Supreme Commander 2-Vorschau: Warum nicht gleich so? Plus: Neue Screenshots
Neben dem Terrain profitieren vor allem Explosionen und Effekte von der neuen Grafikengine.
Der Blick aufs Zeiteisen verrät: 16:50 Uhr. Der Blick aufs Ticket verrät: Abflug 17:05 Uhr. An anderen Flughäfen eine sportliche, aber machbare Konstellation. In London Heathrow hingegen schlichtweg unmöglich. Dennoch hetzen wir los. Und erreichen tatsächlich schweißgebadet unsere Maschine gen Heimat. Puh, Glück gehabt! Wer hätte gedacht, dass die Supreme Commander 2-Präsentation uns so fesseln würde? Dabei prägten zu Reisebeginn noch einige Zweifel unsere Erwartungshaltung. Denn der Vorgänger (Supreme Commander) führte zwar gewaltige Sci-Fi-Massenschlachten ins Feld und bot nahrhaftes Futter für Hardcore-Strategen. Unser Test offenbarte allerdings zahlreiche Schwachpunkte. So brachten die Entwickler damals gute Ansätze ins Genre, ohne diese jedoch zu Ende zu denken. Defizite in Komfort und Bedienung führten die Mängelliste an, während eine uninspirierte Kampagne Supreme Commander endgültig an der wichtigen 80er- Hürde scheitern ließen. Zur Ehrenrettung der Entwickler: Das Team von Gas Powered Games scheint sich dieser Schwächen durchaus bewusst zu sein. Deshalb liegen Zwischensequenzen und Hintergrundgeschichte nun auch in den Händen der Kultschmiede Square Enix, deren Ruhm unter anderem im Final Fantasy-Franchise begründet ist. Square Enix schweigt bisher jedoch eisern: Abgesehen davon, dass Teil 2 rund 25 Jahre nach dem Erstling spielt, ist kaum etwas bekannt. In Sachen Gameplay behalten die Serienschöpfer hingegen die Zügel fest in Händen. Was zum Glück nicht heißt, dass nicht auch hier einiges geschieht.
Im Gegenteil, Studiogründer Chris Taylor erklärte uns gut gelaunt, dass sein Team die Engine und Wegfindungsroutinen komplett einstampfte, um sie anschließend von Grund auf neu zu entwickeln. Das aktuelle System arbeite besser und gleichzeitig ressourcen-schonender. Klingt gut. Und sieht schick aus. Einen Beweis, was Hardware-Hunger und Einheitenverhalten angeht, blieb er uns allerdings schuldig. Anders bei der Bedienung: Bereits der erste präsentierte Level brachte unsere pessimistische Grundeinstellung ins Wanken. Sofort stachen die Fortschritte ins Auge: Das Interface wirkt aufgeräumter, komfortabler, intuitiver. Einheiten lassen sich nun zu Verbänden zusammenfassen. Diese erscheinen in den höheren Zoomstufen als einzelne, große Symbole statt winziger Pixelhaufen. Eine Ziffer in der Mitte des Gruppensymbols gibt die Einheitenzahl an, Befehle an diesen Trupp erteilen Sie wie gewohnt. Durch diesen simplen Kniff gewinnt die Strategieansicht deutlich an Übersicht und mausert sich zu einem Feature erster Güteklasse für Strategiefans. Warum nicht gleich so? Allgemein sollten Sie sich am besten daran gewöhnen, dass diese Frage beim Thema Supreme Commander 2 noch des Öfteren Ihre Gehirnwindungen heimsucht. Denn das Spiel erscheint in allen Belangen runder und durchdachter. Die Tech-Trees treten entschlackt auf und sind in fünf Ausrichtungen unterteilt: See-, Luft- und Landeinheiten sowie Gebäude- und ACU-Upgrades. Zur Erinnerung: ACUs (Armored Command Units) sind Transformersartige Kampfroboter, die Ihren Charakter beherbergen und sowohl beim Basenbau als auch auf dem Schlachtfeld zum Einsatz kommen.
Die äußerst unterschiedliche Gestaltung der aufwendig designten Spezialeinheiten orientiert sich oft an Dinosauriern und anderem Urzeitgetier oder aber an SciFi-typischen Kampf-Mechs.
