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  • S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost

    Die Entwickler statteten Tschernobyl einen längeren Besuch ab, um den Landstrich genau nachbilden zu können. Die Entwickler statteten Tschernobyl einen längeren Besuch ab, um den Landstrich genau nachbilden zu können. Der fast nur im Edutainment-Bereich bekannte Publisher THQ will wie bereits vor einigen Jahren wieder auf hochwertige Spiele für Erwachsene setzen. Ein erster großer Schritt ist S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost, das THQ vor wenigen Wochen unter seine Fittiche genommen hat. Und dieser Ego-Shooter könnte das Zeug haben, einem Unreal 2 oder möglicherweise sogar einem Half-Life 2 den Rang abzulaufen - wenn er denn jemals fertig wird. Denn bereits vor einem Jahr wollten sich die Entwickler um Alexey Sytyanov daran machen, die Hintergrundgeschichte zu einzelnen Missionen zu verarbeiten und die beeindruckende Grafik der selbstentwickelten X-Ray-Engine mit Leben zu erfüllen. Stattdessen ergänzte man sie um DirectX-9-Features, um ein ausgefeiltes Physiksystem und um eine Künstliche Intelligenz, die ihren Namen verdient.

    Viel Licht und Schatten

    Vor den wunderschönen Bäumen könnte sich eine gefährliche Anomalie befinden. Vor den wunderschönen Bäumen könnte sich eine gefährliche Anomalie befinden. S.T.A.L.K.E.R. war eines der wenigen Spiele, die gleich drei Mal auf der E3 gezeigt wurden: beim Entwickler GSC Games, beim Publisher THQ und beim Grafikchiphersteller Nvidia. Letzterer nahm S.T.A.L.K.E.R. noch kurz vor der Messe in seine Referenzliste auf, da das Spiel intensiven Gebrauch von den DirectX-9-Fähigkeiten aktueller Grafikkarten macht. Da kann jedes Objekt von bis zu sechzehn verschiedenen, beliebig eingefärbten Lichtquellen angestrahlt werden und wirft die jeweils korrekten Schatten auf die Landschaft. Aber nicht nur starre Gebäude und Böden werden beleuchtet, auch die Spielfiguren: In einer beeindruckenden Vorführung durch Alexey Sytyanov war auf dem Arm eines Soldaten ein Filmausschnitt zu sehen, den ein Autokinoprojektor durch die Seitenscheibe seines Jeeps warf. Trotz des intensiven Einsatzes von Pixel- und Vertexshadern, von dynamischem Schatten und Licht und satten drei Millionen Polygonen je Bild läuft S.T.A.L.K.E.R. auf einem High-End-Rechner flüssig. Die weniger spektakuläre DirectX-8-Variante soll sich bereits mit einem 1-GHz-Rechner zufrieden geben.

    Physik auf Draht

    Hier zeigt die DirectX-8-Version, wie schön Rost sein kann. In der DirectX-9-Variante sind die Grafiken realistischer ausgeleuchtet. Hier zeigt die DirectX-8-Version, wie schön Rost sein kann. In der DirectX-9-Variante sind die Grafiken realistischer ausgeleuchtet. Auch das Physiksystem glänzt mit seiner Leistung. Beispielsweise wird die Flugbahn jedes der bis zu 50 Einzelteile, in die eine S.T.A.L.K.E.R.-Handgranate zersplittert, ballistisch korrekt berechnet. Sogar der Aufschlag beschäftigt die Mechanik-Engine: Prallt das Schrapnell ab oder durchschlägt es den getroffenen Gegenstand? In welchem Winkel schlägt es auf? Welcher Bewegungsimpuls wird auf das Objekt übertragen? In der Messevorführung hat eine makabere Darbietung die Leistungsfähigkeit des Systems demonstriert: Nachdem eine auf einem Dach stehende Spielfigur am Arm getroffen wurde, verursachte der übertragene Impuls der Gewehrkugel eine Dreh- und Rückwärtsbewegung. Die Spielfigur stürzte vom Dach, streifte während des Falls eine Stromleitung und brachte beim Aufschlag auf den Boden ein dort liegendes Fass ins Rollen. Die Stromleitung schwang noch etliche Sekunden später vor sich hin.

    Gesamtsituation abwägen

    Einige der verlassenen Fahrzeuge sind nach wie vor einsatzbereit. Einige der verlassenen Fahrzeuge sind nach wie vor einsatzbereit. Die Künstliche Intelligenz wurde weniger spektakulär, aber dennoch sehr überzeugend demonstriert. Zunächst griff der Spieler eine Gruppe feindlich gesinnter Plünderer mit einer Pistole an, die sofort ausschwärmten, um den Angreifer zu suchen. Sobald er sich zeigte, griff ihn ein Teil der Gruppe an, ein anderer Teil versuchte, in seinen Rücken zu gelangen. Als nur noch zwei seiner Gegner übrig waren und er sich vor ihren Augen eine MG herbeicheatete, ergriffen die beiden die Flucht.

    Inhalt? Nächstes Jahr!

    Über den eigentlichen Spielinhalt ist selbst den Entwicklern noch kaum etwas bekannt, lediglich die Hintergrundgeschichte steht mittlerweile fest: In einem detailgetreu nachgebildeten Tschernobyl gibt es 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe eine zweite Nuklearexplosion. In dem betroffenen Gebiet herrscht nicht nur eine tödliche Strahlung, auch physikalische Anomalien treten vereinzelt auf. Da existieren Zonen mit veränderter Schwerkraft, in anderen werden Klänge bis ins Unerträgliche verstärkt und elektrische Felder beliebiger Stärke entstehen. Nach einigen Jahren - das "befallene" Gebiet ist mittlerweile auf 20 Quadratkilometer angewachsen - ist die Strahlung gering genug, dass das Militär einen Söldner hineinschicken und nach dem Rechten sehen kann. Denn offenbar nutzt ein durchgedrehter Wissenschaftler die freigewordene Radioaktivität, um mutierte Tiere und Menschen heranzuzüchten und sich untertan zu machen. Zudem schleichen in dem Gebiet konkurrierende Plünderergruppen herum und außerdem ist noch immer nicht geklärt, wie es zu der zweiten Katastrophe überhaupt kommen konnte. GSC Games gibt sich selbst noch ein ganzes Jahr, um aus dieser Geschichte ein Spiel zu machen und mit der nahezu fertig gestellten Technik zu kombinieren.

  • Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
    Von HeadHunter
    Auf der aktuellen Releaseliste von THQ findet man lediglich die Zeitangabe 2004. http://www.thq.de/index.php…
    Von Daredevil
    Auf der aktuellen Releaseliste von THQ findet man lediglich die Zeitangabe 2004. http://www.thq.de/index.php…
    Von DreiPeso
    [/quote] ich weis ja nicht woher du das wissen willst aber in dem artikel steht zum schluss drinn dass es noch ein…

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14.06.2003
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2002/10/ACF66D.jpg
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