Starcraft 2: Wings of Liberty: Die ersten 90 Minuten + Screenshots
Fertig. Geschafft. Nach jahrelanger Wartezeit ist Starcraft 2: Wings of Liberty endlich erschienen! Bereits ab 22:05 Uhr am vergangenen Abend (26. Juli 2010) war die Installation des Spiels möglich - rund 2 Stunden vor dem offiziellen Launch um Mitternacht. Nach der Installation gab's noch einen ersten kleineren Patch und schon lief alles wie geschmiert - keine kollabierenden Aktivierungsserver, keine weiteren Verzögerungen. Und so stürzten wir uns ungehindert in die Einzelspielerkampagne und spielten die ersten vier von insgesamt 29 Missionen durch - hier lesen Sie unsere Eindrücke der ersten 90 Spielminuten.
(2)Raynor trägt ein Bild von Kerrigan bei sich. Es zeigt die Ghost-Soldatin, als sie noch ein Mensch war. Ihr grausames Schicksal wird ein tragendes Element in der Geschichte von Starcraft 2 sein.
Blizzard lässt es ruhig angehen. Nach dem gerenderten Intro - es handelt sich hierbei um eine leicht bearbeitete Fassung des Teaser-Trailers von 2007 - beginnt das Spiel mit einer weiteren, entspannten Zwischensequenz. Diese wird wie der Großteil aller Filmszenen im Spiel in Echtzeit berechnet, ist super vertont, stimmungsvoll geschnitten und strotzt vor Liebe zum Detail. Man erlebt Jim Raynor, der sich an einer Bar betrinkt und sich mit den Erinnerungen an seine verflossene Liebe Kerrigan plagt. Dann der erste Einsatz, eingeleitet durch ein animiertes, voll vertontes Missionsbriefing. Die Tutorial-Meldungen ziehen hier zunächst die Aufmerksamkeit auf sich. Schön für Einsteiger: Blizzard hat alle Tutorial-Tipps in ein eigenes Menü verfrachtet, wo man sich selbst noch das simpelste Bewegungskommando in einem schön gemachten Video erklären lassen kann. Profis wird diese Lösung ebenfalls freuen - denn die können die Tutorials komplett ignorieren und direkt losspielen. Wir erinnern uns: In Warcraft 3 war das noch anders umgesetzt.
Richtige Spannung darf man vom Spielbeginn natürlich nicht erwarten. Die ersten zwei Einsätze dienen einzig dem Erlernen der grundlegenden Spielmechanik und sind binnen weniger Minuten gelöst. Allerdings trifft man bereits vor dem zweiten Einsatz in einer weiteren Cutscene auf Tychus Findlay, einen Söldner und alten Kumpanen von Raynor. Die humorvollen, kernigen Dialogen zwischen den Kerlen trösten darüber hinweg, dass die ersten zwei Missione keinerlei Überraschungen bergen..
Cooler wird's jedoch im dritten Einsatz, denn da gerät die Story ins Rollen: Die Zerg greifen an und Raynors Armee muss ausharren, bis Hilfe eintrifft. Nun kann man sich zwar auf das Errichten einer soliden Verteidigung konzentrieren, doch gibt's hier erstmals auch sekundäre Missionsziele - in Starcraft 1 suchte man sowas noch vergeblich. In diesem Fall soll man drei versprengten Soldatengruppen zu Hilfe eilen. Hat man alle drei Gruppen gerettet, wird das in den Statistiken vermerkt, die man nach jeder Mission angezeigt bekommt. Hier erkennt man auch, ob man Missionsziele übersehen oder bestimmte Vorgaben nicht erfüllt hat - für jeden Einsatz gibt es nämlich drei Achievements, die es zu erreichen gilt. Solche Achievements bekommt man allerdings nur gutgeschrieben, wenn man den Einzelspielermodus mit einer
Explosions- und Partikeleffekte sehen überraschend gut aus. Hier geht eine Statue des Imperators Mengsk sehenswert in Flammen auf.
aktiven Online-Verbindung zum Battle.net startet. Wer die Solo-Kampagne lieber offline spielen möchte, kann dies zwar tun, bekommt für sein Spielerprofil allerdings keine Achievements.
Das Ende der dritten Mission markiert den ersten Überraschungsmoment: Raynor und Tychus werden von einem gewaltigen Raumschiff, der Hyperion, aufgegabelt. Einfach super ist die Cutscene gemacht, in der das heftig umherballernde Schiff sich gegen einen Schwarm von Zerg-Mutalisken zur Wehr setzt. Die spannende Sequenz erfährt ihren Höhepunkt, als Raynor eine Nachrichtensendung über den Zerg-Angriff verfolgt und dort zum ersten Mal seit Jahren wieder das Antlitzt von Kerrigan erblickt, der Königin der Klingen und Anführerin der Zerg. Ein Moment mit Gänsehaut-Garantie, einfach klasse!
