Starcraft: Wings of Liberty - Design-Beschränkungen wegen eSport-Features
Game Designer Dustin Browder sprach in einem Interview über die Beschränkungen die man bei Starcraft 2:Wings of Liberty hat vornehmen müssen, damit das Game am Ende auch wirklich spielbar ist.
Starcraft 2: Wings of Liberty hätte ein beeindruckenderes und größeres Spiel sein können, hätte Blizzard bei der Entwicklung nicht auf die eSports-Features Rücksicht nehmen müssen. Dies gab Game Designer Dustin Browder in einem Interview auf der Game Developers Conference 2011 gegenüber Kotaku zu. Im gleichen Atemzug erklärte er jedoch, dass die eSports-Features die "Kopfschmerzen" bei der Entwicklung wert gewesen seien. Die Beschränkungen galten vor allem dem Zweck, das Spiel an- und überschaubar zu gestalten sowie einen dynamischen Wettkampf zu garantieren, sodass die Matches am Ende nicht in einem heillosen Durcheinander enden.
Damit Starcraft 2: Wings of Liberty ein sportliches Strategie-Erlebnis bietet, musste man es laut Browder einfach halten. So gibt es beispielsweise nur 12 bis 15 Einheiten pro Rasse, obgleich eine Menge mehr möglich gewesen wäre. Browder sagt, er hätte sich mit der Rationalisierung der Einheiten bei den Designern sehr unbeliebt gemacht, zu viele Einheiten würden jedoch nur für Verwirrung sorgen. Auch bei der Größe der Einheiten hätte Browder den Spielverderber spielen müssen. So war die Ultralisk-Einheit ursprünglich als 300-Tonnen-Monstrum konzipiert. Da der Spieler hinter einem solchen Ungetüm jedoch 20 Zergling-Einheiten hätte verstecken können, fiel die finale Variante bedeutend kleiner und unspektakulärer aus. Das Original-Interview von Dustin Browder zu den Starcraft 2 eSport-Features können Sie auf kotaku.com nachlesen.
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Ja ne is klar. Die Chatfunktion haben sie erst nach nem halben Jahr gebracht. Ein Clan und Turniersystem fehlt vollständig...