Nachfolger zum spielerisch hochwertigen 3D-Shooter Jedi Knight
So sieht es aus, wenn Kyle das Zielfernrohr seines Blasters verwendet.
Anno 1997 hat LucasArts mit Jedi Knight den Jedi Kyle aus der Taufe gehoben. Seitdem hat sich viel geändert, vor allem optisch. Dem Nachfolger liegt die Quake 3-Engine zugrunde, aber mit einigen Modifizierungen: In Jedi Outcast lassen sich doppelt so viele Polygone darstellen, eine realistischere Umgebung ist die Folge. Außerdem benutzen die Entwickler von Raven (Star Trek: Voyager- Elite Force) das Animationssystem GHOUL 2, das aus dem umstrittenen Nachfolger zum Soldaten-Shooter Soldier of Fortune stammt. 36 Trefferzonen sind damit möglich, in der Theorie dürfen Sie dem Gegner sämtliche Gliedmaßen einzeln abhacken- nicht so in Star Wars. Die Programmierer besinnen sich auf subtile Gewalt: Gegner humpeln, wenn Sie deren Füße treffen; ein Kopfschuss lässt Funken statt Blut sprühen, richtet aber vergleichsweise viel Schaden an.
Neben Blaster (inklusive Scharfschützenvorrichtung), Sturmtruppengewehren, Erschütterungswaffen und Granatenwerfern darf das Lichtschwert nicht fehlen: Auf Knopfdruck zückt Kyle seine glühende Klinge. Die Kamera schaltet dann zwecks besserer Übersicht von der First-Person-Sicht in die Verfolgerperspektive. Laserschüsse wehrt der Jedi automatisch ab, indem er das Schwert schützend vor seinen Körper hält. Auf Wunsch, und das ist neu, dürfen Sie die Waffe sogar in Richtung Gegner schleudern und dann zusehen, wie sie einem Bumerang ähnlich zurück in die Arme der Spielfigur schwirrt und dabei einen blauen Schweif hinterlässt.
Diese mächtige Attacke kostet ebenso Gedankenenergie wie Kyles Jedi-Tricks: Wunden lassen sich per Regenerationszauber heilen, besonders gefährliche Abgründe überwinden Sie mit erweiterter Sprungkraft und Laufgeschwindigkeit. Hypnosefähigkeiten verwirren Feinde kurzfristig, Sie schleichen währenddessen unbemerkt vorbei. Bereits jetzt, knapp ein halbes Jahr nach Entwicklungsbeginn, wirken die Areale sehr stimmungsvoll. Beispielsweise der imperiale Außenposten, der inmitten einer kalten Winterlandschaft liegt. Die Farben beschränken sich auf sterile Grautöne, draußen weht Schnee durch die Luft. Nur Kyles Lichtschwert funkelt grell. Zusammen mit John Williams' orchestraler Klangschöpfung ist das Atmosphäre pur.


Oder George Allistair Sanger a.k.a. "The Fat Man". Schrieb unter anderem die Musik zu den alten Origin-Titeln und "The 7th Guest" (obergenial: 'Sekeletons In My Closet').
Chris Huelsbeck anyone?
Cheers,
h.
- Das Dilemma ist momentan lediglich, dass die meisten Programmierer keine Ahnung von Filmtechnik haben. Siehe Rune: Das hatte auch In-Game Sequenzen ... und zwar ziemlich furchtbare!! Andauernd unpassende Fahrten und Abblenden.
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- Bei In-Game Sequenzen werden meistens wichtige Werkzeuge wie beispielsweise Tiefe (ob der Hintergrund nun nahe oder weiter entfernt vom gefilmtem Objekt ist) erst gar nicht eingesetzt. Von ausgewählter Farbgebung ganz zu schweigen.
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- Wenn man die Engines besser einsetzen würde, könnten sie -vor allem bei der schnellen Entwicklung der Grafik- bald die Videos mit echten Schauspielern komplett ersetzen. In Max Payne gab's ja schon Ansätze dafür und Operation Flashpoint handhabt das mit den Sequenzen ja auch schon einen Tick besser als Rune. OFP hat dafür wieder das Problem mit den hölzernen Animationen, die der Filmatmosphäre Abbruch tun.
