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Spiele-Entwicklung wird vermehrt ausgelagert

14.04.2009 15:48 Uhr
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Immer mehr Spiele entstehen nicht unter dem Dach eines einzigen Studios, sondern bei vielen externen Machern.

Beim Ego-Shooter Parabellum lässt der Macher Acony die Texturen von einer französischen Firma zuliefern. Beim Ego-Shooter Parabellum lässt der Macher Acony die Texturen von einer französischen Firma zuliefern. Mit den steigenden Entwicklungskosten eines Computer- oder Videospiels lagern viele Studios die Arbeit an einem Titel vermehrt aus. Laut der aktuellen Studie von Game Developer Research arbeiteten im Jahr 2008 86 Prozent der knapp 200 befragten Entwickler bei einer externen Firma, die die eigentliche Entwicklung mit Zulieferer-Arbeit unterstützt. Im Jahr 2007 waren es noch zehn Prozent weniger.

Ein prominentes Beispiel für solche "Auslagerung" findet sich im Fall des Gothic-3-Add-ons Götterdämmerung. Der Herausgeber Jowood ließ das Spiel von den indischen Trine Studios entwickeln. In anderen Fällen, etwa bei dem noch dieses Jahr kommenden Ego-Shooter Parabellum, entstehen nicht ganze Spiele, sondern die Texturen bei einer anderen Firma. Andere Hersteller beauftragen indes Musik-Produzenten für akustische Untermalung oder freischaffende Animationskünstler für 3D-Modelle.

Gerade an Spielen für die Xbox 360 sowie Playstation 3 beteiligen sich oft mehrere Macher, da diese Titel laut Game Developer Research oft viele Assets benötigen. Da die Spielentwicklung immer öfter für mehrere Plattformen parallel verläuft, dürften künftig auch immer mehr PC-Titel aus der Feder mehrerer Firmen kommen.

Was halten Sie von dieser Entwicklung? Merkt man einem Spiel an, ob es komplett von einem Studio produziert wurde oder nicht? Verderben zu viele Köche den Brei? Sagen Sie uns in den Kommentaren Ihre Meinung!

(Die aktuelle Vorschau zu Parabellum finden Sie in der PC Games 5/2009.)

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14.04.2009 15:48 Uhr
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15.04.2009 18:55 Uhr
prinzipiel sicher keine schlechte... und die qualität sollte dadurch ja eigentlich auch steigen, wenn man bestimme sachen von spezialisten erledigen lässt... nur besteht dann auch die gefahr das sich verschiedene spiele aufeinmal in bestimmen dingen, zb texturen oder sound, sehr ähnlich werden, wenn sie die aufgaben zur selben firma ausgelagert haben...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.04.2009 02:27 Uhr
naja
Ansich ist es jetzt nicht wirklich eine Große Sache wenn man bestimmte Teile eines Projekts outsourced
Grade bei Musik z.B., da hat nicht jedes Studio die Möglichkeit auf ein High-End-Tonstudio zuzugreifen oder einen Komponisten für Mittelaltertypische Musik im Team

Wenn sauber gearbeitet wird, denke ich nicht das man es merkt, zumindest jenachdem welche Teile man außerhalb machen läßt
Nur sieht man eben am Gothic3 und die Gilde2 Addon wenn da gemurkst wird
Erfahrener Benutzer
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14.04.2009 18:49 Uhr
Zitat: (Original von Malifurion am 14.04.2009 18:02)

EA tut dies nicht, aber ein EA Spiel merkt man daran das alles nur stupide Massenproduktion ist, bis auf ein paar Ausnahmen wie Bioware oder andere...

mfg


Immer wieder dieses scheiss Vorurteile gegen EA, da könnte ich jedes mal das kotzen kriegen.
Nur weil EA viele Massenproduktionen macht heisst es nicht dass sie das nur tun denn sie produzieren auch sehr viele gute Spiele. (mehr gute Spiele als jeder andere Publisher)