Die Entwicklungsstufen für die fünf Hauptstränge des Tech-Trees teilen sich darüber hinaus in passive und aktive Fähigkeiten auf. Während Erstere ab dem Zeitpunkt des Erwerbs Ihren Truppen beispielsweise höhere Gesundheits- oder Angriffswerte verleihen, verpassen Letztere bestimmten Einheiten zusätzliche Spezialtaktiken. Ihre ACU erlernt beispielsweise die Fähigkeit Hunker. Dabei kauert sich das Blechungetüm auf den Boden und verharrt dort regungslos. In dieser Form greift es zwar nicht mehr an, schützt sich aber durch einen besonders mächtigen Schild. Ein nicht zu unterschätzender Kniff , da der Tod der Kommandoeinheit meist das Ende der Schlacht bedeutet! Um an all diese Talente heranzukommen, lösen Sie Erfahrungspunkte ein, welche Sie wiederum durch Forschung oder das Vernichten von Feinden verdienen. Egal ob Sie nun den Weg des Aufbaus oder der Zerstörung wählen, beide erfordern Ressourcen. Diese unterteilen sich erneut in Masse und Energie. Anders als im Vorgänger schlagen Investitionen aber sofort komplett zu Buche, statt über den Zeitraum der Fertigstellung hinweg kontinuierlich von Ihrem Konto zu wandern. Dieses System gilt als Standard im Genre und kommt dementsprechend Serienneulingen zugute. Doch keine Angst: Allen Komfortverbesserungen zum Trotz werden Profis noch immer ausreichend gefordert. Falls die Änderungen wie versprochen funktionieren, könnte sich Teil 2 also zum Leckerbissen mausern. Wir warten gespannt auf eine Testversion.
Neue Screenshots zu Supreme Commander 2
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Ich habe mir das Spiel gekauft und war absolut enttäuscht. Man merkt dass das Spiel deutlich an Komplexität verloren hat was den Basenaufbau etc. angeht. Gerade das schon in Total Annihilation von mir geliebte Resourcensystem was das Spiel deutlich von anderen Games abgehoben hat ist verpfuscht worden. Bei den Einheiten gab es kaum richtig gute Innovationen und die spielerisch finde ich es auch nicht besser. Gerade die schönen übermächtigen experimentellen Einheiten wurden kurzum verschlimmbessert.
Was bleibt ist ein dem Einheitsbrei angepasstes Spiel was den Versuch macht mit dem anderen Allerweltskäse spielerisch gleich zu ziehen und sich rein über sich das SciFi Roboter Szenario abzuheben statt mit gutem und komplexem Gameplay.
Für den Pfusch auch noch 49 Euro ausgegeben zu haben ärgert mich am meisten.
Ich jedenfalls werde mir aus dieser Reihe keine Spiele mehr kaufen nach dieser Enttäuschung. Da spiel ich doch lieber zum x-ten Mal Total Annihilation oder SupCom1 + Forged Alliance durch!.
Danke schön das ein geniales Spiel für die Zielgruppe "Konsolenspieler zwischen 10 - 16 Jahren" vermasselt wurde. Konsolen, die technologische Pest des 21. Jh.
Hoffentlich brechen die Verkaufszahlen ein.
Jetzt ist das gamplay so schlecht.Der Commander läuft einfach beim upgraden weiter, masse scheint das auch nicht mehr zu kosten geausowenig scheint der Engeneer strom und resourcen zu brauchen.Heavy units zerplazen wie die fliegen und man bekommt jetzt supereinheiten mit dem commander platt. Die Gebäude kann man nicht mehr ausbauen sonder man muss alles über ein menü freischalten was innerhalb von minuten passiert.
Die einheiten sind jetzt total blau mit einem grellen gelben streifen versehen.Tja, so ist das beste strategische spiel zu einem blöden witzspiel ohne strategie verfallen .
Einsteigefreundlich, wenn ich das hier lese, hast du es nicht gerafft genug Reaktoren und resourcen zu bekommen, damit man deine base auch dann nicht zusammenbricht wenn man 4 supereinheiten baut?
Command & conquer war früher super, heute zerplatzen einheiten wie seifenblasen.Das war eigentlich das besondere an supreme commander, das es mal ein spiel gab wo panzer nicht wie seifenblasen zerplatzen und es mal richtig harte gefechte gab, abwehr kanonen ausbauen konnte und eine mauer um die base zu bauen.Das ist nun geschichte.Supreme commander haben die soetwas von versaut das gibt es nicht.