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- Das ganze wird sich sicher bald ändern, wenn die Entwickler merken, dass sich mit der Verbesserung solcher Sequenzen (hoffentlich) auch die Verkaufszahlen erhöhen.
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Du nennst doch einige Gründe selber, warum viele richtige Videos vorziehen. Mit den mometannen Engines wird einfach keine "würdige" Sequenz auf die Beine gestellt. Meistens sehen die Maps/Level der Sequenz auch nicht sehr doll aus, die Personen laufen auf "festen Bahnen" und richtig "schlecht" wird es wenn eine Waffe genommen wird, mit einem Objekt hantiert wird oder "besondere" Bewegungen ausgeführt werden, die über die normalen Steuerungen hinausgeht.
Wenn man sich z.B. daraufhin nochmal die Videos von Jedi Knight ansieht, dann wird man sehr schnell feststellen, daß man sowas (noch) nicht mit der Spielgrafik hinbekommen wird (Nicht nur grafisch, sondern auch von den Bewegungen, Gesichter, etc.). Da dann doch lieber gute Rendervideo (Wie Blizzard) oder was richtig gefilmtes.
Ach ja, wenn es interessiert, der findet bei Gamspy.com auch einen längeren Artikel über Jedi Knight 2 (3 Seiten).
http://www.gamespy.com/pr...
U.a. wird auch geschrieben, daß man zumindest im Moment Körperteile vom Gegner mit dem Lichtschwert abtrennen kann (War auch im Vorgänger.):
"We're also going to have positional damage on all of the models as well," says Tosti, "this means when you shoot an enemy in the shoulder, he'll fall backwards or forwards, dependant on the location of the hit. We really can't say right now whether you'll be able to cut off limbs with your lightsaber, but it's in discussion." When he wasn't looking, the person playing the game for us proceeded to cut off a Stormtroopers arms and legs with the lightsaber. "You didn't see that," laughs Tosti. We're hoping they keep it in.
Leider wird es jedoch keine Möglichkeit wieder geben zwischen den beiden Seiten der Macht zu entscheiden.
- Mal eben John Williams für ein Computerspiel abkommandieren ist halt leider nicht; wobei Williams auch sehr oft nur ein "Main-Theme" in abgewandelter Form wiederholt.
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- Ciao,
- Heiko
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dafür IMMER oscarreif - trotzdem finde ichauch , das ,weil ja OUTCAST etwa EPISODE VII oder noch später spielt, sollte es auch dementsprechend neue akzente spendiert kriegen.allerdings nur gute,wenn sie´s sich nit trauen dann lieber lassen.als tip:joel McNeely - der hat schon die neuen,wirklich guten
tracks zu SHADOWS of the EMPIRE komponiert.
jojo,Leo
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- - jojo,Leo
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- Man kann es aber auch so sehen, daß er im 1. Teil 1995 noch gar keine Jedikräfte hatte bzw. überhaupt nichts davon gewußt hat. Die Jedikräfte sind ja eine Neuerung in Jedi Knight (Dark Forces 2) gewesen und da hat er sie erst erlernt.
- Komisch ist nur, daß bei der Missions CD zu Jedi Knight (Myteries of the Sith) mal von LucasArts gesagt wurde (Auf die Frage, warum man zum Großteil Mara Jade spielt), daß Kyle zu mächtig am Ende von Jedi Knight gewesen sein und man für ihn keine richtige Verwendung mehr hatte.
- Aber so ist das vermutlich mit dem Held, der bekommt nie ruhe.
- Schade finde ich es nur, daß es keine richtigen Videos mehr geben soll. Die Videos beim Vorgänger waren sehr gut gelungen. In einer 3D-Umgebung ist das immer so ne Sache...
was!!! keine Videos?!!!! das grenzt schon an eine katarsis...keine echten schauspieler...schade,doch zu verschmerzen wenn die neuen renders so gut werden wie bei blizzard , aber wehe das wird so was aus der engine:((
Q3-Engine=super grafik im spiel , aber nit als zwischensequenz!!!
jojo,Leo
Mal eben John Williams für ein Computerspiel abkommandieren ist halt leider nicht; wobei Williams auch sehr oft nur ein "Main-Theme" in abgewandelter Form wiederholt.
Ciao,
Heiko