Freie Liebe unter Schafen - Sven rammelt sich durch 65 neue Levels.
Wenn Sie schon immer geahnt haben, dass Sie als Kind von Aliens entführt wurden und an Ihnen herumexperimentiert wurde: Hier haben Sie den Beweis.
Sven: Junger Mann, abgeleitet von Sveinn (altnordisch): Der Jüngling. Sehr passend, denn das schwarze Schaf Sven stellt in seinem zweiten Abenteuer wieder jede Menge "Sveinnereien" mit paarungswilligen Wollknäueln an. In 65 neuen Levels, aufgeteilt in sieben Episoden, zeigt Sven, dass er auch nach den Anstrengungen des ersten Teils noch voll im Saft steht. Neben den altbekannten Gegnern Lars Einnicken und dessen Hund Wotan entpuppen sich nämlich auch die garstigen Aliens und Lars' Enkelin Brømse als Verfechter des Coitus interruptus. Allerdings fällt das Ausweichen dank der überarbeiteten Steuerung mit acht Richtungen leichter als im Vorgänger. Optik und Spielprinzip haben sich kaum geändert, nach wie vor bespringen Sie mit dem schwarz getönten Wonneproppen jedes paarungswillige Schaf, um Punkte zu ergattern. Außer den Gegnern wurden lediglich ein paar neue Extras hinzugefügt, zum Beispiel Rosen, Supergeschwindigkeit oder Stinkepilze. Die neuen Stellungen sind allerdings größtenteils wirklich ausgefallen (etwa Sven als Spanier mit Kastagnetten im Flamenco-Rhythmus) und aufgrund der ordentlichen Animationen witzig anzusehen. Der größte Kritikpunkt von Sven 1 bleibt leider bestehen: Für mehr als 20 bis 30 Minuten am Stück macht es kaum Spaß, dafür wiederholen sich Spielablauf und Landschaftsgrafik zu oft. Zehn Euro sind für diesen Pausenfüller jedoch durchaus angemessen.

