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  • Doc. Story erzählt: Die Geschichte von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl und Clear Sky

    In "Doc. Story erzählt" berichten wir detailliert über die Hintergrundgeschichten verschiedener Spiele, mit besonderem Fokus auf all jene Produkte, die in absehbarer Zeit einen Nachfolger bekommen. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Kenntnissstand über den Vorgänger aufzufrischen und mit einem Wissens-Round-Up in die Fortsetzung zu starten.Achtung: Spoiler-Gefahr!

    S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky - Screenshot (15) S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky - Screenshot (15) Quelle: pcgames.de Die Story der S.T.A.L.K.E.R.-Spiele ist History Fiction at it's best. Das Spiel geht davon aus, dass sich zwanzig Jahre nach der ersten Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl im Sarkophag des vierten Blocks ein weiterer Unfall ereignete. Dadurch wurde die Umgebung des Kraftwerks, die im Spiel nur "Die Zone" genannt wird, vom Militär abgeriegelt und biologisch stark verändert. So tummeln sich dort etwa menschliche und tierische Mutanten. Zudem wurde die Zone nach der Katastrophe von der Sowjetunion verwendet, um den menschlichen Verstand zu erforschen. Die Ergebnisse waren etwa psychische Waffen, aber auch die Formierung eines Kollektivverstandes der Zone, der diese verteidigt und aufrecht erhält.

    In Clear Sky, das zeitlich vor Shadow of Chernobyl spielt, übernimmt der Spieler die Rolle von Narbe (im englischen Scar), einem S.T.A.L.K.E.R., der durch eine mysteriöse Energieemission verletzt und bewusstlos wurde, als er eine Gruppe Wissenschaftler durch die Zone eskortierte. S.T.A.L.K.E.R. ist dabei eine Abkürzung für Scavenger, Trespasser, Adventurer, Koner, Killer, Explorer und Robber und in der Zone bereits so etwas wie eine feste Berufsbezeichnung für all jene, die in der Zone auf der Suche nach Artefakten sind, für die Wissenschaftler gutes Geld bezahlen.

    Warum Narbe die heftige Emission als einziger überlebt, bleibt unklar. Eingesammelt wird er jedoch von "Clear Sky", einer friedfertigen Gruppierung, die in der Zone operiert und ihn zunächst mit einer Grundausrüstung und ersten kleinen Aufträgen versorgt. Schließlich wird eine Patrouille von Clear Sky in den Sümpfen angegriffen und Lebedev, der Anführer von Clear Sky, verlangt von Narbe, dass er ihnen aus der Patsche hilft. Nach dem anschließenden Kampf ereignet sich eine weitere Energieemission und wieder ist unser Held der einzige Überlebende. Lebedev ist mehr und mehr fasziniert von der Tatsache, dass Narbe nach wie vor am Leben ist und Chebekov, Chefwissenschaftler von Clear Sky, glaubt, dass Narbe die außergewöhnliche Fähigkeit entwickelt hat, die ihm das Überleben in einigen Gebieten der Zone erlaubt, die normale Menschen umbringen würden.

    S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Screenshot (8) S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Screenshot (8) Quelle: GSC Lebedev vermutet, dass das Zentrum der Zone, das ehemalige Kernkraftwerk, der Ausgangspunkt der Emissionen ist. Jemand namens Strelok (was übrigens russisch ist und "Schütze" heißt), muss in die Nähe des Zentrums der Zone vorgedrungen sein und diese wehrt sich nun mit einer Art Immunreaktion und versucht den Angriff auf ihr Zentrum abzuwehren und so ihre Geheimnisse vor der Öffentlichkeit zu bewahren. Wenn die Energieemissionen weiter gehen, könnte das völlig unberechenbare Effekte für die Zone selbst, aber auch die Außenwelt haben. Der Spieler begibt sich also auf die Jagd nach Strelok, der schon allein deswegen aufgefunden werden muss, damit die Emissionen sein Nervensystem nicht völlig zerstören.

