Starcraft 2-Beta-Blog: Ersteindrücke und Video aus der Beta-Phase
Battle.net-Eintrag vom 22.02.2010, 12:50 Uhr:
Betreff: Details zu den Zerg
Nachdem wir bereits einige Partien hinter uns gebracht haben, hier einige grundlegende Erfahrungen. Zunächst können wir sagen: Das Balancing blieb offenbar weitestgehend unverändert. Der alte Zerg-Grundsatz „Gewinne in den ersten fünf Minuten oder Du hast so gut wie verloren“ scheint immer noch zu gelten. Lässt man beispielsweise einem Protoss-Spieler Zeit für die Entwicklung, gewinnt er. Wir haben die Zerg genauer unter die Lupe genommen. Was die auf Geschwindigkeit ausgelegte Taktik der Zerg in Starcraft 2 noch mehr begünstigt, ist die Möglichkeit, gleich zu Beginn eine Königin zu bauen. Mit ihrer Fähigkeit vier neue Larven bei unserem Startgebäude zu erzeugen, hatten wir in jedem Match binnen Sekunden eine sehr große Armee Zerglinge. Und so endeten fast alle der „1 vs 1“-Spiele schon nach maximal zwei Minuten mit einem Angriff, dem kaum ein Gegner gewachsen war. Wir haben eines der Spiele für Sie in Bilder gefasst.
Battle.net-Eintrag vom 22.02.2010, 12:45 Uhr:
Betreff: Kampfverhalten der Protoss
Zu guter Letzt wirdmen wir uns den Protoss. Wir treten gegen die Zerg an - und die sind nicht zu Unrecht von Protoss-Spielern gehasst. Als Protoss muss man schließlich meist eine vergleichsweise lange Anfangsphase überstehen, bevor man zuzuschlagen kann. Es kommt, wie es kommen musste - wir können uns kaum mit den Neuerungen befassen und werden direkt angegriffen. Zum Glück bekamen die Protoss einen großen Pool neuer Einheiten spendiert. Einige davon - beispielsweise den Protektor - kann man schon früh im Spiel bauen. Durch seine Kraftfelder, die wir gezielt in den einzigen Eingang unseres Lagers stellen, ist es den Horden unseres Gegners unmöglich, uns zu überrennen. Nachdem wir mit viel Mühe und noch mehr Schweiß die ersten Wellen aus Zerglingen überstanden haben, ist es an der Zeit für einen Gegenangriff. Mit wenigen aber schlagkräftigen Einheiten machen wir uns auf, die gegnerischen Streitkräfte bezahlen zu lassen. Bis zur Basis unseres Gegners treffen wir kaum auf Widerstand. Die kleinen Reste der Zerg-Streitmacht sind keine Gegner für unsere überlegenen Waffen. Passend dazu sind auch unsere ersten schweren Raumschiffe fertig - allen voran das neue und schier unüberwindliche Mutterschiff. Mit seinen alles vernichtenden Lasern und Zusatzfähigkeiten gibt es nichts, was uns aufhalten kann. Die Basis unseres Gegners ist binnen Sekunden zerstört.
Battle.net-Eintrag vom 18.02.2010, 17:45 Uhr
Betreff: Gameplay-Video aus der Beta-Version
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Battle.net-Eintrag vom 18.02.2010, 17:10 Uhr
Betreff: Kampfverhalten der Terraner
Starcraft 2 (5)
Wir stürzen uns wieder ins Getümmel, diesmal auf Seiten der Terraner. Viel geändert hat sich in der vergangenen Zeit nicht. Neu und komfortabel: Auf Tastendruck lassen Sie Versorgungsdepots im Boden verschwinden. So vermeiden Sie, dass sich WBFs dazwischen festfahren, wie es in Starcraft häufig passierte. Als nächstes fällt auf, dass sämtliche Produktionsgebäude - wie zum Beispiel die Baracke - nun eine neue Möglichkeit zum erweitern haben: Via Reaktormodul lassen sich ab sofort zwei Einheiten simultan erzeugen.
