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  • Star Wars: Battlefront auf der E3 gespielt - Stirb, Luke!

    Wir haben in unserer E3-Vorschau zu Star Wars: Battlefront dem Eisplaneten Hoth einen Besuch abgestattet und dem Imperium zu einem ersten Sieg gegen die Rebellen verholfen. Ausgestattet mit Hands-on-Eindrücken klären wir die Frage, ob Battlefront nur ein Battlefield 4 im Star Wars-Gewand ist!

    Ich habe Luke Skywalker getötet. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Nein, das war schließlich mein Job.

    Als Sturmtruppler in der Schlacht von Hoth war es in einem Battelfront-Match auf der E3 meine Aufgabe, den Schildgenerator der Rebellenbasis zu zerstören. Zusammen mit 19 anderen Messebesuchern trat ich am Electronic-Arts-Stand gegen ein ebenso großes Rebellenteam an. Gespielt wurde dabei auf der PS4. Fazit: Kein Star Wars-Spiel hat bisher so gut ausgesehen und sich so fantastisch angehört. Fraglich nur, ob Star Wars: Battlefront auf Dauer so motiviert wie es sich für ein Dice-Spiel gehört.

    Angriff der Stampfer

          

    Gespielt wurde Walker Assault, bei dem wir zwei AT-ATs verteidigen müssen, bis diese in Feuerreichweite der Schildgeneratoren sind. Walker Assault ist einer von mehreren Spielmodi in Star Wars: Battlefront, Hoth nur einer von vier Schauplätzen (jeweils mit mehreren Maps), mit denen das fertige Spiel am 19. November 2015 ausgeliefert wird. Nach dem Filmstart von The Force Awakens kommt ein weiterer Schauplatz per kostenlosem DLC hinzu.

    Wir blieben aber vorerst auf dem Eisplaneten und beschäftigten uns als erstes mit der Technik. Die PS4-Version läuft angenehm flüssig und sieht dabei sehr gut aus. Allerdings sind Schnee und Eis in keinem Videospiel sonderlich schön anzusehen, weshalb sich über die Texturqualität nicht allzu viel sagen lässt. Klasse dagegen die Effekte, besonders Explosionen wirken wie gemalt.

    Unendlich cool: Mit einem Jetpack legen Sturmtruppen und Rebellen längere Distanzen im Eiltempo zurück oder springen auf höhere Plattformen. Dazu hatten wir einen Granatwerfer als zweites Gadget. Alternativ konnten wir unser Loadout in der Demo wechseln und mit Granaten um uns werfen sowie Ionentorpedos auf Vehikel und Abwehrtürme abfeuern. Im fertigen Spiel dürfen wir wie von Battlefield gewohnt unsere Spielfigur nach Gusto ausstaffieren.

    Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (8) Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (8) Quelle: buffed.de Noch ein Wort zu den Waffen: Unsere Standardwaffe ist ein Schnellfeuer-Blaster, den wir entweder aus der Ego- oder der Third-Person-Ansicht benutzen. Er muss nicht nachgeladen werden, überhitzt jedoch bei exzessiver Benutzung und benötigt daraufhin eine kurze Abkühlphase. Das Probematch auf der E3 war leider viel zu schnell vorbei, um ausgiebig über Rückstoß und Treffer-Feedback zu referieren. Nur so viel: Das Geballer fühlte sich gut an, die Waffe machte nicht den Eindruck eines bloßen Reskins eines Battelfield 4-Sturmgewehrs.

    Ganz eigen und sehr old-school-mäßig: Auf dem Schlachtfeld verteilt liegen Power-ups. Einmal eingesammelt, erhalten wir durch sie einmalige Spezialfähigkeiten wie einen Raketenwefer oder einen Schildgenerator. Außerdem erhalten wir so Kontrolle über AT-STs, Geschütztürme, X-Wings, TIE-Fighter, Snowspeeder oder gar die Kanonen der AT-ATs. Wir können jeweils nur ein Power-up gleichzeitig tragen, aber frei entscheiden, wann wir es einsetzen. Beim Tod der Spielfigur verlieren wir logischerweise auch das Power-up.

    Ab in die Kiste!

