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  • Ins Schwarze getroffen

    ALARM IM WELTALL Die Ost-Koalition verfügt über einige äußerst treffsichere Piloten. ALARM IM WELTALL Die Ost-Koalition verfügt über einige äußerst treffsichere Piloten. Im letzten Jahr lachte die gesamte Spielergemeinde über den Wing Commander-Film von Chris Roberts, jetzt warten alle sehnsüchtig auf das neueste Spiel des Star-Entwicklers: Zusammen mit seinem Bruder Erin verleiht er gerade Starlancer den letzten Schliff. Nach unserem ersten Eindruck wird der technisch brillante Weltraumshooter den Titeln der legendären Wing Commander-Serie in nichts nachstehen.
    Die Hintergrundgeschichte wirkt ein wenig angestaubt: Die westlichen Staaten der Erde haben sich zu einer Allianz zusammegeschlossen, während Chinesen, Russen und Koreaner in einer großen Ost-Koalition vereint sind. Nach einer längeren Friedensphase zerstören asiatische Koalitionäre in einem Handstreich mehrere Geschwader der Allianz, was die Ost-Politiker als bewusste Provokation kenntlich machen. Die Führer der Allianz gründen daraufhin die 45. Freiwilligenstaffel, die sich aus jungen Pilotinnen und Piloten der westlichen Welt zusammensetzt. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Rekruten dieser Staffel, der zu Beginn noch nicht ganz trocken hinter den Ohren ist. Zunächst muss er sich einigen Trockenübungen am Flugsimulator auf dem Mutterschiff ANS Reliant unterziehen, bevor ihm ein eigenes Kampfschiff anvertraut wird. Auf der Reliant begegnen Ihnen zahlreiche Kollegen, deren Gesprächen Sie wahlweise lauschen oder aber gleich zur Startrampe gehen können. Es wird Ihnen sogar möglich sein, sich in Ihrer Kabine aufs Ohr zu legen, nur dürfte dies vor Antritt Ihres ersten Einsatzes gewiss keinen guten Eindruck bei Ihren Vorgesetzten hinterlassen. Dieses Rollenspielelement wird im Spielverlauf fortgesetzt, denn Sie können Ihren Charakter weiterentwickeln und dementsprechend auf der Karriereleiter nach oben klettern - je nachdem, wie gut oder schlecht Sie sich im Kampf bewähren. Ebenso steigt Ihr Ansehen bei den Kollegen, wenn Sie im Einsatz Ihre Teamfähigkeit unter Beweis gestellt haben.
    Das Schiff, mit dem Sie auf Patrouille geschickt werden, ist zunächst ein minder imposant ausgestattetes Vehikel. Dennoch dürften Sie keine Probleme haben, die erste Mission zu meistern, denn der Schwierigkeitsgrad steigt langsam an und überfordert zu Beginn selbst ungeübte Nachwuchspiloten nicht. Ob mit Joystick oder Tastatur - die Steuerung des Kampfschiffes ist ein Kinderspiel, vermittelt aber dennoch ein glaubwürdiges Fluggefühl. Wie in Freespace 2 können Sie sich zwischen mehreren Kameraperspektiven entscheiden, wobei die Verfolgeransicht zwar leichte taktische Vorteile bietet, jedoch nicht an das intensive Spielerlebnis bei der Ich-Perspektive heranreicht. Während des Flugs halten Sie ständig Kontakt zu den anderen Mitgliedern Ihrer Staffel, die Sie etwa rechtzeitig darüber informieren, wenn sich ein feindlicher Vogel an Ihre Heckflosse gehängt hat. Erin Roberts und sein Team haben insgesamt 6.000 einzelne Sprachaufnahmen in das Spielgeschehen eingefügt, die zusammen mit den rund 25 Minuten an Zwischensequenzen für echtes Kinofeeling sorgen.
    Besonders attraktiv ist der Aufbau der Missionen: Zwar müssen Sie nicht jedes Einsatzziel 100%ig erfüllen, doch kann ein feindlicher Radar, den Sie in einer Mission übersehen haben, beim folgenden Auftrag für eine Menge Unannehmlichkeiten sorgen. Im ersten Drittel der Kampagne werden Sie eher mit leichten Aufgaben betraut, denn Sie müssen ja auch erst die Steuerung Ihres Schiffes aus dem Effeff beherrschen. Ihren Flieger können Sie im späteren Spielverlauf mit besseren Waffen ausrüsten - oder sich für einen von elf weiteren Schiffstypen entscheiden. Das Starlancer-Universum wird allerdings von weitaus mehr Schiffen bevölkert als den Kampffliegern der beiden konkurrierenden Machtblöcke. Neben den gigantischen Trägerschiffen schweben Handelsfahrzeuge durch das Dunkel des Kosmos', wobei es in einigen Missionen zur Aufgabe gehört, einem solchen Handelskreuzer Geleit zu geben. Die meiste Zeit sind Sie allerdings mit dem Zerdeppern feindlicher Saracen-Jäger beschäftigt, die zu den schnellsten Schiffen des Feindes gehören. Zu den besten Fliegern der Allianz gehört der Phoenix-Jäger, der die meisten anderen Schiffstypen hinsichtlich Bewaffnung und Panzerung in den Schatten stellt.
    Allen Fahrzeugen ist gemeinsam, dass sie hervorragend aussehen. Die eigens entwickelte 3D-Technologie beeindruckt mit Raumfliegern, auf deren Tragflächen Rostflecken und Reflexionen des Sonnenlichts zu erkennen sind. Die Lichteffekte sind in keinem anderen Weltraum-Shooter derart atemberaubend anzuschauen. Auch die vielen Objekte wie Asteroiden oder schwere Trägerschiffe sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und bewegen sich anmutig durch den schwerelosen Raum. Ebenso wie die Grafik wird der Soundtrack gehörig zur Atmosphäre beitragen, der aus 40 pompösen Musikstücken besteht. Auf nicht minder stimmungsvolle Kämpfe dürfen sich Online-Spieler freuen. Neben dem handelsüblichen Deathmatch-Modus bietet Starlancer Netzwerk-Piloten die Chance, zu viert eine eigene Staffel zu bilden und bestimmte Aufträge zu erfüllen - oder sogar gegen ein feindliches Quartett anzutreten. Gerade für solche Gelegenheiten eignet sich das ebenfalls von Microsoft ab kommendem Herbst angebotene SideWinder Game Voice-Kopfhörerset an, das ideale Kommunikation zwischen Mitgliedern eines Teams ermöglicht.

  • Starlancer
    Starlancer
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Digital Anvil
    Release
    01.05.2000
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07.03.2001
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