Auf ins Kampfgeschehen! Wir bauen wie schon im Vorgänger Produktionsstätten und WBFs, um sowohl unsere Ressourcen als auch unsere Streitmacht auf ein gutes Niveau zu heben. Trotz neuer Einheiten hat sich an der Zusammenstellung der Terranischen Armee nichts Grundlegendes geändert. Nachdem wir einige Marines ausgebildet haben, machen wir uns daran, unseren Gegner zu stören. Nach kleineren Scharmützeln stehen unsere Marines den Fahrzeugen des Gegners gegenüber, gegen die sie kaum eine Chance haben. Wie wir – in unserem Fall schmerzhaft - erleben müssen, funktioniert das "Stein-Schere-Papier-Prinzip": Für jede Einheit existiert eine Gegeneinheit, die entweder besonders gut oder besonders schlecht auf den entsprechenden Gegner reagiert. Wir befehligen leider eine von den schlechten Einheiten. Um weiterzukommen, benötigen wir Unterstützung aus der Luft. Damit hatte unser Gegner nicht gerechnet - und so treffen wir weder auf Feinde, die unsere Flieger angreifen können, noch auf Basisverteidigung. Nach einigen vernichtenden Schlägen gibt unser Gegner auf und wir können uns über den ersten Sieg freuen.
Battle.net-Eintrag vom 18.02.2010, 16:02 Uhr
Betreff: Kampfverhalten der Zerg
Starcraft 2 (3)
Bevor Sie sich in ein Spiel stürzen, kommt es zur ersten Berührung mit der neuen Version des battle.net. In der aktuellen Beta-Phase können nur Multiplayer-Partien gespielt werden. Zur Auswahl stehen 14 Karten für 2- und 4-Spieler-Partien, im Auswahl-Menü lässt sich aber schon erkennen, dass später auch 3-vs-3 und 4-vs-4-Partien geplant sind. Bei den Partien handelt es sich um reine Deathmatches. Später soll es auch die Möglichkeit geben, alleine oder mit einem Freund zusammen gegen die künstliche Intelligenz anzutreten. Bevor Sie ein Match starten, müssen Sie sich für eine der Fraktionen entscheiden. Wie schon im Vorgänger sind das die Terraner, Zerg und Protoss. Unentschlossene können natürlich auch das Glück entscheiden lassen und die Fraktionswahl dem Zufall überlassen.
Zuerst entscheiden wir uns für die Zerg. Recht schnell finden wir einen Gegner - der Ladebildschirm begrüßt uns mit dem stimmungsvollen Bild der Karte Blistering Sands. Doch was ist das? Unser Gegner verlässt die Partie. Wir nutzen die Chance, um uns in Ruhe die Fraktion der Zerg anzuschauen.
Man fühlt sich, als ob man nach Jahren den Weg zurück nach Hause gefunden hätte. Die Grafik erinnert an eine aufgewertete Version des Originals und der Zoom ist ebenso nett anzusehen wie die organischen Grafik-Effekte der Zerg. Eines wird jedoch schnell klar: Starcraft 2 wird die grafische Messlatte im Echtzeit-Strategie-Genre kein Stück anheben. Es zählen eher die inneren Werte. Und hier merken wir schnell, dass die alten Qualitäten noch immer vorhanden sind. Die Steuerung geht schnell von der Hand, die bekannten Standards aus dem Bereich des Strategie-Genres gelten auch hier.
Es gibt nach wie vor zwei Arten von Ressourcen sowie eine "Ressource", die über die Summe der möglichen Truppen entscheidet. Von den Mineralien-Feldern und Vespin-Geysieren ernten Sie Rohstoffe zum Basisbau. Während die Mineralien von den Dronen einfach abgebaut werden, benötigen Sie für den Geysir ein Zusatzgebäude, welches den Abbau ermöglicht. Bezüglich des Einheiten-Maximums: Bei den Zerg erhöht der Bau eines Overlords die Anzahl der einsetzbaren Einheiten. Stoßen Sie an die Grenze der Einheiten, muss ein weiterer Overlord her. Weitere Gebäude ermöglichen die Produktion von Verteidigungs-Anlagen und Kampf-Einheiten. Die Verteidigungs-Anlagen der Zerg sind übrigens mobil und können jederzeit an einen anderen Ort verlegt werden.
Insgesamt spielt sich der Erst-Eindruck wie ein einziges Déjà-vu. Wichtig wird es sein, wie das Balancing funktioniert - schließlich war gerade das Balancing der große Pluspunkt des Vorgängers.
Der Blog wird in regelmäßigen Abständen erweitert / fortgesetzt!
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Ich wurde auch schon von Spielern zu einem Zeitpunkt überrannt, als ich noch nicht mal das erste Militärgebäude fertig hatte, so nach 3 Minuten vielleicht.
Mir ist diese…