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Crysis 2 & Co: Wird die Kriegstechnik bald Realität? - Update: Tarnkleidung und Jetpacks

25.04.2010 19:00 Uhr
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Ghost Recon-Future Soldier, Crysis 2 und die Halo-Serie: Sind diese Spiele wirklich so futuristisch, wie es auf den ersten Blick scheint? Bereits vor einigen Tagen haben wir uns für Sie auf dem weiten Feld der militärischen Innovationen umgesehen und ihnen das Exoskeletton und den Nano Suit der US Army vorgestellt. Heute richten wir unseren Blick ergänzend dazu auf Tarntechnologien und Jetpacks.


Crysis 2 & Co: Wird die Kriegstechnik bald Realität? - Update: Tarnkleidung und Jetpacks Muskelkraftverstärker, digitale Landkarten in Schutzbrillen und Hightech-Kampfanzüge - in Spielen begegnen uns schon lange ultramodere Techniken, mit deren Hilfe gewöhnliche Menschen durch Wände sehen und sowohl Kugelhagel, als auch Stürze aus Hochhäusern überstehen können - mit unversehrten Knochen wohl gemerkt! Sind das alles nur Phantastereien verträumter Gamedesigner oder hören wir damit tatsächlich schon Zukunftsmusik?

Wir haben unseren Artikel mit neuen Technologien erweitert: Diesmal berichten wir auf Seite 1 des Artikels über Tarnanzüge und Jetpacks, die bald Realität werden sollen. Auf Seite finden Sie Nano-Suits und Exo-Skelette.

Völlig absurd ist die Idee eines technisch verbesserten Soldaten wohl nicht - zumindest nicht in den Augen der US-Army und der Bundeswehr, die beide bereits seit Jahren fleißig an der Entwicklung von Hightech-Kampfanzügen und -Waffen tüfteln. "Infanterist der Zukunft" heißt die moderne Kampfausstattung der Bundeswehr, mit der die Leistungsfähigkeit von Soldaten seit einigen Jahren in ungeahnte Höhen getrieben werden soll. Eine umfangreiche digitale Vernetzung in Kombination mit vielseitigen und durchschlagskräftigen Waffen, sowie eine verbesserte Schutzausrüstung versetzen den Soldaten in die Lage, auf sein gesamtes mögliches Einsatzspektrum angemessen und pfeilschnell reagieren zu können. Unter anderem umfasst die Ausrüstung des Infanteristen eine ESP 21-Schutzbrille, die nicht nur UV-Strahlen, sondern auch Splitter und Laser abhält, ein PDA (Personal Data Assistant), das dem Soldaten sowohl seinen eigenen, als auch den Standort seiner Mannschaft übermittelt und ein Sturmgewehr mit diversen Anbaukomponenten, wie Multifunktionslaser, Nachtsichtgerät und einer Abfeuereinrichtung für Panzerfaust 3. Die Bestandteile der Ausrüstung sind modular aufgebaut, um sie technischen Innovationen jederzeit anpassen zu können. Da jeder Ausrüstungssatz im Augenblick noch mehrere 1000 Euro kosten dürfte, wird es aber wohl noch eine Weile dauern, bis der Infanterist der Zukunft tatsächlich zum Standard wird.

Nur Fliegen ist schöner
Auch vor der ultimativen Superhelden-Fähigkeit, dem Fliegen, möchte die USA nicht länger halt machen. Die ersten Jetpacks wurden bereits in den 60er Jahren vorgestellt. Jetzt hat ein Tüfftler ein neues Fluggerät entwickelt, das noch in diesem Jahr auf den Markt gehen soll. Martin Aircraft heißt das gute Stück, das bis zu 100 km/h schnell und 2.400 Meter hoch fliegen soll. Hauptproblem bei einer Nutzung dieser Technologie im Kriegseinsatz wäre deren hoher Stromverbrauch. Ein Langsteckenflug würde Hunderte von Litern Benzin verbrauchen. Mit einer besseren Energieversorgung würde das Jetpack aber seinem Träger einen entscheidenden Vorteil bringen. Für den Privatgebrauch soll der Jetpack bald für jedermann käuflich zu erwerben sein. Für einen kurzen Flug um den Block sollte der Energievorrat auf jeden Fall genügen.

Der Tarnmantel wird Wirklichkeit
Ein Spiel mit der Kamera soll bald den Urlaub von der Sichtbarkeit möglich machen. Ein Spiel mit der Kamera soll bald den Urlaub von der Sichtbarkeit möglich machen. Ein kleiner Kameratrick könnte demnächst dafür sorgen, dass Soldaten auf dem Schlachtfeld unsichtbar werden. An der Universität von Tokio wurden bereits die ersten Gehversuche mit dem Unsichtbarkeitseffekt unternommen. An einem speziell für diesen Zweck konzipierten Mantel wird eine Videokamera positioniert, die die von ihr aufgenommen Bilder auf die Vorderseite des Mantels projiziert. Bisher ist der dadurch entstehende Eindruck von Durchsichtigkeit allerdings nur mittels einer speziellen Linse feststellbar. Als nächstes gilt es, den Effekt auch für das bloße Auge sichtbar zu machen. Ein völlig anderes Verfahren nutzen Forscher aus China und den USA. Das sogannte Metamaterial, ein speziell entwickelter Stoff, soll elektromagnetische Wellen um ein Objekt so herumleiten, dass der Eindruck einer Luftspiegelung an einem warmen Tag entsteht. Die Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Stoffes sind vielfältiger Natur. Neben der erwünschten Unsichtbarkeit kann der Mantel auch als Schutz gegen Schallwellen eingesetzt werden. Und auch in Deutschland schläft die Tarnmantel-Forschung nicht. Dem Karlsruher Institut für Technologie ist es Anfang dieses Jahres bereits gelungen, ein Objekt unter einem Teppich mit spiegelnder Oberfläche verschwinden zu lassen. Auch hier wurde mit einem speziellen Stoff gearbeitet, der infrarotes Licht ablenkt und damit die Wölbung im Teppich kaschiert.

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25.04.2010 19:00 Uhr
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Bewertung: 0
29.10.2010 10:44 Uhr
Hmm, wenn sowas mal Alltagtauglich sein sollte, bin ich gespannt wie es zum Thema Unfall gehandhabt wird. Dann purzeln die ganzen Pechvögel vom Himmel! Selbst wenn die Jet-Packs finanzierbar und alltagstauglich wären, frage
ich mich wie man dann regeln möchte, wenn in einer Großstadt wie Hamburg z.B. 15.000 Leute damit unterwegs wären! Natürlich wäre es fantastisch damit zur Arbeit zu Düsen...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.04.2010 21:52 Uhr
Zitat: (Original von Sheggo;8657505)
Wie kriegt man das riesen Jetpack wieder nach Hause, wenn am Zielort der Sprit alle ist? Mit tragen wird das wohl nichts.... :P

Und wie bekommt man ein Auto wieder nach Hause wenn am Zielort der Sprit alle ist?.  
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.04.2010 08:32 Uhr
Wie kriegt man das riesen Jetpack wieder nach Hause, wenn am Zielort der Sprit alle ist? Mit tragen wird das wohl nichts.... 

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