          

    Wenn ihr ein Fahrzeug-Power-up verwendet, kniet sich euer Soldat aufs Schlachtfeld (am besten in einer abgelegenen Ecke) und übernimmt die Kontrolle per Fernsteuerung statt manuell ins Vehikel einzusteigen. Das spart ärgerlich lange Laufwege und man ist immer mitten in der Action. Sehr gut! Der AT-AT verfügt zwar über mächtige Kanonen und einen Artillerieschlag, kann aber seinen Kopf nur in einem sehr kleinen Radius bewegen. Wir steuern lediglich das Fadenkreuz, er stampft von alleine gen Schildgenerator. Auf dem Weg dahin gilt es, die Rebellen daran zu hindern, Uplink-Stationen einzunehmen, mit denen sie einen Y-Wing-Bomber anfordern. Schmeißt der seine Bomben über den AT-ATs ab, werden die gigantischen Stampfer verletzlich gegenüber Blasterfeuer und Raketen.

    Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (4) Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (4) Quelle: EA/DICE Um unsere Walker zu beschützen, steigen wir in einen AT-ST. Der kleine Bruder des Stahl-Mammuts kann per Granatwerfer einen Bombenteppich auf der anderen Seite des Schlachtfelds niedergehen lassen. Das ist besonders effektiv, wenn die Feinde sich in den eisigen Schutzgräben tummeln. Sein Lasergeschütz ist relativ langsam, dafür hat er einen Raketenwerfer mit Aufschaltfunktion, der sich perfekt zum Abschießen lästiger Snowspeeder eignet. Die können den geschwächten AT-AT nämlich wie im Film Das Imperium schlägt zurück relativ einfach in die Knie zwingen: Sie bringen ein Seil an den Beinen des Ungetüms an und fliegen dann mehrere Kreise um die Höllenmaschine. Weil das aber viel Geschick erfordert, sind die Snowspeeder-Piloten währenddessen leichte Beute für unseren AT-ST.

    Als wir uns kurz darauf selbst ins Cockpit schwingen und den TIE-Fighter kontrollieren, breiten sich erstmals Sorgenfalten auf unserer Stirn aus. Die Flieger sind verflucht schnell unterwegs und wer das Gamepad nicht perfekt beherrscht, hat echte Probleme, mit den Lasergeschützen irgendwas zu treffen. Vielversprechender sind da schon die Torpedos des Fliegers, mit denen auch Bodenziele angegriffen werden können. Übung macht hier vermutlich den Meister, im 20-Minuten-Gefecht während der E3 fehlte uns aber die Geduld dafür.

    Cool: Wir können die Raumschiffe (die vorerst lediglich in der Atmosphäre und nicht im Weltall unterwegs sind) wahlweise auch aus der ikonischen Cockpit-Perspektive steuern oder mit dem Digipad eine lässige Rolle einlegen. Zudem können wir die Energie nach Gutdünken auf Feuerkraft oder Antriebsstärke verteilen, um das Extra-Quäntchen Leistung aus unserer Maschine herauszuholen.

    01:34
    Star Wars: Battlefront im E3-Videofazit - "Ich hab heute Luke Skywalker getötet"
    Spielecover zu Star Wars: Battlefront
    Star Wars: Battlefront

    Grabenkampf

          

    Das E3-Match entwickelt schnell eine eigene Dynamik: Unterstützt von den AT-ATs gewinnen die Sturmtruppen langsam die Oberhand und drängen die Rebellen immer weiter zurück. Allerdings gelingt es den Verteidigern trotzdem, mehrere Relais-Stationen lange genug zu halten, um einen unserer Walker zu vernichten. Teamplay wird vom Spiel durch ein Partnersystem unterstützt: Wir können beim Respawn direkt in der Nähe unseres Partners zurück ins Spiel einsteigen. Eine Kurzbefehl-Rosette oder Markierfunktion wie in Battlefield haben wir jedoch nicht bemerkt. Allerdings ist das Spielgefühl auch gar nicht so sehr auf Taktik ausgelegt; Star Wars: Battlefront hat einen klaren Arcade-Anstrich.

    Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (6) Star Wars: Battlefront in der E3-Vorschau. (6) Quelle: buffed.de Unser Weg in Richtung Schildgenerator führt von einem windigen Gebirgszug über einen vorgeschobenen Außenposten in einer aus dem Eis geschlagenen Höhle raus auf die offene Ebene des Schlachtfelds. Hier versprüht das Ganze einen Hauch Erster Weltkrieg: Imperiale Soldaten rennen durch die Schützengräben, um aus der Sichtlinie automatischer Geschütztürme zu verschwinden, und Artillerieschläge wirbeln den Schnee auf.

