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  • Taking Woodstock (Review/Filmkritik)

    Taking Woddstock Bild (1)

    Taking Woddstock Bild (12) Taking Woddstock Bild (12) Denkt man an Woodstock, sieht man vor seinem geistigen Auge langhaarige Hippies jauchzend über Blumenwiesen tanzen. Doch wussten Sie, dass das legendäre Musik-Festival niemals stattgefunden hätte, wenn nicht ein naiver Provinz-Jungspund namens Elliot Tiber das Mega-Konzert auf seine heimischen Kuhwiesen geladen hätte? Meisterregisseur Ang Lee (Brokeback Mountain) verfilmte Tibers Memoiren und setzt damit dem sagenumwobenen Event pünktlich zum 40. Jubiläum ein hinreißendes Kino-Denkmal.

    Taking Woddstock Bild (4) Taking Woddstock Bild (4) Die kuriose Entstehungsgeschichte Woodstocks beginnt im abgewrackten Motel von Elliot Tibers russischen Einwanderer-Eltern (urkomisch von Imelda Staunton und Henry Goodman verkörpert). Weil selbiges kurz vor der Zwangsversteigerung steht, reagiert Elliot schnell, als er erfährt, dass New Yorker Musik-Manager einen Platz für ein dreitägiges Festival suchen. Elliot überzeugt seine Hinterwäldler-Nachbarn, ihr Farmland für das Hippie-Event zur Verfügung zu stellen - nicht ahnend, dass sich schon bald die ganze Region im Ausnahmezustand befindet, weil Hunderttausende von Flowerpower-Enthusiasten anreisen.
    Während schließlich auf der Woodstock-Bühne Musikgrößen wie Janis Joplin und Jimi Hendrix Geschichte schreiben, erlebt Elliot im Getümmel der Blumenkinder seine ganz persönliche Coming-of-Age-Geschichte.

    Ang Lee hat eine wunderbar nostalgische Hommage an die Ära der späten Sechzigerjahre geschaffen. Fast kommt einem Taking Woodstock wie ein Märchen vor: Konservative Bauern treffen auf leichtgeschürzte Marihuana-Fans, werfen im Laufe von drei magischen Tagen sämtliche Vorurteile über Bord und wachsen zu einer Einheit zusammen. Musik verbindet alle Klassen; diese Aussage ist natürlich nicht neu, doch Ang Lee scheint mit seinem Hippie-Streifen schlichtweg in schweren wirtschaftlichen Zeiten an die schönen Dinge des Lebens erinnern zu wollen. Sein Streifen zeigt Amerika am Vorabend eines Generationenwechsels.
    Obwohl die USA sich bereits tief in den Vietnam-Krieg verstrickt haben, scheint das Volk noch von einer gewissen Arglosigkeit geprägt zu sein: Erst in den Siebzigerjahren verlor die US-Bevölkerung endgültig ihre Unschuld.

    Taking Woddstock Bild (11) Taking Woddstock Bild (11) Man könnte Ang Lee vorwerfen, dass er mit seinem Film einfach "nur" unterhalten will. Der Streifen ist manchmal amüsant, manchmal melancholisch, aber selten tiefschürfend. Da ist man von Mr. Lee (Tiger and Dragon) natürlich anspruchsvollere Kost gewöhnt. Doch für Musikfans und Freunde von sanften Arthouse-Komödien ist der Film auf jeden Fall ein Tipp. Nicht zu viel erwarten, einfach abschalten und von den Hippies in ihr Land des Lächelns entführen lassen!

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Taking Woodstock
    Taking Woodstock
    Vertrieb
    Tobis Film GmbH & Co. KG
    Kinostart
    03.09.2009
    Film-Wertung:
     
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Taking Woodstock
Taking Woodstock (Review/Filmkritik)
http://www.pcgames.de/Taking-Woodstock-Film-233087/Tests/Taking-Woodstock-Review-Filmkritik-693903/
31.08.2009
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2009/08/bild10_b2teaser_169.jpg
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