Blizzard produziert noch nicht einmal einen Bruchteil so viele Spiele wie EA und dann ist klar das EA mehr schlechte Spiele macht als Blizzard.
In China (EA) gibt es auch mehr als 10 mal so viele Idioten wie hier in Deutschland (Blizzard) denn China hat mehr Einwohner wie wir und wenn wir genauso viele Einwohner wie China hätten könnten wir uns erst mit ihnen messen.
Also müsste Blizzard zuerst einmal genauso viele Spiele wie EA produzieren, um die beiden Publisher überhaupt miteinander vergleichen zu können.

EA finanziert ja auch die Ausnahmegames durch die Massenproduktionen und außerdem müssen ja auch die Spiele von EA, die viel verkauft werden, auch gut sein, sonst würde EA ja auch imense Verluste machen da die Games dann keiner mehr kauft.
Und was sich gut verkauft ist ja auch nicht umbedingt schlecht.
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14.04.2009 18:18 Uhr
Zitat: (Original von Malifurion am 14.04.2009 18:02)
Das sind doch nur die kleinen Firmen die das so handhaben.
[…]Man merkt aber schon deutlich von wo ein Spiel kommt. Zumindest ist das bei den großen Firmen wie EA so.
Ja, klar die großen Firmen wollen ja auch nicht sparen und geben lieber X Millionen mehr aus. Sieht man ja auch, dass jeder von den großen Firmen immer eine eigene Engine aus dem Boden stampft statt günstiger was einzukaufen. Und natürlich soll ein Spiel – auch wenn unterschiedliche Teams / Firmen daran gearbeitet haben – wie aus einem Guss aussehen. Trotzdem wird möglichst günstig entwickel und eingekauft. Warum etwa für das neue Rennspiel die Wagen selbst erstellen, wenn es dafür beispielsweise günstige und spezialisierte Firmen gibt.


Zitat: (Original von Malifurion am 14.04.2009 18:02)
Ein Blizzard Spiel ist ein Blizzard Spiel, man merkt das die Chefs dahinter sitzen und man merkt wie sehr sie mit der Community kommunizieren.
Mag sein, aber hat nix mit der Einbeziehung zusätzlicher Entwickler bzw. Entwicklerstudios in anderen Ländern zu tun.

Zitat: (Original von Malifurion am 14.04.2009 18:02)
CAPCOM beispielsweise hat ein für sich eigenes angestelltes Orchester für ihre Franchises.
Darum hat man dann bei Resi 5 auch auf ein bekanntes Orchester zurückgegriffen:
[Resident Evil 5] includes 15 minutes of orchestral underscore, which was recorded in Los Angeles at the Newman Scoring Stage at 20th Century Fox Studios with a 103-piece ensemble of the Hollywood Studio Symphony.
http://en.wikipedia.org/w...#Music / http://www.scoringsession...
Erfahrener Benutzer
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14.04.2009 18:02 Uhr
Das sind doch nur die kleinen Firmen die das so handhaben.
Blizzard Entertainment oder EA sind derart groß, dass diese alles unter einem Dach haben.
CAPCOM beispielsweise hat ein für sich eigenes angestelltes Orchester für ihre Franchises.
Mini Firmen wie diese hier oder andere Konsorten besitzen nicht so viel Geld, als das sie alles bezahlen könnten und wenn man sich "Freelancer" holt, alles günstiger kommt.
Man merkt aber schon deutlich von wo ein Spiel kommt. Zumindest ist das bei den großen Firmen wie EA so.
Ein Blizzard Spiel ist ein Blizzard Spiel, man merkt das die Chefs dahinter sitzen und man merkt wie sehr sie mit der Community kommunizieren.
EA tut dies nicht, aber ein EA Spiel merkt man daran das alles nur stupide Massenproduktion ist, bis auf ein paar Ausnahmen wie Bioware oder andere...

mfg

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