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  • Burgenbauen macht Spaß - um die Wette bauen noch mehr

    Der Screenshot mag gestellt sein – so viel ist selbst in Mehrspielerschlachten nie los –, er zeigt aber genau das, was Stronghold einzigartig macht: Die die prachtvollen Burgen und die wilden Belagerungkämpfe. Der Screenshot mag gestellt sein – so viel ist selbst in Mehrspielerschlachten nie los –, er zeigt aber genau das, was Stronghold einzigartig macht: Die die prachtvollen Burgen und die wilden Belagerungkämpfe. Mauern hochziehen, Bogenschützen hinter die Zinnen, einigeln - diese Taktik kennen Stronghold-Spieler auswendig. Doch in Crusader taugen die einstigen Erfolgsrezepte nicht mehr viel, die früher so sicheren Festungswälle werden schnell zur Falle. Denn jetzt ringen Sie mit anderen Burgherren um jeden Streifen Bauland, jeden Steinbruch, jeden Bauernhof. Wer nicht in die Offensive geht, wird einfach an die Wand gespielt.
    Auf den ersten Blick scheint Stronghold: Crusader nichts weiter als eine aufgeplusterte Missions-CD zu sein. Fünf frische Kampagnen rund um die Kreuzzüge, dazu passend ein paar arabische Einheiten und zusätzliche Mehrspielerkarten. Statt der saftig grünen Wiesen Englands die karge Landschaft Palästinas. Doch nach vielen Stunden mit einer exklusiven Vorabversion steht so viel fest: Die neuen Skirmish-Schlachten sind auch für Stronghold-Veteranen eine völlig andere Spielerfahrung. Dabei ist ein Skirmish-Modus (zu Deutsch: Geplänkel) für altgediente Echtzeit-Strategen nichts Neues; auch Warcraft 3 und Empire Earth warten mit so einem Szenario-Generator auf. Satte 30 Karten liefern die Leveldesigner von Crusader mit, auf denen bis zu acht Feldherren, wahlweise menschlich oder vom PC gesteuert, um die Wette siedeln. Und genau das ist der Punkt: Während man bei Stronghold gegen die Uhr und einen anonymen Computergeneral antrat, der alle paar Minuten aus dem Nichts seine Belagerungsarmee gegen die Verteidigungswälle anrennen ließ, konfrontiert das Sequel die Burgherren unmittelbar mit Rivalen, die um jeden verfügbaren Rohstoff konkurrieren und eigene Festungen aus dem Boden stampfen. Crusader ist aggressiver, schneller und fordernder als Stronghold.
    Bei der Masse an Szenarien ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Mal drängen sich die Startpositionen in die vier Ecken der Karte, mal thront ein Siedlungsgebiet auf einem Berg umgeben von drei anderen. Mal sind die Steinbrüche, Wälder, Teergruben und Eisenbergwerke gleichmäßig über das ganze Areal verteilt, mal häufen sich die Ressourcen in der Mitte. Wichtig: Während Sie die Plantagen, Farmen und Bauernhöfe im Vorgänger fast überall errichten konnten, konzentriert sich das fruchtbare Land nun meistens auf wenige Grünflächen, von Stein- und Sandwüsten umgeben. Sobald Sie den Mitspielern ihre Sektoren zugeteilt haben, geht es an die Bündnisverhandlungen. Einer gegen alle oder jeder gegen jeden, zwei Generäle aus Fleisch und Blut gegen zwei Siliziumopponenten - alles ist möglich. Nur wechseln können Sie die Allianzen später nicht mehr. Drei Matchvarianten stehen zur Auswahl. "Normal" ist genau das - ein bisschen Startkapital, ein Häuflein Truppen, das bedeutet eine lange Aufbauphase und späte Gefechte. Bei "Crusader" geht es schon ein wenig schneller zur Sache, denn mit der Grundarmee lassen sich schon ein, zwei Scharmützel aushalten. "Deathmatch" ist die kampflastigste Version. Mit 20.000 Goldstücken in der Staatskasse müssen Sie sich nicht lange mit der Wirtschaft herumschlagen, sondern können sich Ihre Rohstoffe einfach über den Händler kaufen und im neu eingeführten Söldnerlager Mietsoldaten anheuern.
    Am grundliegenden Spielprinzip hat sich natürlich nichts geändert. Nach wie vor will die Bevölkerung zuerst versorgt sein. Apfelplantagen, Getreidefarmen und Milchbauern stellen sicher, dass Ihre Untertanen brav Steuern zahlen. Kirchen, Kneipen und Gärten machen die Bürger glücklich und locken weitere Arbeiter an. Die bauen beispielsweise Granitblöcke ab oder fällen Bäume - unerlässlich für den Wirtschaftsaufschwung. Pfeilwerkstätten, Rüstungsschmieden und Ställe bilden die Grundlage einer Rüstungsindustrie, die Ihre Armee im Laufe der Zeit wachsen lässt. Der Warenkreislauf ist zwar nicht so komplex wie bei Anno, wohl aber umfangreicher als etwa in Age of Empires 2. Nebenher sichern Sie Ihr Reich mit Mauern, Türmen und Gräben vor feindlichen Übergriffen.
