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  • Starcraft 2-Vorschau: Die Kampagne - So viel Potenzial steckt im Einzelspieler-Modus

    Erneut hatten wir die Chance, das Strategie-Epos Starcraft 2: Wings of Liberty in Ruhe anzutesten. Diesmal im Blickpunkt: die brandneue Solo-Kampagne.

    Manche Menschen pfeifen auf Multiplayer. Sie scheren sich nicht um Weltranglisten, haben kein Interesse an Clans und können mit E-Sport sowieso nichts anfangen. Sie bevorzugen lieber gute Geschichten, spannende Missionen, motivierende Kampagnen. Und solche Menschen gibt's auch bei Blizzard - jenes Studio, das mit Starcraft und World of Warcraft zwei der wichtigsten Mehrspieler-Titel aller Zeiten schuf. Schon letztes Jahr gab der Entwickler bekannt, die Story von Starcraft 2 sei derart episch geraten, dass man das Spiel als Trilogie anlegen werde. Wings of Liberty, so lautet der Untertitel des ersten von drei Teilen. Nachdem wir diesen bereits mehrfach im Multiplayer gespielt haben, lud uns Blizzard erneut zu sich ein - um endlich den im Vorfeld viel gelobten Einzelspielermodus auszuprobieren. Wer's noch nicht wusste: In Wings of Liberty spielt man nur die Kampagne der Terraner; Protoss und Zerg sind für die nächsten beiden Teile der Trilogie eingeplant. Sie heißen Heart of the Swarm und Legacy of the Void. Bevor wir aber losspielen dürfen, gibt uns Dustin Browder, leitender Designer von Starcraft 2, noch ein paar Fakten mit auf den Weg: Der Einzelspielermodus wird rund 30 Missionen enthalten und jede einzelne davon wird man auch in einem Durchlauf spielen können. Dies betont er, weil die Kampagne nichtlinear verläuft und der Spieler sich seine Einsätze aussuchen darf.
    Nach wie vor nutzen Protoss Pylonen, um ihre Gebäude mit Energie zu versorgen. Nach wie vor nutzen Protoss Pylonen, um ihre Gebäude mit Energie zu versorgen. Quelle: Blizzard Etwa 19 kritische Missionen muss man aber mindestens meistern, um den Abspann zu sehen. Obwohl es im Spiel zwei oder drei Entscheidungsmomente geben wird, bleibt der Ausgang der Handlung davon unberührt. Das heißt: Zwar wird man sich im Kampagnenverlauf vielleicht zwischen zwei Charakteren oder Parteien entscheiden müssen, doch für das Ende der Geschichte spielt diese Wahl keine Rolle - der Spieler beeinflusst allenfalls den Weg dorthin.

    Nach dem Spielstart werfen wir zunächst einen Blick in die Optionen: Die Auflösung unserer Vorschauversion ist auf 1.680 x 1.050 Pixel eingestellt, alle Details hochgeschraubt - bis auf die Reflexionen, die wurden abgeschaltet. Weshalb, merken wir später: Als wir das Grafikfeature interessehalber aktivieren, zeigen Wasseroberflächen zwar sehenswerte Spiegelungen, doch die Framerate geht auch spürbar nach unten. An der Technik optimiert Blizzard also noch fleißig. Schade: Wie schon bei Warcraft 3 lassen sich die Tasten nicht frei belegen - ein Ärgernis, für das auch Blizzard keine vernünftige Begründung hat. Unsere Stimmung hebt sich jedoch, als wir Schalter für zwei andere Neuerungen entdecken: einen spieleigenen Voice Chat sowie Video Recording.

    Die erste Kampagnenmission führt auf den Planeten Mar Sara zurück. Jim Raynor - Söldner, Rebellenanführer und Held der Geschichte - möchte dort Waffen von der verhassten Regierung namens Dominion erbeuten. Erste Erkenntnis im Spiel: Blizzard hat sämtliche Tutorial-Tipps in ein eigenes Menü verfrachtet, erfahrene Spieler müssen sich also nicht jeden Mausklick erläutern lassen. Das Tutorial-Menü wirkt edel, beispielsweise werden alle Hilfen mit Videos illustriert. Wir schicken unsere ersten Marines durch Mar Saras staubige Wüste. Wenig überraschend: Die feine Steuerung ist für Kenner von Warcraft 3 und Starcraft selbsterklärend.

