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  • Star Trek: Elite Force 2

    Das, meine romulanischen Damen und Herren, ist eine Explosion, herbeigeführt von der mächtigsten Waffe der Sternenflotte: dem Disruptor. Das, meine romulanischen Damen und Herren, ist eine Explosion, herbeigeführt von der mächtigsten Waffe der Sternenflotte: dem Disruptor. Das friedfertige Star Trek-Universum in einem Ego-Shooter - was eigentlich nicht zusammen passt, hat Ritual Entertainment passend gemacht: In elf Missionen schießen Sie als Föderationsgutmensch Alexander Munro auf etliche Aliens und andere Widersacher. Es wird zwar auch geredet, bis die Ohrläppchen glühen, mehr noch aber glühen die Waffenläufe der 14 Kanonen. Und nein, der Phaser ist dabei nicht im Betäubungsmodus.

    Kenner des Vorgängers werden zu Beginn ein Déjàvu erleben: Die erste Mission führt Sie nämlich wieder in ein Borg-Raumschiff, wo die Voyager auf ihre Befreiung wartet. Das ist gruselig inszeniert: Die Roboter, die in dunklen Gängen piepsend ihrer Arbeit nachgehen, bemerken Sie nur, wenn Sie die Umgebung manipulieren. Etwa durch die Deaktivierung eines Kraftfeldes, das einen Durchgang blockiert. Dann werden die Borg hellhörig, lugen mit ihren roten Augen in die Dunkelheit hinein und schreiten in schlafwandlerischer Trunkenheit auf Sie zu. Beklemmend!

    Geknickter Spannungsbogen

    Widerstand ist keineswegs zwecklos: Ein paar gezielte Salven mit dem Phaser lassen die Borg ganz schnell zusammenbrechen. Widerstand ist keineswegs zwecklos: Ein paar gezielte Salven mit dem Phaser lassen die Borg ganz schnell zusammenbrechen. Elite Force 2 gibt sich Mühe, anders zu sein. Das resultiert zuweilen in krampfhaft in die Länge gezogenen Dialogen. Gleich zu Beginn, nach dem Bestehen des ersten Auftrags, wird dem Spieler Einiges an Geduld abverlangt: Munro und sein Team finden sich auf einer Sternenbasis wieder, wo man anscheinend das Reden zur höchsten Tugend erhoben hat. Vorgesetzte quatschen, Team-Mitglieder quatschen, später quatscht sogar der aus der Fernsehserie bekannte Captain Picard - und das minutenlang. Hintergrund des Ganzen ist eine mäßig spannende Storywendung, in der ein Offizier aus fadenscheinigen Gründen das Hazard-Team auflöst. Picard schließlich erkennt den Wert der Truppe und ruft die Elite-Einheit wieder ins Leben zurück. Fortan dienen Sie also auf der Enterprise. So viel zur Vorgeschichte.

    Sämtliche Zwischensequenzen laufen in der Quake 3-Grafik-Engine ab. Die Figuren sehen dabei zwar ordentlich aus, beispielsweise scheinen Tuvok und Picard den echten Schauspielern fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Ihre Bewegungen aber haben die Anmut einer 120 Kilo schweren Balletttänzerin. Insgesamt kranken die Dialoge vor allem an einer Sache: Es fehlt ihnen an Dynamik. Die Original-Synchronsprecher machen ihre Arbeit gut, nur reden sie gelegentlich so emotionslos (was gerade bei Tuvok noch glaubwürdig wirkt), dass man ihnen am liebsten ein Glas Prosecco zur Auflockerung anbieten möchte.

    Angriff der Killer-Aliens

    Fähnrich Alexander Munro hat bereits den Tricoder gezückt und ist bereit, die Wissenschaftlerin Kleeya zu modulieren. Fähnrich Alexander Munro hat bereits den Tricoder gezückt und ist bereit, die Wissenschaftlerin Kleeya zu modulieren. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit folgt eine Wende: Der vorher leicht verklemmte, übermäßig redefreudige Ego-Shooter verwandelt sich in einen dramatischen High-Speed-Trip. Zu verdanken ist das einer unbekannten Alien-Rasse, die ein Schiff überfällt, dessen Notruf zufällig Sie aufschnappen. In bester Aliens vs. Predator 2-Manier stapfen Sie mit dem Nachtsichtgerät durch eben jenes Raumschiff, während um Sie herum verdächtige Geräusche durch die Räume hallen. Auch der Bewegungsmelder spielt wieder eine der Spannung zuträgliche Rolle: Wenn etliche kleine Punkte darauf erscheinen, die sich der Position Ihres Teams nähern, kriegt man es mit der Angst zu tun. Sobald die mutierten Krabbelviecher angreifen, schwillt die Musikuntermalung an und spielt chaotisch hohe Töne, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Auch die Aliens schnauben, röhren und kreischen wunderbar schrecklich.

  • Star Trek Voyager: Elite Force 2
    Star Trek Voyager: Elite Force 2
    Developer
    Ritual Entertainment
    Release
    20.06.2003
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von ylai
    Na ja, diese Tour-Modus hält sich arg in Grenzen und wurde - sofern ich mich entsinne - damals auch von der…
    Von Neosix
    nicht zu vergessen die tatsache das man sich auf dem schiff immer noch nicht frei bewegen kann. das war im teil 1 so…
    Von ACE
    Für EF hab ich etwa 6 bis 7 Stunden gebraucht, bei EF2 waren es knapp 9 Stunden. Entweder bin ich zu blöd zum Rechnen…

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    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von ylai
        Zitat
        am 20.07.03 um 13:20 schrieb Neosix:
        nicht zu vergessen die tatsache das man sich auf dem schiff immer noch nicht frei bewegen kann. das war im teil 1 so angeblich erst mit add on besser. (hab ich leider nicht ausprobiert).


        Na ja, diese Tour-Modus hält sich arg in Grenzen und wurde…
      • Von Neosix
        nicht zu vergessen die tatsache das man sich auf dem schiff immer noch nicht frei bewegen kann. das war im teil 1 so angeblich erst mit add on besser. (hab ich leider nicht ausprobiert). und nun teil 2. Da ist die aussage von PCG aber total daneben. das schiff währe betretbar. insgesammt kriegt man 4 deks…
      • Von ACE
        Für EF hab ich etwa 6 bis 7 Stunden gebraucht, bei EF2 waren es knapp 9 Stunden. Entweder bin ich zu blöd zum Rechnen oder das Spiel ist , entgegen der Ankündigung, tatsächlich NICHT doppelt so lang wie Teil 1.

        Dafür ist es aber teilweise doppelt so dröge. Bis zum letzten Viertel ist man praktisch nur…
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185843
Star Trek Voyager: Elite Force 2
Star Trek: Elite Force 2
http://www.pcgames.de/Star-Trek-Voyager-Elite-Force-2-Spiel-34923/Tests/Star-Trek-Elite-Force-2-185843/
19.07.2003
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2003/06/3_10.jpg
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