    Doch, wie gesagt, abwarten und Tee trinken ist Vergangenheit. Die Ressourcen und die fruchtbaren Wiesen sind - zumal wenn sie in der Mitte der Karte liegen - heiß umkämpft, und so kommt es schon früh zu den ersten Geplänkeln. Spielen Sie offensiv und sichern sich frühzeitig Bauland, laufen Sie Gefahr, Ihre Festung zu vernachlässigen und halten einer ernsthaften Belagerung kaum Stand. Igeln Sie sich dagegen ein, werden Sie schnell ausgehungert. Weil kein Potentat seine Verteidigungsanlagen mehr beliebig weit ausdehnen darf, sind klassische Echtzeit-Duelle auf freiem Feld an der Tagesordnung. Die Königsdisziplin aber ist nach wie vor die Belagerung. Die wird umso schwieriger, wenn "Starke Wälle" aktiviert sind, eine Option, die die Entwickler auf Wunsch der Stronghold-Fans eingebaut haben. Dann können Fußsoldaten und Ritter den Festungswänden nichts mehr anhaben, nur schweres Gerät wie Katapulte und Katapulte durchschlägt die Umfassung. Klar, dass der Verteidiger kaum warten wird, bis die Belagerungsmaschinen in Stellung gebracht werden, sondern sein Glück bei einem Ausfall versucht.
    Diese Taktik beherrschten die Computeropponenten in der vorliegenden Betaversion übrigens noch nicht. Die Künstliche Intelligenz war im höchsten Schwierigkeitsgrad kein ernst zu nehmender Gegner, ein Kritikpunkt, der schon auf das Original-Stronghold zutrifft. Die Programmierer sind allerdings derzeit dabei, dem CPU-Feldherren solcherlei Tricks beizubringen. Positiv: Der KI-Rivale schummelt nicht. Da kein "Fog of War" existiert, also alle Bereiche im Level jederzeit sichtbar sind, können Sie seine Aktionen genau beobachten. Zehn Pappkameraden stehen zur Auswahl, von den aus Teil 1 bekannten über Richard Löwenherz bis hin zu Saladin, alle mit eigenen Stärken und Schwächen, eigener Strategie und eigenem Baustil. Jedem haben die Entwickler acht verschiedene Baupläne mit auf den Weg gegeben, die er als Vorlage für immer neue Festungsvarianten nutzt.
    Neben dem Skirmish-Generator bilden vier "klassische" Feldzüge mit je fünf Missionen das Kernstück von Stronghold Crusader. Der erste richtet sich vor allem an Neulinge, vermittelt die Grundzüge des Spiels und führt die neuen Truppen ein. Die anderen drei stellen die berühmten Kreuzzüge aus Sicht der Kreuzritter und der Sarazenen nach. Wie im Vorgänger müssen Sie dort in regelmäßigen Abständen Attacken abwehren und Mini-Aufträge erfüllen, etwa 40 Fass Bier zu brauen. Die fünfte Kampagne nutzt den neuen Skirmish-Modus, um Sie durch ganze 50 Schlachten gegen immer stärkere PC-Gegner zu führen. Das sollte selbst Experten eine ganze Weile beschäftigen.
    Nicht nur Profis werden die insgesamt sieben neuen Einheiten lieben, die Ihre Dienste im Söldnerlager anbieten. Die arabischen Bogenreiter beispielsweise sind zwar verwundbar und nur im Rudel wirklich schlagkräftig, dafür aber extrem schnell - so schnell, dass sie den Pfeilen ihrer unberittenen Kollegen mit etwas Glück davongalloppieren. Die Jungens sind auch ohne Pferd erhältlich und eignen sich dann wie ihre abendländischen Pendants am besten zur Verteidigung. Der Dritte im Fernkampf-Bunde ist der Steinschleuderer. Wie weiland David dem fiesen Goliath schmeißt er Feinden eine handliche Portion Granit an den Kopf. Tut nicht ganz so weh wie ein Pfeil, ist aber wesentlich billiger zu haben. Mit die interessantesten Frischlinge sind die Assassinen. Die hinterhältigen Kerle verlieren zwar jedes Duell mit einem Ritter, können dafür aber als einzige Mauern mit einem Kletterseil überwinden. Richtig fies sind auch die Feuerwerfer und Fackelträger. Sie mögen im Nahkampf den Kürzeren ziehen, wirken aber absolut zerstörerisch auf gegnerische Gebäude. Ruckzuck steht der Burghof oder eine Bauernsiedlung in Flammen. Wer da nicht für genügend Löschwasser gesorgt hat, kann sich schon mal auf eine Zukunft als Holzkohlehändler einstellen. Arabische Schwertkämpfer komplettieren schließlich das Angebot an Mietsoldaten - sie gleichen ihren Kreuzritter-Kollegen fast bis aufs Haar. Egal mit welchen Truppen Sie ins Feld ziehen: Nur wer sich als Bauherr, Wirtschaftsplaner und Schlachtenlenker gleichermaßen fähig erweist, wird in Stronghold: Crusader siegreich sein.

