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    [b]Stefan Weiß, PC Games Chef vom Dienst[/b]
Charakter basteln ist für mich persönlich mit ein Hauptgrund, warum ich mich gerne in RPGs tummle. Dabei steht im Vordergrund: Je mehr Rädchen oder Schieberegler für individuelles Aussehen verfügbar sind, desto besser. 
Aktuelles Beispiel: Bei einem Herr der Ringe Online gibt es nicht so viele Einstellmöglichkeiten, trotzdem versuche ich dort, mithilfe typischer Kleidung, die Charaktere zu individualisieren.
Beispiel: Bandoweis aus DHdRO ist ein Hobbit, daher war klar, dass er niemals in Schuhen zu sehen ist, denn Hobbits laufen nun mal auf haarigen Füßen barfuß durch die Gegend. Im Spiel kann man dies durch Setzen eines Häkchens entsprechend einstellen. Sprich, die Figur profitiert zwar von Rüstungs- und Stat-Werten getragener Schuhe, man sieht es aber nicht.
Bei Age of Conan kann man die Charaktererstellung sehr detailliert umsetzen. Der dort angewandte, klassische Fantasy-Look spiegelt sich wider, indem man viel Haut zeigen kann – muskulös bei männlichen oder vollbusig bei weiblichen Charakteren.
Ich spiele gerne beide Geschlechter bei Rollenspielen, und stelle tatsächlich unterschiedliches Verhalten bei Mitspielern fest. Als weibliche Figur bekommt man zum Beispiel schneller Hilfe oder Unterstützung bei Quests. Auch beim eigenen Spielverhalten stelle ich Unterschiede fest – mit meiner Bardin Alvariel beispielsweise trete ich selber hilfsbereiter und diplomatischer im Spiel auf, als zum Beispiel mit dem eher eigenbrötlerischen, männlichen Kundigen. Warum ich das tue liegt wohl einfach daran, die Figur passend zur gewählten Klasse zu spielen.
Dass man als Anfänger eher menschenähnliche Figuren baut kann ich so bestätigen. Man fühlt sich mit einer menschlichen Figur anfangs sicherer im Spiel, man weiß eher, wie man die Figur spielen soll.
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    Studie Virtuelle Welt

    02.02.2009
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