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  • Super Smash Bros. für 3DS im Test: Gelungenes Handheld-Debüt der Maskottchen-Klopperei

    Super Smash Bros. für 3DS im Test - Sehr gelungenes Handheld-Debüt für die Maskottchen-Klopperei Quelle: Nintendo

    Super Smash Bros. für 3DS im Test: Der am meisten erwartete 3DS-Titel des Jahres wandert endlich in unser Testlabor. Überzeugt die Nintendo-Klopperei? Auf jeden Fall! In unserem Review zu Super Smash Bros. für Nintendo 3DS erfahrt ihr, wodurch der Handheld-Start der Serie überzeugt.

    Super Smash Bros. für Nintendo 3DS im Test: Wie schon vor einigen Ausgaben bei Mario Kart 8 der Fall, könnten wir eine 40-Prozent-Wertung unter Super Smash Bros. für Nintendo 3DS pappen und schreiben, dass es Kinder zum Weinen bringt, und es würde sich trotzdem verkaufen wie geschnitten Brot. Anders als bei der Kart-Raserei, bei der die hohe Qualität schon im Vorfeld mehr oder weniger feststand, hatte das Prügelfest aber tatsächlich etwas zu beweisen, schließlich handelt es sich um die erste mobile Auskopplung der Reihe. Alle Sorgen waren aber zum Glück unbegründet. Zuschlagen mal 49 Die Auswahl an verfügbaren Kämpfern ist mit 49 Recken größer als je zuvor und hält neben Veteranen wie Mario, Link oder Pikachu auch zahlreiche Erstauftritte bereit. Wer wollte nicht schon immer einmal mit Hund und Ente aus Duck Hunt gegen die Wii-Fit-Tainerin oder Palutena aus Kid Icarus antreten?

    Trotzdem ist es großteils gelungen, das im Vorfeld getätigte Versprechen einzuhalten, weniger Helden mit praktisch identischen Bewegungssets einzubauen. Einige "Klone" wie Fox und Falco oder Mario und Dr. Mario gibt es zwar nach wie vor, aber selbst diese verfügen über mehr Eigenheiten als in den Vorgängern. Zudem hält mit Super Smash Bros. für Nintendo 3DS (abseits der wenig effektiven Sticker aus Brawl) die Individualisierung von Kämpfern Einzug in die Reihe: Wer fleißig spielt, schaltet alternative Attacken und Gegenstände frei, welche die verschiedenen Statuswerte der Figuren wie Schnelligkeit, Angriffskraft oder Verteidigung beeinflussen. Puristen können allerdings beruhigt sein: Wen's stört, der schaltet dieses Feature kurzerhand aus.

    Kloppen vor schöner Kulisse

    Super Smash Bros. für Nintendo 3DS im Test - Jede Menge Bilder aus unserer Test-Session (15) Super Smash Bros. für Nintendo 3DS im Test - Jede Menge Bilder aus unserer Test-Session (15) Quelle: N-ZONE Ebenso gelungen wie die Kämpferriege ist die Stage-Auswahl. Während die 3DS-Recken dieselben sind wie im kommenden Wii- U-Teil, wurden die Stages exklusiv für das Handheld-Gekloppe programmiert. Neben Klassikern wie dem Pilzkönigreich aus Brawl oder Tropen-Trubel aus Melee finden sich unter den 34 Arenen zahlreiche neue Kampfschauplätze, viele davon von beliebten Handheld-Titeln inspiriert. So zeigt ihr etwa im Dream Land aus Kirbys erstem Game-Boy-Auftritt, der Törtel-Insel aus Animal Crossing: New Leaf oder dem Gerudotal aus The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D, wer der Stärkste im Nintendo-Land ist. Zusätzlich existiert von jeder Stage eine alternative, sogenannte Omega- Version, die sich am flachen Design der Arena Letzte Station orientiert und völlig auf dynamische Kampfereignisse verzichtet – ein Traum für kompetitiv veranlagte Spielernaturen!