Nun befinden wir uns an Bord der Hyperion und erleben erstmals eine wichtige Spielebene von Starcraft 2. Nun können wir nämliche verschiedene Menüpunkte im Raumschiff anklicken und Dialoge mit Nebencharakteren führen. Auch das Upgrade-System in der Waffenkammer wird nun freigeschaltet - hier lassen sich Credits in Verbesserungen für die eigenen Einheiten investieren. Im späteren Spielverlauf werden im Hangar der Waffenkammer jede Menge neue Einheiten zu begutachten sein, die man sich für gemeisterte Missionen zuvor verdient hat. Auf der Schiffsbrücke befindet sich hingegen eine Konsole, an der man sämtliche Missionen wiederholen kann, um beispielsweise fehlende Achievements zu verdienen. Außerdem kann man sich hier alle Cutscenes noch einmal in Ruhe ansehen.
Es fogt ein Abstecher zum Kartenterminal, wo wir erstmals aus zwei Missionen wählen dürfen: Wir können entweder zuerst einer Kolonie bei ihrer Evakuierung helfen, oder aber wir jagen einem Alien-Artefakt nach. Der eine Einsatz belohnt uns mit Feuerfresser-Einheiten und Zerg-Forschungspunkten, der andere bringt uns die Marauder-Truppen und Protoss-Forschungspunkte ein. Wir wenden uns erst dem Evakuierungsauftrag zu: Zwischen Feldern und Wohnhäusern sollen wir regelmäßig einen Menschentransporter zu einem Landeplatz eskortieren, zwischendurch werden wir immer wieder von Zerg-Truppen angegriffen - mal kommen die Viecher auf die Straße gerannt, mal werden sie per Lufttransporter herangeflogen, mal kommen sie aus unterirdisch agierenden Nydus-Würmern gehüpft. Wer hier frühzeitig Schlüsselpositionen mit Bunkern und Luftabwehrtürmen sichert und zu Reperaturzwecken WBF-Einheiten abkommandiert, der kann sich in diesem leichten, vierten Einsatz bequem zurücklehnen. So bleibt auch genügend Zeit, um sich auf die Suche nach drei Zerg-Wucherungen umzusehen: Werden sie zerstört, gilt ein Nebenmissionziel als erfüllt und man darf sich am Ende der Mission über zusätzliche Belohnungen freuen.
Nur zwischen den ersten drei Missionen darf man die Bar genauer erkunden. Hier darf man etwa die Juke Box oder den Fernseher mit den aktuellen Nachrichten anklicken und so genauer untersuchen.
Nach dieser Mission ist der dritte von vier Räumen auf der Hyperion verfügbar: Die Kantine. Hier können wir erstmals Söldner für unsere Armee anheuern, Nachrichten sehen, Dialoge führen. Ein witziges Detail: Im Hintergrund des Raumes befindet sich ein Spielautomat, an dem man "Lost Viking" spielen darf, einen klassischen Vertikalshooter - der Name ist natürlich eine Anspielung auf den Blizzard-Klassiker The Lost Vikings. In dem Shooter steuert man einen Raumgleiter per Pfeiltasten, die Leer- und Strg-Tasten entfesseln Laserstrahlen und Bomben. Damit ballert man feindliche Protossschiffe weg, sammelt zwischendurch Upgrades ein und erledigt gegen Missionsende sogar einen Bosskampf. Dieses ganze Minispiel wurde mit dem Starcraft 2-Editor erstellt, der dem Spiel bereits beiligt - Lost Viking soll demonstrieren, wie vielseitig das Tool tatsächlich ist, das Blizzard seinen Fans hier an die Hand gibt.
Unser Eindruck nach etwa eineinhalb Spielstunden: große Klasse! Die Geschichte beginnt zwar gemächlich, gewinnt dann aber schnell an Fahrt. Charaktere, Dialoge, Zwischensequenzen - hier lässt die Kampagne so ziemlich alles hinter sich, was man in der Form bislang vom Echtzeitstrategie-Genre kennt. Ob Blizzard diese Qualität bis zum Spielende halten oder gar steigern kann? Zumindest bei den ersten paar Missionen sollten Starcraft-Kenner ihre Erwartungen aber etwas zurückschrauben - spielerisch warten hier nämlich noch keinerlei Überraschungen. Allerdings ist die umfangreiche Kampagne (29 Missionen) auch gerade erst angelaufen - sobald Upgrade- und Forschungsystem flutschen und die Story weiter an Fahrt aufgenommen hat, erwarten wir auch beim Missionsdesign deutlich mehr Herausforderung.
Im Laufe des Dienstages (27. Juli 2010) folgen weitere Spieleindrücke - vielleicht sogar schon mit einer ersten Wertungsprognose.
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120hz?? Was hast du denn für einen Monitor, schraub mal auf 60 runter, die reichen völlig
Übrigens wird es auch in den AddOns keine "Major-Grafik-Updates" geben, das wurde grade in einem Interview bestätigt. Rechner, die es heute spielen können, werden auch die AddOns flüssig spielen können, hieß es da.
