20 und leichter Übermüdung kann ich meine ersten Eindrücke zu Frogsters MMO zum besten geben.

    Grafisch eines der schönsten MMOs auf dem Markt. 
Alle Screenshots wurden während der Closed Beta aufgenommen (1600x900, max. Details). Grafisch eines der schönsten MMOs auf dem Markt. Alle Screenshots wurden während der Closed Beta aufgenommen (1600x900, max. Details). Quelle: Tera Allgemein:
    Im Kern ist Tera ein typisches MMO. Fängt man mit dem Spiel an, wird man mit einem hübschen Intro begrüßt, bevor man schließlich mit der Rassen- und Klassenwahl beginnen darf. Es gibt insgesamt sieben verschiedene Rassen (Menschen, Hochelfen, Castanic, Amani, Baraka, Popori und Elin). Jede Rasse hat verschiedene eigene Spezialfähigkeiten und Boni, wie etwa "Zähigkeit des Körpers" (heilt kontinuierlich nach der Wiederbelebung) bei den Menschen. Hat man sich für eine Rasse entschieden, sucht man sich eine der acht Klassen aus (Krieger, Lanzer, Zerstörer, Berserker, Bogenschütze, Zauberer, Priester, Mystiker). Die Wahl der Klasse ist völlig unabhängig von der Rassenwahl. Jedes Volk hat die gleichen Klassen.

    Der Grafikstil ist Geschmackssache und reicht, wie in vielen anderen MMOs auch, von kitschig bunt... Der Grafikstil ist Geschmackssache und reicht, wie in vielen anderen MMOs auch, von kitschig bunt... Quelle: Tera Wir haben uns für eine Hochelfenkriegerin entschieden, die sich mit zwei Schwertern akrobatisch durch die Gegnerhorden mäht. Nachdem wir Aussehen und Name festgelegt haben, geht es auch gleich in das Startgebiet, die "Insel der Dämmerung", in der wir bis Level 10 questen und uns mit den wichtigsten Aspekten des Spiels vertraut machen. Das Questen folgt die nächsten Level und Gebiete dem üblichen "Bringe dies und töte so und soviele Kreaturen"-Prinzip aus anderen MMOs. Diese unterteilen sich in Tera aber zwischen "Regions-Quests" und "Handlungs-Quests". Jede Quest ist hübsch geschrieben und die Handlungs-Quests werden oft mit netten Zwischensequenzen garniert, unterscheiden sich aber trotz der interessanten Geschichte nicht von den anderen Quests.

    Die Entwickler scheinen es sich mit dem Startgebiet einfach gemacht zu haben. Ebenso wie jede Rasse jede Klasse bereit hält, gibt es für alle nur ein Startgebiet, die oben erwähnte Insel der Dämmerung. Das ist schade, da einem das Startgebiet irgendwann zum Hals raus hängen wird und jedes Volk sein eigenes Stargebiet verdient hätte. ... bis hin zu düster und bedrohlich. ... bis hin zu düster und bedrohlich. Quelle: Tera
    Eine echte Haupthandlung in einem MMORPG ist schön und gut, aber nimmt dem Spieler die Freiheit, selbst zu wählen, in welchem Gebiet er leveln möchte. Der Spieler ist auf den Fortschritt der Handlungs-Quests angewiesen, um weiter zu kommen. Inwieweit die Haupthandlung den Spieler durch das Spiel führt, bleibt abzuwarten, aber wie das Startgebiet werden einem auch die darauf folgenden Gebiete zum Halse raus hängen. Auch bleibt abzuwarten, ob sich das zum Release ändert, man noch auf die Handlungs-Quests angewiesen sein wird und ob jedes Volk sein eigenes Stargebiet bekommen wird. Wenn nicht, sollte man sich wohl besser vorrangig mit nur einem Charakter beschäftigen, statt mit mehreren.

    Flott, actionreich und trotzdem taktisch: Das Kampfsystem. 
Das UI lässt sich übrigens frei konfigurieren. Flott, actionreich und trotzdem taktisch: Das Kampfsystem. Das UI lässt sich übrigens frei konfigurieren. Quelle: Tera Kampfsystem:
    So weit, so gut. Das Questen läuft wie üblich ab. Man bekommt Erfahrungspunkte durch das Töten von Kreaturen und das Lösen von Quests. Alle zwei Level darf man zum Lehrer, um neue Fähigkeiten und Kampftechniken zu erlernen. Einen Skill-Tree gibt es nicht, aber hier wird es erst richtig interessant: Statt Talentpunkte zu verteilen, hat man als Spieler die Möglichkeit, sich selbst Kettenangriffe zu basteln. Tera nutzt ein aktives Kampfsystem, das ohne stumpfsinniges Klicken und anvisieren auskommt und dem Spieler die volle Kontrolle über den Charakter verleiht. Das Kampfsystem ist es, was Tera so interessant macht und es aus dem MMORPG-Brei hervor hebt. Man stellt sich nicht hin, drückt ein paar Knöpfe und wartet ab. Der Charakter springt um den Gegner herum, weicht geschickt aus und prügelt ihn mit einer Reihe von Kettenangriffen nieder.

    Das Kampfsystem spielt sich actionlastig und flott, aber gerade in PvP-Kämpfen braucht es zum einen die richtigen Kettenangriffe und natürlich ein geschicktes Händchen, um dem Gegner auszuweichen und ihm den Gnadenstoß zu verpassen. Nahekämpfer spielen sich allerdings einen Tick dynamischer als Fernkämpfer. Taktik und die richtige Kombo ist jedoch bei beiden gefragt. Stumpfes draufhauen bedeutet den Tod und die Niederlage. Das Kampfsystem benötigt ein wenig Einarbeitungszeit. Hat man sich aber erst durch das System gefuchst, lassen sich die sonst mit der Zeit etwas schnöden Quests wesentlich angenehmer und spannender lösen.

