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Startopia (PC)

Release:
15.06.2001
Genre:
Strategie
Publisher:
Eidos

Multikulti im Weltraum

07.03.2001 15:51 Uhr
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CHAOTISCH In einer florierenden Raumstation geht es schon mal zu wie in einem Supermarkt am Samstagvormittag. Jetzt nur nicht den Überblick verlieren! CHAOTISCH In einer florierenden Raumstation geht es schon mal zu wie in einem Supermarkt am Samstagvormittag. Jetzt nur nicht den Überblick verlieren! Herzlich willkommen im Alien-Zoo: In Startopia leben viele verschiedene außerirdische Rassen eng zusammengepfercht auf einer ringförmigen Raumstation. Da jede Spezies über ureigene Schrullen und Eigenheiten verfügt, werden Sie alle Hände voll zu tun haben, Ihren Schützlingen das Prinzip der guten Nachbarschaft beizubringen.
Die Hintergrundgeschichte von Startopia spielt Jahre nach einem gigantischen interstellaren Krieg. Die meisten Zivilisationen sind zerstört, nur einige traurige Überreste früherer Gesellschaften sind noch quer durch das gesamte Weltall verstreut. Die überlebenden Vertreter verschiedener Rassen haben sich unterdessen auf einigen ringförmigen Raumstationen zusammengefunden. Ihre Aufgabe ist es nun, die teilweise extrem lädierten Kommunikations- und Handelszentren der Galaxis wieder einsatzfähig zu machen. Zu diesem Zweck managen Sie das Treiben der Aliens, weisen Ihnen Aufgaben und Jobs zu, züchten sich eine kampfkräftige Truppe für eventuelle Überfälle heran und bauen langsam, aber sicher ein funktionierendes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem auf.
Ähnlich wie beim spielerisch sehr ähnlichen Dungeon Keeper müssen Sie sich jede der riesigen Ringwelten schrittweise erschließen. Die Stationen sind in 16 unterschiedliche Segmente unterteilt. Sie starten in einem Abschnitt und expandieren dann nach links oder rechts, wobei Sie anfangs nie genau wissen, auf welche anderen Völker Sie treffen und wie Ihre unfreiwilligen Mitbewohner auf Sie reagieren werden. Die benachbarten Segmente können entweder gekauft oder auf kriegerischem Weg an die eigene Spielwelt angeschlossen werden. Die meisten Aliens werden eher an wirtschaftlichen Tausch- oder Handelsgeschäften interessiert sein; Kampf spielt in Startopia eine untergeordnete Rolle und setzt von vornherein eine sehr starke Wirtschaft voraus. Für den Ausbau der eigenen Raumstation sind neben Energie und Ressourcen auch hoch entwickelte Technologien erforderlich. Diese können Sie entweder auf ehrlichem Weg bei Ihren Nachbarn kaufen oder durch speziell ausgebildete Agenten heimlich ausspionieren lassen. Damit Ihnen umgekehrt nicht dasselbe passiert, schützen Sie Ihre Forschungszentren mit Wachposten. Für die Gewinnung von Energie gibt es noch einen zusätzlichen, besonders makabren Weg: Lassen Sie Ihre außerirdischen Arbeiter einfach eine Recycling-Anlage bauen. Hier werden dann aber nicht etwa Rohstoffe, sondern die Leichen von im Kampf gefallenen Mitbewohnern umgewandelt und weiterverarbeitet.
Einen Großteil der Zeit werden Sie dafür aufwenden, die Aliens, die sich auf Ihrer Station herumtreiben, bei Laune zu halten. Jeder Bewohner hat seine ganz eigenen Stimmungen, Bedürfnisse und Gefühle und bildet mit der Zeit besondere Sympathien und Aversionen gegenüber anderen Rassen heraus. Sie müssen nicht nur dafür sorgen, dass immer genug Nahrung vorhanden ist, sondern dürfen auch nicht vergessen, Ihren Außerirdischen genügend Zerstreuung zu bieten. Auch zweiköpfige Marsianer wollen schließlich nach Feierabend in der Kneipe nebenan mit ihren Freunden abhängen oder in schummrigen Diskotheken zu den neuesten Hits das Tanzbein schwingen.
Grafisch macht Startopia schon jetzt einen hervorragenden Eindruck. Vor allem die humorigen Darstellungen der außerirdischen Stationsbewohner, die Filmfans an Klassiker wie Mars Attacks erinnern dürften, wirken erfrischend anders und originell. Die knallbunten 3D-Schauplätze können nach Belieben gedreht und gezoomt werden, so dass der Überblick in dem emsigen Treiben der Aliens nicht verloren geht.

   
Bildergalerie: Startopia
Bild 1-3
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07.03.2001 15:51 Uhr
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