    Zudem fällt uns an der Grafik auf, dass Blizzard merklich an den Texturen geschraubt hat, vor allem Bodenoberflächen sehen bedeutend schärfer aus als im letzten Jahr. Allzu polygonreich sind die Umgebungen allerdings nicht, kantige Felsformationen sind die Folge. Schön hingegen: Überall am Wegesrand treffen unsere Marines auf Nichtspielercharaktere, die durch die Gegend spazieren oder an voll animierten Baugeräten ihrer Arbeit nachgehen. Solche liebevollen Details erkennt man am besten, wenn man per Mausrad heranzoomt, denn in der normalen Spielansicht fallen sie kaum auf. Mehrmals stößt unser Trupp auf Projektoren, an denen Arcturus Mengsk, Dominion-Oberhaupt und Raynors Erzfeind, seine reißerische Propaganda verbreitet.

    Wir zerstören die Geräte und arbeiten uns so bis zu einer kleinen Feindbasis durch. Ein paar Schusswechsel und eine fetzige Explosion später ist der Einsatz geschafft - nach nur sieben Minuten Spielzeit. Es öffnet sich eine Missionszusammenfassung, wo wir neben typischen Statistiken auch etwas Neues entdecken: Für jeden geschafften Einsatz erhält der Spieler nun ein Achievement, zudem verdient man weitere Medaillen für besondere Leistungen, etwa einen Speedrun oder einen verlustfreien Sieg. Wer mit seinem Ergebnis nicht zufrieden ist, nutzt den "Einsatz wiederholen"-Button.
    In dieser Mission auf einer Vulkanwelt steigt der Lavaspiegel regelmäßig an und überschwemmt die wichtigen Kristallfelder. Daher muss man seine WBFs rechtzeitig zurückziehen, bis die Lava wieder abgeflossen ist. In dieser Mission auf einer Vulkanwelt steigt der Lavaspiegel regelmäßig an und überschwemmt die wichtigen Kristallfelder. Daher muss man seine WBFs rechtzeitig zurückziehen, bis die Lava wieder abgeflossen ist. Quelle: Blizzard Eine kurze Ladezeit später blendet das Spiel in eine komplett echtzeitberechnete Zwischensequenz über. Blizzard versucht sich hier erstmals an einer neuen Inszenierungsweise - und das gelingt fabelhaft: Wir sehen einen detailreich modellierten Raynor an einer staubigen Bar sitzen, in seinem Whisky-Glas spiegelt sich realistisch die Umgebung, feine Schatten wandern über sein zerfurchtes Gesicht.

    Ein schwer gepanzerter Marine stapft in den Raum, Tychus Findlay heißt er, ein knurriger Söldner mit Zigarre im Mundwinkel. Er bietet Raynor an, gemeinsam ein Protoss-Artefakt aus einem Lager der Dominion zu stehlen. Unser Held schlägt ein. Wer mag, kann nun noch ein wenig die Bar erkunden, bevor die nächste Mission startet. In dem Raum befinden sich nämlich mehrere interaktive Objekte, etwa eine Jukebox oder eine Pinnwand, an der einige von Raynors Erinnerungsstücken hängen.

    Auch Tychus lässt sich anklicken, das führt zu einem weiteren Dialog - all diese Elemente sind gänzlich optional, bieten aber interessierten Spielern zusätzliche Möglichkeiten, in die Geschichte und die Spielwelt abzutauchen. Klasse!

    Die zweite Mission "The Dig" ist ähnlich simpel wie die vorherige und dient noch als Übungsphase für unerfahrene Spieler: Wir verwalten erstmals eine kleine Basis, was sich im Grunde so spielt wie im ersten Starcraft: WBF-Arbeiter sammeln Kristalle, bauen Gas ab, errichten Gebäude - das kennt man. Verbesserungen findet man nur in Details, etwa dass man Gebäude- Upgrades nun verschrotten kann, um einen Teil der Ressourcen zurückzuerhalten. Elf lockere Minuten später haben wir einige feindliche Marines erledigt und das Artefakt geborgen, die Mission ist geschafft.

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    Bildergalerie zu Starcraft 2

  • Starcraft 2: Wings of Liberty
    Starcraft 2: Wings of Liberty
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    27.07.2010
    Es gibt 15 Kommentare zum Artikel
    Von Kristian
    Genau darum gehts mir. Der Aufbaupart ist nicht sonderlich komplex aber trotzdem durch die updates variierbar. Und die…
    Von Boesor
    Die Erwartungen, die mittlererweile an SC2 gestellt werden dürften eh nur sehr sehr schwer erfüllbar sein.
    Von FelixSchuetz
    Guckst Du hier:   http://www.pcgames.de/aid,692658/Interview-mit-Chris-Sigaty-von-Blizzard-Darum-gibts-keinen…

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http://www.pcgames.de/Starcraft-2-Wings-of-Liberty-Spiel-34650/News/Starcraft-2-Preview-692647/
17.08.2009
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2009/08/starcraft_2_screenshots_campaign__2_.Jpg
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