Stalker: Shadow of Chernobyl (PC)

Release:
22.03.2007
Genre:
Action
Publisher:
THQ

S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl (Multiplayertest)

27.04.2007 17:51 Uhr
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Neu
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Das Spiel ist im Handel, die Server füllen sich. Wir haben uns für Sie in die Mehrspielergefechte in der verseuchten Zone gestürzt.

Die Gefechte in S.T.A.L.K.E.R. sind herausfordernd und spaßig. Taktische Tiefe suchen Sie allerdings vergeblich. Die Gefechte in S.T.A.L.K.E.R. sind herausfordernd und spaßig. Taktische Tiefe suchen Sie allerdings vergeblich. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Es klingt ein bisschen wie das Paradies der Mehrspieler-Fans: Eine Welt voll mit tödlichen Anomalien, umherwandernden Monstern und Stalkern, die einen für ein paar Münzen gnadenlos über den Haufen schießen würden. Dazu Ruinenlandschaften mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten, Wetter- sowie Tag- und Nachtwechsel. Was S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl aber letztendlich im Mehrspielermodus auffährt, sind drei Spielmodi der altbekannten Standardkost.

Innovation gesucht

Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture-the-Artefact sind beileibe keine Neuerfindungen. Entwickler GSC hat die drei Spielmodi einfach in die stimmige Welt rund um Tschernobyl gepackt und einige Elemente erfolgreicher Online-Shooter eingebaut.

So kaufen Sie zu Beginn jeder Runde Ihre Waffen und Ausrüstung über ein komfortables Menü, ähnlich wie in Counter-Strike. Zur Wahl stehen Handfeuerwaffen, ein Haufen Maschinengewehre, Granaten, Schutzanzüge und jede Menge Kleinteile der Marke Pimp-my-Gewehr. Das nötige Kleingeld für solche Aufrüstaktionen verdienen Sie sich durch erfolgreiches Entledigen Ihrer Kontrahenten, Kopftreffer bringen sogar noch mehr. Zusätzlich lassen besiegte Widersacher Geldkassetten fallen. Wer die einsammelt, macht nochmal extra Kohle.

Der Haken an der Sache ist offensichtlich: Wer mehrere Runden lang kein Opfer vor die Flinte bekommt, steht irgendwann komplett verarmt mit der billigsten Pistole in der Hand auf ziemlich verlorenem Posten. Ähnliches ist Online-Kriegern aber schon aus schiefgelaufenen Runden Counter-Strike bekannt. Zudem können Sie sich die Waffen gescheiterter Mitspieler jederzeit aneignen und so dem eigenen Glück etwas auf die Sprünge helfen.

Vom Anfänger zur Legende

Der beste Freund des gewitzten Online-Schützen ist das Zielfernrohr. So nah wie auf dem Bild links kommen Sie Ihren Gegnern nur in seltenen und tödlichen Fällen. Der beste Freund des gewitzten Online-Schützen ist das Zielfernrohr. So nah wie auf dem Bild links kommen Sie Ihren Gegnern nur in seltenen und tödlichen Fällen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] In den drei Spielvarianten stehen Ihnen die dicksten Waffen und Rüstungen aber freilich nicht von Beginn an zur Verfügung. Die Entwickler haben den Mehrspielerpartien ein simples, aber motivierendes Rangsystem spendiert. Je nach Stufe haben Sie Zugriff auf bessere Waffen oder Schutzanzüge.

So können Sie als Anfänger gerade mal ein paar AK-74-Maschinengewehre kaufen. Stalker-Legenden, die höchste Stufe, greifen sich dagegen das punktgenaue FT 200M, die wohl beste Waffe im Spiel. Die fünf erreichbaren Ränge sind allerdings nicht permanent. Sobald eine Runde zu Ende ist, klettern Sie erneut die Rangliste empor, um sich Ihr Lieblingsgewehr zu sichern. Aus diesem Grund entfaltet sich der volle Spielspaß einer Partie erst auf Servern mit hohen Zielvorgaben (beispielsweise 100 Kills). Nur so haben Sie ausreichend Zeit, um auf den höchsten Rang aufzusteigen.

Auch hier der Nachteil: Spieler, die erst spät auf einen solchen Server einsteigen, sehen gegen ihre aufgemotzten Widersacher kaum Land. Dem wirkt ein wenig die Shooter-untypische Gestaltung der Spielkarten entgegen. Wirklich sicher ist man nirgends: Wer S.T.A.L.K.E.R. im Einzelspielermodus gespielt hat, findet sich auf den Mehrspielerschlachtfeldern sofort zurecht. Kein Wunder, wurden die
Maps doch dem Hauptspiel entnommen.

   
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27.04.2007 17:51 Uhr
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