  • Stronghold: Crusader
    Stronghold: Crusader
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Firefly Studios
    Release
    24.09.2009
    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von Horrortubby
        Weil beide webmaster nichts mehr machen nur der serial der eigentlich eh schon keinen bock mehr hatte hat dann noch was für die site gemacht den ne superhässliche Crusaderseite
      • Von Hellraser Erfahrener Benutzer
        Zitat
        Zitat von
        Exklusiv? Wovon träumt ihr denn? Previews gibts doch schon überall inzwischen.

        Trotzdem nett geschrieben, wenngleich ein paar Fehler im Text sind, werden online Artikel nicht korrektur gelesen bei euch?

        Gruss
        Beretta

        Naja neues stand ja eh net drin hab mir ja ausnahmsweise mal die PcGames gekauft aber wieso verlinken die auf ne eh tote SH-Site???

        Wieso ist die Seite tot?
        http://www.strongholdmania.de/
      • Von Horrortubby
        Zitat
        Exklusiv? Wovon träumt ihr denn? Previews gibts doch schon überall inzwischen.

        Trotzdem nett geschrieben, wenngleich ein paar Fehler im Text sind, werden online Artikel nicht korrektur gelesen bei euch?

        Gruss
        Beretta


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76291
Stronghold: Crusader
Burgenbauen macht Spaß - um die Wette bauen noch mehr
http://www.pcgames.de/Stronghold-Crusader-Spiel-35625/News/Burgenbauen-macht-Spass-um-die-Wette-bauen-noch-mehr-76291/
22.08.2002
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2002/08/Stronghold01_online.jpg
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