Oha, dann kauf dir erstmal nen ordentlichen Rechner. Mit 1920x1200,Ultra Details sowie eingestellten AA sieht Starcraft sehr sehr gut aus für ein Echtzeitstrategiespiel und brauch sich mit sicherheit nicht von Dawn of War 2 verstecken. Der rest von dir kann so oder so nicht mithalten
Wie gamestar eben schon schrieb: Die Grafik wirkt wie aus einem Guss wie man es von Blizzard gewohnt ist.
Ja ich kann auch nicht den Vergleich von SC2 mit 5-8 Jahre alten Spielen verstehen O.o
Ich glaube da überschätzt jemand die Grafik von damals schon sehr ^^'' ich habe erst letztens ein game aus dieser Zeit gezoggt und das war sehr ernüchternd und SC2 fällt ganz sicher nicht in so eine Kategorie
Außerdem sollte man nicht vergessen: Blizzard wird die Grafik von Zeit zu Zeit verbessern.. AA kommt nach, 3D Patch soll kommen, Addons sollen Major-Grafik-Updates bringen und an der Performance soll auch geschraubt werden (was auch nötig ist.. 1920x1080 120hz alles ultra lässt meinen pc rattern wenn ein Mutterschiff ne Flotte ständig unsichtbar und wieder sichtbar werden lässt ^^ )
Ach und was vorhin gemeint wurde das man seine Truppen im Kreis schickt und der Gegner dadurch seine Formation kaputt geht... HALLO?! Das ist eines der Dinge die realistisch ist! Formationen halten ist eine Kunst! Wenn man es nicht schafft seine Formation so zu halten, dass sie nicht von den gegnerischen Bewegungen aufgelöst wird, der hat, sofern er es nicht mit anderen Dingen wettmachen kann, schon verloren.
Oha, dann kauf dir erstmal nen ordentlichen Rechner. Mit 1920x1200,Ultra Details sowie eingestellten AA sieht Starcraft sehr sehr gut aus für ein Echtzeitstrategiespiel und brauch sich mit sicherheit nicht von Dawn of War 2 verstecken. Der rest von dir kann so oder so nicht mithalten
Wie gamestar eben schon schrieb: Die Grafik wirkt wie aus einem Guss wie man es von Blizzard gewohnt ist.
- Wem es zu leicht ist, sollte vielleicht man den Schwierigkeitsgrad anheben
- Wer in 2 Tagen durch ist, hat wohl nicht viel anderes zu tun bzw. genießt das Spiel nciht wirklicht. Schaut ihr euch nach jeder Mission die Nachrichten an, sprecht mit allen Charakteren an Bord usw.? Oder einfach nur durch, möglichst schnell und dann aufregen, wenns vorbei ist??
Man kann damit wohl auch behaupten dass es keinen Sinn macht sich die Nachrichten anzusehen, oder mit den lustigen Charakteren an Bord zu reden, wenn man einfach so auch zum Ende kommt. OdeR?^^
Quizfrage:
Wenn mich die Story nicht intressiert, warum Spiel ich den dann den Singleplayer?
Das ja wie bei Matrix nur die Kampfszenen anschauen und die ganzen anderen Szenen vorspulen in denen Story drin vorkommt, so sieht man zwar auch den Abspann, aber so wirklich was vom Film hat man dadurch nicht gesehen
So nur schnell die Hauptkampagne durchrushen klingt auch eher nach besserem Skirmish-Modus :schnarch:
Die SP Kampagne soll der scirmish modus sein? Ich dachte der Multiplayer ist durch die fehlenden chatchannels zum scirmish Modus verkommen!
*facepalm*
les nochmal richtig was ich geschrieben und denk mal nach
So, ich habs nochmal durchgelesen, und jetzt bist du dran mit nochmal durchlesen.
- Wem es zu leicht ist, sollte vielleicht man den Schwierigkeitsgrad anheben
- Wer in 2 Tagen durch ist, hat wohl nicht viel anderes zu tun bzw. genießt das Spiel nciht wirklicht. Schaut ihr euch nach jeder Mission die Nachrichten an, sprecht mit allen Charakteren an Bord usw.? Oder einfach nur durch, möglichst schnell und dann aufregen, wenns vorbei ist??
Man kann damit wohl auch behaupten dass es keinen Sinn macht sich die Nachrichten anzusehen, oder mit den lustigen Charakteren an Bord zu reden, wenn man einfach so auch zum Ende kommt. OdeR?^^
Quizfrage:
Wenn mich die Story nicht intressiert, warum Spiel ich den dann den Singleplayer?
Das ja wie bei Matrix nur die Kampfszenen anschauen und die ganzen anderen Szenen vorspulen in denen Story drin vorkommt, so sieht man zwar auch den Abspann, aber so wirklich was vom Film hat man dadurch nicht gesehen
So nur schnell die Hauptkampagne durchrushen klingt auch eher nach besserem Skirmish-Modus :schnarch:
Die SP Kampagne soll der scirmish modus sein? Ich dachte der Multiplayer ist durch die fehlenden chatchannels zum scirmish Modus verkommen!
*facepalm*
les nochmal richtig was ich geschrieben und denk mal nach