    Die Weitsicht ist enorm und braucht sich sicher nicht vor anderen RPGs verstecken. Die Weitsicht ist enorm und braucht sich sicher nicht vor anderen RPGs verstecken. Quelle: Tera Grafik:
    Tera nutzt nicht nur ein top umgesetztes und (im Online RPG-Genre) neuartiges Kampfsystem. Die Unreal Engine 3 setzt dem Spiel das i-Tüpfelchen auf und lässt Tera in schönem Glanz erstrahlen. Es gibt so gut wie kaum etwas an der Grafik auszusetzen. Scharfe Texturen, wunderschöne Architektur und Landschaften, herrlich stimmige Beleuchtung und enorm hohe Weitsicht zaubern ein fantastisches Bild auf den Schirm. Dazu kommt eine riesige Welt, mit optisch sehr abwechslungsreichen Gebieten und Zonen.

    Einziger Makel, der schon in anderen Spielen, wie etwa Alice: Madness Returns, auftauchte: Texturen benötigen ein paar Sekunden, um zu laden. Die Unreal Engine 3 ist normalerweise schon auf einem recht alten PC sehr gut lauffähig. Allerdings sollte man für Tera einen doch etwas potenteren Rechenknecht sein eigen nennen, wenn man die volle Grafikpracht und ein sauberes, flüssiges Spielerlebnis genießen will. Gerade in den flotten Gefechten, in denen im Millisekunden-Takt Effekte um Effekte über den Bildschirm flimmern, ist eine hohe Bildwiederholungsrate nötig. Putzig, nicht? Kleine kämpfende Tiermädchen, sowie knapp bekleidete gehören in Tera zum 'guten Ton'. Gefällt (zurecht) nicht jedem und ist angesichts der USK-Einstufung (ab 12 Jahren) sogar ein wenig bedenklich. Putzig, nicht? Kleine kämpfende Tiermädchen, sowie knapp bekleidete gehören in Tera zum "guten Ton". Gefällt (zurecht) nicht jedem und ist angesichts der USK-Einstufung (ab 12 Jahren) sogar ein wenig bedenklich. Quelle: Tera

    Rein grafisch macht Tera einiges her, trotz alter Engine. Dennoch gehört es schon jetzt zu den schönsten Spielen im Genre. World of Warcraft oder SW:TOR können da bei weitem nicht mithalten. Grafische Konkurrenz könnte nur Guild Wars 2 bieten, das auf einen ähnlichen "Asia Art-Style" setzt. Dies bezüglich schlägt Tera den kommenden Konkurrenten aber gewaltig. Kaum ein Spiel bietet so viele so derart luftig bekleidete Damen, die in hohen Stöckelschuhen kämpfen, und kleine Tiermädchen, die mit drei Zentner schweren Waffen um sich prügeln. Der Stil erinnert entfernt an Final Fantasy und Aion, setzt aber noch ein Schippchen oben drauf und wirkt bisweilen ein wenig kitschig, trotz aller Düsterkeit in so manchen Gebieten.

    Vorläufiges(!) Fazit:
    Tera ist schon eine ganze Weile auf dem koreanischen Markt vertreten und kommt im Mai dieses Jahres als an den europäischen Markt angepasste Version in die Händlerregale, mitsamt allem Content und Erweiterungen, die es in Korea bereits gibt, was ordentlichen Umfang verspricht. Das Spiel macht schon jetzt einen sehr ausgereiften Eindruck.
    So harsch die oben genannte Kritik auch klingen mag, Tera zeigt sich bisher grundsolide und gut, benötigt aber etwas Zeit und Geduld. Abwechslungsreiche Gebiete, tolle Grafik (mit gewöhnungsbedürftigem Stil) und eine riesige Welt runden das Spiel soweit ab, das nur noch wenige Ecken übrig bleiben. Sollte das Questdesign im späteren Spielverlauf abwechslungsreicher werden, könnte Tera eine tolle Alternative zum jetzigen MMO-Brei werden. Wünschenswert wären einzelne Startgebiete für jedes Volk, aber das bleibt anzuzweifeln. Nichtsdestotrotz hat Tera zumindest eine Chance verdient.

    06:39
    Tera: Charaktererstellung
  • Tera
    Tera
    Publisher
    Gameforge AG
    Developer
    En Masse Entertainment
    Release
    03.05.2012
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von RedDragon20
    Pornografie sieht anders aus. Aber ja, das Spielt hat deutlich mehr zu bieten. Der Stil ist eben nur Geschmackssache.…
    Von Mothman
    Das Spiel wurde btw extra für den europäischen Markt entschärft. ;-) 
    Von Zerth
    Die Bekleidung der Damen grenzt ja schon an .. nu ja .. Pornographie  http://www.mmogurl.com/wp…

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Tera: Erste Eindrücke aus der Closed Beta - Leser-Preview von RedDragon20
Gerade noch so bin ich in das vierte und letzte Closed Beta-Wochenende für das MMORPG Tera hinein gerutscht. Nach drei Tagen exzessiven Spielen, zwei Charakteren auf Level 20 und leichter Übermüdung kann ich meine ersten Eindrücke zu Frogsters MMO zum besten geben.
http://www.pcgames.de/Tera-Spiel-44122/News/Tera-Erste-Eindruecke-aus-der-Closed-Beta-Leser-Preview-von-RedDragon20-875879/
02.04.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/04/TERA_2012-03-30_21-12-29-22.jpg
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