    Im Verlauf der Story kann Narbe für verschiedene Fraktionen Aufträge erledigen, die allesamt um die verschiedenen Gebiete der Zone kämpfen. Seine Jagd nach Strelok führt Narbe quer durch alle Territorien, so etwa ins Dunkle Tal und Agroprom. Immer wieder wird dieser in verschiedenen Territorien der Zone gesichtet von denen aus er versucht ins Zentrum vorzudringen. Im Roten Wald kommt es zum ersten Mal zu einer Konfrontation - Narbe gerät jedoch in einer Hinterhalt und Strelok entkommt zunächst. Narbe haftet sich also weiterhin an seine Fersen und trifft ihn auch irgendwann - und zwar direkt im Zentrum der Zone, im Kernkraftwerk von Tschernobyl. Dorthin versucht inzwischen auch die Armee, zusammen mit Spezialkräften, die von paramilitärischen S.T.A.L.K.E.R.-Einheiten angeführt werden, vorzudringen. Nach mehreren Schüssen mit dem Gauss-Gewehr auf den Gesuchten endet das Spiel plötzlich. Dieses Ende hat bei vielen Spielern für Verwunderung gesorgt. In einem Raum sieht man in der Schlusssequenz viele Verletzte und halbtote Soldaten und Paramilitärs herumliegen - einer davon ist Strelok, der Held des ersten Spiels, der sich offenbar über das Geschehene nicht mehr im Klaren ist. Auch das Unternehmen der Armee kann als gescheitert betrachtet werden. Einzelne Gruppen von Überlebenden können nicht mehr auf Rettung hoffen und sind gezwungen, sich in der Zone niederzulassen.

    Das ist dann auch gleichzeitig der Ausgangspunkt von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl. Ein Jahr nach den Geschehnissen von Clear Sky hat der Protagonist sein Gedächtnis verloren - Gesprächspartner nennen ihn nur Gezeichneter und der einzige Hinweis aus seinem bisherigen Leben ist, dass er einen gewissen Strelok töten soll. Auch hier kann der Spieler wieder mit verschiedenen Fraktionen paktieren und rückt nach und nach immer weiter in die Zone vor. Im Reaktor von Tschernobyl nämlich soll sich eine mysteriöse Macht befinden, der Wunschgönner, der jeden Wunsch erfüllen soll, der an ihn gerichtet wird. Um dessen Existenz jedoch von der Außenwelt zu verbergen, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern im Zentrum der Zone einen Monolithen errichtet, der jeden, der nahe genug an ihn herankommt, sofort einer Gehirnwäsche unterzieht und ihn so zum blinden Gefolgsmann macht. Ein weiteres Gerät, der Hirnschmelzer, zerstört den Verstand eines jeden, der zu nah an den Wunschgönner heran kommt.

    Im Verlauf der Story trifft Strelok auf Doc, einen der S.T.A.L.K.E.R, mit denen er ursprünglich in die Zone vordrang um den Wunschgönner zu finden. Dabei entdeckt er seine wahre Identität und nimmt sein ursprüngliches Vorhaben wieder auf. Nach der Zerstörung des Hirnschmelzers trifft er schließlich im Reaktor von Tschernobyl auf die die Monolith-Söldner, die ihm anbieten, sich ihnen anzuschließen, um so durch das Mitwirken an ihren Forschungen Frieden über die Welt zu bringen. Das Ende der Geschichte hängt schließlich vom Handeln des Spielers ab. Im Prinzip gibt es jedoch nur ein "gutes" Ende und zwar dann, wenn sich der Spieler entschließt, gegen die Söldner zu kämpfen. Nach einem siegreichen Ausgang zerstört er dann sämtliche Gerätschaften, die das Kollektivbewusstsein der Zone erhalten - danach verschwindet die Zone scheinbar. Bei allen alternativen Enden wünscht sich Strelok etwas vom Wunschgönner - mit unberechenbarem Ausgang. So wünscht er sich etwa, dass die Zone verschwindet, woraufhin er blind wird oder dass er unsterblich wird, woraufhin er in eine Metallstatue verwandelt wird.

    Weitere Details zur Geschichte erfahren Sie in S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat, das am 5. November im deutschen Handel erscheint. Sie können das eigenständig lauffähige Add-on im PC Games Amazon-Shop vorbestellen. Ob's sich lohnt, erfahren Sie im Call of Pripyat-Test auf pcgames.de.

    (Markus Grundmann)

    Bildergalerie zu S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl und Clear Sky

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Stalker: Shadow of Chernobyl
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl und Clear Sky
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http://www.pcgames.de/Stalker-Shadow-of-Chernobyl-Spiel-34605/Specials/STALKER-Shadow-of-Chernobyl-und-Clear-Sky-698219/
27.10.2009
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2007/02/Stalker27.jpg
stalker,clear sky
specials