    Springen, schlagen, greifen

    Lange Zeit das große Fragezeichen beim Handheld-Smash Bros. stellte die Frage dar, wie sich die Kloppereien für unterwegs steuern. Bezüglich der Steuerung kann hier Entwarnung gegeben werden. Smash Bros.- Veteranen mit an den Händen festgewachsenem Gamecube- Controller brauchen zwar eine Weile, um sich an das – wegen der geringeren Button-Anzahl des 3DS – veränderte Steuerungsschema mit einigen Doppelbelegungen zu gewöhnen. Spätestens nach ein paar Kämpfen hat man aber den Bogen raus und hüpft ebenso präzise durch die Areale wie in den Vorgängern. Das Prinzip ist dabei dasselbe geblieben: Mit A und B löst ihr normale Schläge respektive Spezialangriffe aus, die je nachdem, in welche Richtung ihr gleichzeitig den Analogstick drückt, eine andere Wirkung haben. Haltet ihr den Knopf gedrückt, könnt ihr die Angriffe zusätzlich aufladen. Mit den Schultertasten weicht ihr aus, aktiviert euren Schild und greift euch Gegenstände und Gegner; zudem verfügt jeder Kämpfer über einen praktischen Doppelsprung.

    Das simple Schema ist schnell erlernt, um es zu meistern, ist aber jede Menge Übung notwendig – vor allem da die Angriffe natürlich bei jedem Kämpfer trotz derselben Ausführung eine andere Wirkung haben. Zusätzlich stehen euch zahlreiche verschiedene Items in den Auseinandersetzungen zur Verfügung, die großteils wie die Helden aus verschiedenen Spieleserien stammen. Somit heilt ihr euch mit Herzcontainern aus The Legend of Zelda, werft mit Pokébällen um euch, die allerlei mächtige Taschenmonster enthalten, bringt mit dem POW-Block aus Super Mario Bros. die Stages zum Erbeben, ballert fröhlich mit dem Blaster aus Star Fox durch die Gegend und vieles mehr. Wer will, kann die Items in den freien Kämpfen aber natürlich wie in den bisherigen Spielen deaktivieren und sich stattdessen völlig auf sein eigenes Kampftalent verlassen. Generell ist die Optionsvielfalt wie gewohnt sehr groß und lässt einen Kampfregeln nach dem eigenen Geschmack gestalten. Das Ziel ist aber stets dasselbe: die Prozentanzeige der Feinde in die Höhe zu jagen und sie vom Bildschirmrand zu fegen.

    Massenhaft Spielmodi

    Super Smash Bros. für Nintendo 3DS im Test - Jede Menge Bilder aus unserer Test-Session (25) Super Smash Bros. für Nintendo 3DS im Test - Jede Menge Bilder aus unserer Test-Session (25) Quelle: N-ZONE Eine "richtige" Kampagne wie den Subraum-Emissär aus Brawl gibt es im neuen Teil nicht mehr, dennoch wird bezüglich der Modi-Auswahl geklotzt und nicht gekleckert. Wer sich durch das extrem unpraktisch gestaltete und wenig benutzerfreundliche Menü kämpft, stößt auf zahlreiche mal mehr, mal weniger unterhaltsame Spielvarianten für Einzel- und Mehrspieler-Fans. Neben dem Smash-Modus, in dem ihr einfach Kämpfer und Arena wählt und loslegt, könnt ihr etwa im Online-Multiplayer in verschiedenen Spielvarianten gegen bis zu drei weitere Nintendo-Recken aus aller Welt antreten. Während der lokale Mehrspielermodus stets flüssig läuft, ruckelt es online ab und an deutlich, ohne dass die Matches dadurch jedoch unspielbar werden würden. Als enttäuschend erweist sich das Smash-Abenteuer. Exklusiv auf Solo-Spieler warten der Klassisch- Modus, in dem ihr euch in einer Reihe von Kämpfen gegen unterschiedliche Feinde bewährt, der Trainings-Modus, in dem ihr eure Angriffe ausprobieren dürft, und das Stadion, wo ihr in drei verschiedenen Disziplinen der Highscore- Jagd frönen könnt. Im All-Star-Modus tretet ihr, chronologisch nach ihrem ersten Auftritt geordnet, gegen sämtliche im Spiel enthaltenen Figuren an.