    Besonders beeindruckende Zerstörungseffekte wie in der Battlefield-Serie sind uns dabei übrigens nicht aufgefallen. Aber schließlich gibt es auf Hoth auch kaum Strukturen, die sich zerstören ließen. Die etwas öde Eis-Wüste zeichnet sich hauptsächlich durch flaches Terrain aus und könnte daher auf Dauer etwas langweilig zu bespielen sein.

    Beim ersten Mal macht die Schlacht aber riesig Laune. Das liegt vor allem an den hervorragenden Soundeffekten und der makellosen Umsetzung aller Requisiten. Blaster, Rüstungen, Vehikel – alles sieht so aus und hört sich so an, wie man es aus den Filmen gewöhnt ist. Die exzellente Atmosphäre dürfte wohl eines der schlagenden Verkaufsargumente für Star Wars: Battlefront sein.

    Lichtschwert-Fuchtler

          

    Dort hinein spielt natürlich auch der Auftritt der Heldenfiguren, in die besonders effektive Spieler als Belohnung schlüpfen. So stürmte uns beim Angriff auf den erwähnten vorgelagerten Außenposten plötzlich ein von einem Spieler gesteuerter Luke Skywalker entgegen. Diese Heldencharaktere sind eigentlich deutlich mächtiger sein als die normalen Soldaten. Im Probematch hatte der Mann mit dem Lichtschwert aber keine Chance gegen die konzentrierte imperiale Feuerkraft unseres Mehrfach-Granatwerfers. Tschüss, Luke!

    Als kurz darauf unser letzter AT-AT den Schildgenerator zur Explosion bringt und das Match mit einem Sieg für das Imperium endet, sind wir guter Dinge, dass mit Star Wars: Battlefront für alle Fans der Weltraum-Saga ein Traum in Erfüllung geht. Ob Battlefield-Veteranen und andere Mehrspieler-Shooter-Experten aber auf Dauer ein Heim in der weit, weit entfernten Galaxie finden werden, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatten ja so einige Genrevertreter (Titanfall, Evolve) Probleme mit der Langzeitmotivation.

    Alle Informationen zu Star Wars: Battlefront findet ihr übrigens auch in unserem übersichtlichen Sammelartikel.

    • Es gibt 12 Kommentare zum Artikel

      • Von BiJay Erfahrener Benutzer
        Zitat von LouisLoiselle
        Und das ist irgendwie selten dämlich. Ich meine, es dürfen eh nur Fachjournalisten da hin und nicht das gemeine Fussvolk, und berichten tut man ja dann eh darüber. Da könnten sie auch Filmen zulassen.
        Die Versionen, die meist dort gezeigt werden sind aber noch unfertig.…
      • Von TheClayAllison Erfahrener Benutzer
        Zitat von PeterBathge
        Bei den meisten Anspiel-Gelegenheiten auf der E3 ist Filmen verboten.
        Aaach kommt schon! Nicht mal ne Spycam am Hemd getarnt als Knopf? Fällt doch keinem auf  Aber ich denke das liegt auch daran, dass abgefilmtes Material nicht so gut aussieht und das möchten die…
      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        Zitat von LouisLoiselle
        Und das ist irgendwie selten dämlich. Ich meine, es dürfen eh nur Fachjournalisten da hin und nicht das gemeine Fussvolk, und berichten tut man ja dann eh darüber. Da könnten sie auch Filmen zulassen.
        naja, da werden immer noch genug Dullies rumlaufen die irgendeine Fanwebsite haben, der Stange hat da auch mal nem Stöpsel berichtet der neben dem auf der Nintendo-PK saß
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Star Wars: Battlefront
Star Wars: Battlefront auf der E3 gespielt - Stirb, Luke!
Wir haben in unserer E3-Vorschau zu Star Wars: Battlefront dem Eisplaneten Hoth einen Besuch abgestattet und dem Imperium zu einem ersten Sieg gegen die Rebellen verholfen. Ausgestattet mit Hands-on-Eindrücken klären wir die Frage, ob Battlefront nur ein Battlefield 4 im Star Wars-Gewand ist!
http://www.pcgames.de/Star-Wars-Battlefront-Spiel-34950/News/E3-Vorschau-Stirb-Luke-1162380/
18.06.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/06/battlefront-2-pc-games_b2teaser_169.jpg
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