Haben wir das gleiche Spiel gespielt?? Also ich war mit dem Techtree erst nach ca. 30 Minuten durch und auch nur weil ich massenhaft Forschungsstationen gespammt gabe. Das der Comm weiterläuft ist mal gar nicht schlecht, dass er auch stärker reinhauen kann ist doch prima (in den beiden vorherigen war er eindeutig zu weak, da brauchte man 20 Stratbomber und weg war er. Oder ne MonsterArtillerie hat ihn mit 3 Streifschüssen gekillt.) Und die "Supereinheiten" in der Demo sind die KLEINEN Experimentals, vll hast DU überlesen daß es jetzt kleine und große gibt. Die kleinen Exp sind jetzt nur in etwa so stark wie ne Horde TIII von früher, und die hat der auch damals der Commander mit Aufrüstung weggehauen. Hat nur keiner probiert, denn einstecken konnt er nicht gut^^
Ach und erklär mal warum du 3(!!) Preorders hattest, ich vermute mal Du hattest keine einzige.
Ja, wir haben das gleiche gespielt.Offensichtlich hast du den ersten teil
nie so richtig gespielt, sonst hättest du den Unterschied von supreme commander
1 und 2 sofort bemerkt und das alles fehlt. Jetzt kann ich auch ein anderes
Spiel spielen, denn das ganze resourcensystem was teil 1 so genial gemacht hat
fehlt.Leider.
Die 3 Preoderings habe ich bei amazon uk bestellt und für 2
Freunde, die sind aber gleicher Meinung und ich sollte es sofort
abbestellen.Leider, denn starcraft 2 ist eingestellt worden, also kommt dies
Jahr nichts gutes mehr
recht genial !
Wem von euch Supreme Commander nicht gefallen sollte - der sollte sich einmal nach dem "spring projekt" googeln.. Dies ist kostenloes Multiplayer Fan Projekt, welches auf dem System des 1. Teils aufbaut..
Ich finde es fast besser als den 1 Teil, und es wird laufend weiternetwickelt.. Ich spiele jetzt das Spring Projekt schon seit ca 1 Jahr - und es verliert nicht an seinem reiz.... So sollte ein Spiel sein.
Jetzt ist das gamplay so schlecht.Der Commander läuft einfach beim upgraden weiter, masse scheint das auch nicht mehr zu kosten geausowenig scheint der Engeneer strom und resourcen zu brauchen.Heavy units zerplazen wie die fliegen und man bekommt jetzt supereinheiten mit dem commander platt. Die Gebäude kann man nicht mehr ausbauen sonder man muss alles über ein menü freischalten was innerhalb von minuten passiert.
Die einheiten sind jetzt total blau mit einem grellen gelben streifen versehen.Tja, so ist das beste strategische spiel zu einem blöden witzspiel ohne strategie verfallen .
Einsteigefreundlich, wenn ich das hier lese, hast du es nicht gerafft genug Reaktoren und resourcen zu bekommen, damit man deine base auch dann nicht zusammenbricht wenn man 4 supereinheiten baut?
Command & conquer war früher super, heute zerplatzen einheiten wie seifenblasen.Das war eigentlich das besondere an supreme commander, das es mal ein spiel gab wo panzer nicht wie seifenblasen zerplatzen und es mal richtig harte gefechte gab, abwehr kanonen ausbauen konnte und eine mauer um die base zu bauen.Das ist nun geschichte.Supreme commander haben die soetwas von versaut das gibt es nicht.
Haben wir das gleiche Spiel gespielt?? Also ich war mit dem Techtree erst nach ca. 30 Minuten durch und auch nur weil ich massenhaft Forschungsstationen gespammt gabe. Das der Comm weiterläuft ist mal gar nicht schlecht, dass er auch stärker reinhauen kann ist doch prima (in den beiden vorherigen war er eindeutig zu weak, da brauchte man 20 Stratbomber und weg war er. Oder ne MonsterArtillerie hat ihn mit 3 Streifschüssen gekillt.) Und die "Supereinheiten" in der Demo sind die KLEINEN Experimentals, vll hast DU überlesen daß es jetzt kleine und große gibt. Die kleinen Exp sind jetzt nur in etwa so stark wie ne Horde TIII von früher, und die hat der auch damals der Commander mit Aufrüstung weggehauen. Hat nur keiner probiert, denn einstecken konnt er nicht gut^^
Ach und erklär mal warum du 3(!!) Preorders hattest, ich vermute mal Du hattest keine einzige.