Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Steam: Das Steam-Universum macht Dampf

    Steam: Das Steam-Universum macht Dampf. (1) Quelle: PC Games

    Virtual Reality, Steam Machines, Steam Link - auf der Game Developers Conference machte Valve mobil. In diesem Artikel stellen wir euch alle Neuheiten rund um Steam vor, betrachten die Möglichkeiten und gehen der Frage auf den Grund, was nun eigentlich mit Half-Life 3 ist.

    Valve steigt in den Virtual-Reality-Ring. Was lange Zeit ins Reich der Gerüchte und Spekulationen gehörte, bestätigte sich Anfang März in Spanien und den USA: Zusammen mit HTC entwickelt Valve das VR-System Vive. Kündigte HTC auf dem Mobile World Congress in Barcelona hauptsächlich Software- und Content-Partner wie Dovetail (Train Simulator 2015), Google, Lionsgate und HBO an, sorgte Valve auf der Game Developers Conference in San Francisco für die ersten Live-Eindrücke des Systems. Wie Oculus Rift und Sonys Project Morpheus besitzt die Vive-VR-Brille ein fest eingebautes OLED-Display. Man muss sich also kein HTCSmartphone kaufen und etwa wie bei Samsungs Gear VR in die Brille stecken. Jedes Auge blickt auf 1.080 mal 1.200 Pixel, die mit einer Bildrate von 90 Hz dargestellt werden – insgesamt also 2.160 mal 1.200 Pixel. Etwas mehr als bei Oculus und Sony, die pro Auge 960 mal 1.080 Pixel bieten. Auch das Gesichtsfeld der Vive-Brille ist etwas breiter: 110 statt der 100 Grad der Konkurrenten. Für eine weitere Verbesserung der Bildqualität sorgt, dass die Brille die 1,4-fache Bildgröße berechnet und Kanten mit 8xMSAA glättet.

    Die über die Vive-VR-Brille verteilten Sensoren fangen die Laserstrahlen des Lighthouse-Tracking-Systems ein. Die Kamera in der Mitte ist noch nicht aktiv. Die über die Vive-VR-Brille verteilten Sensoren fangen die Laserstrahlen des Lighthouse-Tracking-Systems ein. Die Kamera in der Mitte ist noch nicht aktiv. Quelle: PC Games Worin sich das System von den bisher bekannten VR-Helmen und -Brillen unterscheidet, ist das Tracking, also das Verfolgen der Kopfposition. Dazu setzt Valve nicht nur auf Lagesensoren im Helm, sondern auf ein eigens entwickeltes Laser-Tracking namens Lighthouse. Es besteht aus zwei kleinen Kästchen, die je einen vertikalen und einen horizontalen Laserstrahl aussenden und so das ganze Zimmer abtasten. Die Kästchen müssen nur an das Stromnetz, nicht aber an den PC angeschlossen werden und erinnern etwas an Microsofts Kinect-Bewegungssteuerung. Allerdings arbeitet das Laser-Tracking deutlich präziser: Auf der Brille befinden sich zahlreiche Sensoren, mit denen die Raumpositionierung so exakt wie derzeit bei keinem anderen VR-Anbieter funktioniert. Außerdem gibt es keine Fehlermeldungen, wenn man sich beim Spielen umdreht – und den sichtbaren Bereich kann man nur verlassen, wenn man das Zimmer verlässt.

    Präzise Steuerung mit VR-Controllern

    Weil nicht alle Spiele im Steam-Shop zwei Mini-Sticks unterstützen, simulieren die Touchpads des Steam-Controllers Maus und Tastatur. Weil nicht alle Spiele im Steam-Shop zwei Mini-Sticks unterstützen, simulieren die Touchpads des Steam-Controllers Maus und Tastatur. Quelle: PC Games Ein großes Problem vieler VR-Systeme ist die Steuerung. In etlichen VR-Umgebungen bewegt man sich wie auf Schienen, so wie in den Lightgun-Shootern der 1990er. Ein Beispiel dafür ist die Demo Showdown, die Epic Games auf der GDC vorführte. Darin schweben wir eine enge Gasse entlang, zusammen mit einer Gruppe von Soldaten, deren Waffen in Zeitlupe umherschwirrende Kugeln ausstoßen. Ein Auto fliegt knapp über uns hinweg, ein riesiger Roboter bildet den Endpunkt der Reise. In anderen VR-Demos steht man auf der Stelle und darf sich lediglich umschauen, etwa in der Schatzkammer von Smaug aus Der Hobbit – ebenfalls bei Epic Games – oder bei einer Rückkehr zur Dinosaurierinsel am GDC-Stand von Crytek.

    Sonys VR-Project Morpheus setzt hingegen auf die Move-Controller beziehungsweise das Gamepad, um präzise Bewegungen in Playstation-4-Spielen zu ermöglichen. Ähnlich, doch deutlich besser ist die Vive-Lösung: zwei eigens entwickelte Controller, die vom Steam-Controller entliehene Touchpads sowie Sensoren besitzen, die wie die auf der Brille die ausgesendeten Laserstrahlen erfassen. Die Zeigefinger ruhen auf Abzugstasten, wie wir sie von herkömmlichen Gamepads kennen, zwei Tasten an der Controllerseite simulieren eine Greifbewegung. Diese Controller sieht man auch in einigen der Demos beziehungsweise steuert je drei Finger einer Hand damit.

    01:11
    HTC Vive: Das SteamVR-Headset im Vorstellungsvideo
  • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von OdesaLeeJames
    Ich kann es gar nicht mehr erwarten! Wird zwar einen Haufen Geld kosten aber dann heißt es halt jetzt schon sparen.…
    Von Wut-Gamer
    Nun gut, dann war mein Urteil vielleicht etwas vorschnell.
    Von -0n3-
    "Doch wer sich die Mühe machte, einmal in das Vortragsverzeichnis zu blicken, fand heraus, dass der Vortrag "Physics…
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 03/2017 PC Games MMore 03/2017 play³ 03/2017 Games Aktuell 03/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 03/2017 WideScreen 03/2017 SpieleFilmeTechnik 02/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 03/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1153272
Steam
Das Steam-Universum macht Dampf
Virtual Reality, Steam Machines, Steam Link - auf der Game Developers Conference machte Valve mobil. In diesem Artikel stellen wir euch alle Neuheiten rund um Steam vor, betrachten die Möglichkeiten und gehen der Frage auf den Grund, was nun eigentlich mit Half-Life 3 ist.
http://www.pcgames.de/Steam-Software-69900/Specials/Das-Steam-Universum-macht-Dampf-1153272/
18.03.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/03/steam_universum_macht_dampf_0013v3-pc-games_b2teaser_169.jpg
steam,steam machines,valve
specials