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THQ: Zahlreiche Entwickler fordern Entlassungen auf höchster Management-Ebene

26.01.2012 13:02 Uhr
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In den vergangenen Tagen und Wochen machten Meldungen die Runde, THQ habe mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Nun wurde eine angeblich echte E-Mail von anonymen ehemaligen und aktiven Entwicklern veröffentlicht. Darin wird gegenüber dem Aufsichtsrat der Rausschmiss der Management-Riege gefordert.

Die Management-Ebene von THQ soll entlassen werden, fordern angeblich zahlreiche Entwickler, die nicht näher genannt werden. Die Management-Ebene von THQ soll entlassen werden, fordern angeblich zahlreiche Entwickler, die nicht näher genannt werden. Zahlreiche anonyme ehemalige und aktive Entwickler von THQ haben einen offenen Brief an den Aufsichtsrat von THQ geschickt. Darin fordern sie, dass "die alte Garde" endlich entlassen wird. Man verfahre immer noch nach derselben Methode wie vor vielen Jahren: Heiße Lizenz --> Billiges Spiel --> kümmerliche Anzeigen --> Geld machen. Diese Leute hätten nicht realisiert, dass sich die Branche geändert habe. Die öffentliche E-Mail wurde via BCC an zahlreiche weitere Menschen weitergeleitet. Betroffen von den Forderungen der Arbeitnehmer sind unter anderem Brian Farrell, der Chef von THQ. Das Produkt uDraw für Nintendo Wii sei der größte und aktuellste Fehler. Anstelle eines Back-Up-Plans habe er einen "unvorstellbaren Betrag Geld in die Herstellung und das Marketing des Produktes gesteckt und glorreich versagt".

Es sei an der Zeit, dass Farrell gehen muss. Außerdem sind Martin Good, Vizepräsident im Bereich Kids, Family und Casual, Finanzchef Paul Pucino, Ian Curran, Vizepräsident im Bereich Global Publishing und Ed Kauffman, Vizepräsident im Bereich Business Affaires, von den Rücktrittsforderungen betroffen. "uDraw war ein einziger Fehler. Und die verantwortlichen dafür sind oben aufgelistet", heißt es in der E-Mail. Außerdem sei die finanzielle Situation von THQ ihr Verschulden. Und für dieses würden sie insgesamt mit jährlich 4,5 Millionen US-Dollar "belohnt". In den vergangenen Wochen gingen Gerüchte um, THQ sei pleite. Die PR-Abteilung verneinte das allerdings. Die Original-E-Mail, dessen Echtheit bislang nicht verifiziert werden konnte, findet ihr auf Seite 2 dieses Artikels.

Online-Redakteur
Moderation
26.01.2012 13:02 Uhr
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Dein Kommentar
svd
Erfahrener Benutzer
Bewertung: -1
26.01.2012 18:43 Uhr
Stimmt, habe heute "Red Faction Armageddon" in der "Commando & Recon Edition" mitgenommen. Für knappe 5€.
Also, so wird auf keinen Fall Gewinn gemacht.  Kann mir aber auch so nicht vorstellen, dass die RF Serie recht rentabel war. Leider.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: -1
26.01.2012 16:27 Uhr
Wenn sowas veröffentlicht wird, dann ist da auch was dran, und sowas passiert nicht wenn die Manager ihren Job gut machen würden, das ist einfach so.
THQ hat Spiele im Sortiment mit denen sie Gewinn einfahren hätten müssen, haben sie aber nicht.
Da muss man kein großer Analyst sein um zu erkennen das irgendwo faule Eier liegen.
Benutzer
Bewertung: -1
26.01.2012 16:04 Uhr
Oh nein bitte nicht THQ die sind doch der Publisher von Metro :/

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