    Auch eine Streetpass-Funktion hat es ins Spiel geschafft und lässt euch in speziellen Auseinandersetzungen aus der Draufsicht im Kampf gegen Zufallsbekanntschaften Münzen erbeuten. Ihr seht schon: Auch abseits der Standardkämpfe habt ihr in Super Smash Bros. für Nintendo 3DS ordentlich was zu tun – und dabei haben wir hier aus Platzgründen noch nicht einmal alle Modi und Untermodi aufgelistet! Zusätzlich dürft ihr zudem sogenannte Meilensteine erringen – Nintendos Äquivalent für die Archievements/ Trophäen von Xbox und Playstation – und eine gewaltige Anzahl an nostalgisch aufgeladenen virtuellen Gegenständen sammeln. Neben zahlreichen Musikstücken aus den im Spiel enthaltenen Serien erweisen sich die liebevoll gestalteten Trophäen dabei als ebenso gelungen wie in den Vorgängern. Klar ist, dass nicht alle Spielvarianten gleich viel Spaß machen, und wer schon bisher keine Freude am Nostalgie- Sammeldrang entwickeln konnte, wird seine Meinung mit dem neuen Smash Bros. auch nicht ändern. Der schiere Umfang ist aber trotzdem beachtlich und lobenswert.

    Klitzekleine Kampfeslust

    Abseits der bereits erwähnten störenden Ruckler im Online- Mehrspielermodus kann das Prügelfest auch technisch großteils überzeugen. Die Stages sind bunt und fallen teilweise ziemlich groß aus, die Figuren der Kämpferriege sind durch die Bank gut gestaltet und bewegen sich flüssig und generell wirkt alles in sich sehr stimmig. Wir raten jedoch dazu, den standardmäßig aktivierten Figuren- Rahmen zu deaktivieren, damit diese erst richtig zur Geltung kommen. Etwas nervig sind die vergleichsweise langen Ladezeiten von knapp fünf bis zehn Sekunden – an und für sich nicht sonderlich lang, jedoch muss man sie vor und nach fast jedem Kampf ertragen. Richtig nervig, aber unvermeidlich ist die Tatsache, dass spätestens bei vier Spielern gleichzeitig auf dem kleinen Nintendo-3DS-Screen die Übersicht regelmäßig flöten geht und man zudem von der hübschen Grafik nur noch wenig mitbekommt. Wer die Wahl hat, sollte deswegen definitiv zum 3DS XL greifen. Auch hier ist's zu klein, aber dieser Umstand stört nicht ganz so dramatisch wie auf dem Standard-3DS.

    Unterwegs prügelt's sich gut

    Diese Makel sollten aber niemanden davon abhalten, sich das neue Super Smash Bros. zu besorgen, denn selten zuvor wurde ein Konsolen- Konzept derart verlustarm auf einem Handheld umgesetzt. Wer schon sehnsüchtig auf die Wii-U-Fassung wartet, erhält also alles andere als einen billigen Lückenfüller, sondern ein eigenständiges und kompetent gestaltetes Kampfspiel mit sehr gelungener Steuerung und wahnsinnig viel Inhalt. Wer Super Smash Bros. schon bisher als billiges Gekloppe ohne strategische Tiefe abgetan hat, wird seine Meinung nun auch nicht ändern – hat aber definitiv keine Ahnung vom Spiel.


    Super Smash Bros. (3DS)

    Spielspaß
    90 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gewohnt geniale Mehrspieler-Schlachten
    Präzise Kampfsteuerung
    Viel Freischaltbares
    Gelungene Kämpfer-Auswahl und Stages
    Fehlende Übersicht bei viel Geschehen am Screen
    Smash-Abenteuer bietet nur wenig Substanz
    Fazit
    "Eine würdige Fortsetzung und ein sehr gelungener Handheld-Einstand der Kultreihe“

    02:52
    Super Smash Bros.: Nintendo stellt drei neue Charaktere vor
  • Super Smash Bros.
    Super Smash Bros.
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    05.12.2014
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Super Smash Bros.
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http://www.pcgames.de/Super-Smash-Bros-Spiel-36050/Tests/Test-Gelungenes-Handheld-Debuet-der-Maskottchen-Klopperei-1137975/
02.10.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/01/super_smash_bros_Nintendo_3ds_05-pc-games_b2teaser_169.jpg
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