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  • Tacoma in der Gamescom-Vorschau: Das neue Werk der Gone Home-Macher angespielt

    Tacoma in der Gamescom-Vorschau. Quelle: Fullbright

    Auf der Gamescom 2015 konnten wir erstmals selbst Tacoma anspielen, das neue Projekt der Macher von Gone Home. Wir haben die ersten ungefähr 20 Minuten des Spiels erlebt und sind in die beklemmende Einsamkeit und Stille der namensgebenden Raumstation vorgedrungen.

    Mit Tacoma kündigten das kleine Indie-Studio The Fullbright Company auf den Game Awards 2014 ihr nächstes Projekt nach dem Erfolg von Gone Home an. Auf der Gamescom 2015 hatten wir nun erstmals die Gelegenheit selbst einige Minuten des bisher sehr geheimnisvollen Titels zu spielen. Wie der erste Trailer bereits andeutete, spielt Tacoma auf der gleichnamigen Raumstation, die 200.000 Kilometer von der Erde entfernt auf halben Weg zum Mond als Transferstation zum Erdtrabanten dient.

    Der Spieler schlüpft in die Rolle von Amy Ferrier, die im Jahre 2088 als Neuankömmling auf die Station kommt. Dort stellt sie jedoch sehr schnell fest, dass offenbar irgendetwas nicht stimmt. Das architektonische Design und die von Menschen verlassenen Räume wirken bereits in den ersten Minuten, als würden wir uns in einem Rapture im Weltall befinden. Vor unserer Nase schweben Objekte durch den Raum, die wir aufnehmen und untersuchen können. Die Raumstation verfügt über keine Gravitation, Amy hält sich aber, vermutlich mit Magnetstiefeln, am Boden.

    Tacoma: Im Weltall ist es Einsam

    Ähnlich wie in Gone Home steht der Spieler nun vor der großen Frage, was auf Tacoma passiert ist und wohin alle anderen Bewohner verschwunden sind. Auf einer Raumstation wird das beklemmende Gefühl der Einsamkeit dadurch verstärkt, dass man, umgeben von der Kälte des Weltraums, in der Station gefangen ist. Mit ausladenden Fenster, die den Blick auf die Sterne freigeben, erinnert einen das Spiel auch immer wieder an diesen Umstand. Zum Glück befinden wir uns aber nicht in einem Alien-Film, eine erschreckende Begegnung mit blutdurstigen Außerirdischen soll es nicht geben, versprechen uns die Entwickler.

    Ein wenig abrupt wirkte in der uns gezeigten Version noch der Übergang zum eigentlichen Spielziel. Als wir mit Amy auf der Raumstation ankommen scheint zunächst noch alles in bester Ordnung zu sein. Sie unterhält sich über Funk mit einer anderen Frau von der Station, bis plötzlich der Kontakt abbricht. Wir treten in einen verlassenen weiträumigen Korridor. Nun wundert sich die Protagonistin kurz, wo denn alle seien. Viel mehr hat sie zu der außergewöhnlichen Situation dann jedoch nicht zu sagen. Wir machen uns aus einem natürlichen Antrieb heraus daran herauszufinden, was vorgefallen ist. Das Spiel selbst macht keine Angaben, was es als nächstes vom Spieler erwartet.

    Tacoma: Unten ist Oben und Oben ist Unten

    Den Geschehnissen auf Tacoma gehen wir durch die gründliche Erkundung der Räumlichkeiten auf den Grund. Dabei finden wir immer wieder Textinformationen, Kommunikationsprotokolle, Audio-Nachrichten und sogar Holo-Projektionen, die uns in stilistischer Darstellung ein vergangene Ereignis am jeweiligen Ort wiedergeben. Auf dieser Weise erfahren wir interessante Hintergründe über das Leben der Stationsbewohner und gewinnen hin und wieder auch nützliche Hinweise, die uns auf unserem weiteren Weg weiter helfen. Unsere Spielzeit auf der Gamescom war allerdings deutlich zu kurz, um auch nur annähernd eine Idee von den Vorgängen auf Tacoma zu bekommen.

    Was wir jedoch gesehen haben, ist der geschickte Einsatz der fehlenden Schwerkraft. So kamen wir an einer Art Röhre, die wie ein leerer Fahrstuhlschacht wirkte. Dort löst sich Amy vom Boden und schwebt in einen anderen Bereich der Raumstation, vollführt dabei eine 180 Grad Drehung und landet gefühlt an der Decke. Doch der Aufbau der Räume war an dieser Stelle ebenfalls auf dem Kopf, so dass unsere Heldin doch wieder richtig herum stand. Es folgten einige weitere ähnliche Abschnitte, wo man schon ein wenig aufpassen musste, um nicht die Orientierung zu verlieren. Wo gerade oben oder unten ist, kann da schnell mal verwirren. Tacoma soll im kommenden Jahr für PC und Xbox One erscheinen.

    01:02
    Tacoma: Allein im All - neuer Trailer zum nächsten Spiel der Gone-Home-Macher
  • Tacoma
    Tacoma
    Release
    2016
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Tacoma
Gamescom-Vorschau: Das neue Werk der Gone Home-Macher angespielt
Auf der Gamescom 2015 konnten wir erstmals selbst Tacoma anspielen, das neue Projekt der Macher von Gone Home. Wir haben die ersten ungefähr 20 Minuten des Spiels erlebt und sind in die beklemmende Einsamkeit und Stille der namensgebenden Raumstation vorgedrungen.
http://www.pcgames.de/Tacoma-Spiel-55100/News/Gamescom-Vorschau-1167517/
10.08.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/12/Tacoma-pc-games_b2teaser_169.png
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