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Stalker: Call of Pripyat (PC)

Release:
06.01.2012
Genre:
Action
Publisher:
bitComposer Games

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat-Test Der dritte Ausflug in die Zone. Diesmal ohne Bugs.

05.11.2009 15:04 Uhr
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Neu
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Wir sagen Ihnen, ob die zweite Erweiterung namens Call of Pripyat für den Tschernobyl-Shooter S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl für strahlende Gesichter sorgt. Das Spiel ist ab sofort im Handel.

Dieser Kerl hat ein Problem. Solche Szenen gehen ganz schön unter die Haut. Dieser Kerl hat ein Problem. Solche Szenen gehen ganz schön unter die Haut. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat-Test >>> Wodka schützt vor Radioaktivität. Zumindest hielt sich einst dieses Gerücht bei sowjetischen Matrosen auf atombetriebenen U-Booten. Ob das Getränk tatsächlich gegen Strahlung hilft, lässt sich bis heute nicht belegen, aber wenigstens hatten die Seeleute ihren Spaß. Der Fusel wird Kennern des Hauptspiels Shadow of Chernobyl bekannt vorkommen, schützte er doch die Spielfigur seit jeher vor Kontaminierung. Dass ein echter Russe aber nicht pur bechert, sondern dazu was isst, legt erst Call of Pripyat nahe. So kriegt Ihr virtuelles Alter Ego nach einem Spieltag Hunger - und das wirkt sich auf seine Ausdauer aus. Und die wiederum auf die Laufdauer, also auf die Zeit, bis Ihrem Recken beim Rennen die Puste ausgeht. Das sorgt für mehr Realismus in der ohnehin schon glaubwürdigen S.T.A.L.K.E.R.-Welt. Aber alles der Reihe nach. Ein minimalistisches Intro - bestehend aus Standbildern und einer Sprecherstimme - erklärt die Hintergrundgeschichte. 2012, also sechs Jahre nach der zweiten Explosion von Tschernobyl. Fast parallel zu den Ereignissen aus dem Ur-S.T.A.L.K.E.R. schickt das Militär fünf Hubschrauber in die abgesperrte Zone. Alle fünf legen eine Bruchlandung hin. Daraufhin ermittelt Major Degtarew oder besser gesagt Sie in dessen Haut, was mit den Maschinen passiert ist. Sie starten Ihr Abenteuer mit einer leichten Rüstung, einer Pistole, einem Maschinengewehr, dem anfangs angesprochenen Wodka sowie ein paar Konserven zum Essen.

In der Zone kommt es oft zu radioaktiven Emissionen. Sie färben die Spielersicht rot oder zeigen  alles doppelt. Wer dabei Deckung sucht (etwa in einem Gebäude), überlebt. In der Zone kommt es oft zu radioaktiven Emissionen. Sie färben die Spielersicht rot oder zeigen alles doppelt. Wer dabei Deckung sucht (etwa in einem Gebäude), überlebt. Trist und farblos - der erste Eindruck von der Zone schreckt optikverwöhnte Spieler eines Crysis oder Call of Duty 4 ab. Zu wenig Vegetation, zu eintönig sind die Landschaften. Klar, so sieht es nun mal in einer verstrahlten und gottverlassenen Zone aus, aber die Grafik von Call of Pripyat wirkt dennoch veraltet. Auch im Vergleich zum Hauptspiel hat sie irgendwie an Aha-Effekten eingebüßt. Umso dichter ist dafür die Atmosphäre. Hingen in Shadow of Chernobyl noch viele Ereignisse vom Zufall ab (etwa Kämpfe zwischen Banditen und Militär), setzen die ukrainischen Macher von GSC Gameworld diesmal auf vorgefertigte Szenen. An einer Stelle greift ein Ganove den Spieler an, weil er sich ein vom Major erbeutetes Artefakt krallen will, an einer anderen lotst ein Stalker Ihren Recken durch eine Horde schlafender Mutanten. Und wieder woanders schießt sich ein Nichtspielercharakter in den Kopf, weil er so verzweif... an dieser Stelle verraten wir lieber nichts, um Ihnen einen interessanten Nebenstrang nicht vorwegzunehmen.

Mit dem Gerät in der linken Hand spüren wir Anomalien und Artefakte auf. Hoffentlich weckt das Ding nicht die schlafenden Blutsauger auf! Mit dem Gerät in der linken Hand spüren wir Anomalien und Artefakte auf. Hoffentlich weckt das Ding nicht die schlafenden Blutsauger auf! Trotz mäßiger Grafik präsentiert sich die Zone sehr stimmungsvoll. Dazu trägt auch der Tageszyklus bei. Beispiel: Eine Mission führt uns zu einer zerstörten Brücke, über die vor einiger Zeit ein Militär- Konvoi fuhr. Damals war die Brücke noch intakt. Dass der Konvoi sein Ziel nicht erreichte, legen die verlassenen Geländewagen und die in der Leitplanke "geparkten" Transporter nahe. Tagsüber erkennt man nach wenigen Augenblicken, was passiert ist: Eine Gravitationsanomalie riss die Brücke in der Mitte auseinander, sodass die Konvoi-Besatzung ihre Fahrzeuge hastig verlassen musste. Nachts hingegen sieht man trotz Taschenlampe nur wenige Meter weit, erkennt vielleicht Umrisse der Jeeps und hört die immer noch aktive Anomalie seltsam knistern. Während der ganzen Mission greift einen zwar keine Seele an, dennoch ist die Stimmung sehr angespannt. So ein Gruselgefühl schafft nicht jedes Spiel, ohne dabei irgendwelche Monster auftauchen zu lassen. Aber: Bis man sich auf Call of Pripyat völlig einlässt, vergeht eine Plutonium-Halbwertszeit. Einstiegshilfen gibt es nicht. Erfreulicherweise aber auch keine großen Programmfehler. Man denke nur an das erste Add-on Clear Sky ... Vielleicht war ja bei der Entwicklung dieser zweiten (ohne das Hauptprogramm laufenden) Erweiterung weniger Wodka im Spiel.

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat erscheint voraussichtlich am 5. November 2009. Sie können den Ego-Shooter im PC Games-Amazon-Shop für 26,95 Euro vorbestellen!

Bildergalerie zu S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
80 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Lebendige und glaubwürdige Welt
Atmosphäre leidet unter den Dialogtafeln. Vertonung wäre besser.
Abwechslungsreiche Aufgaben
Keine Einstiegshilfen
Viele Verstecke und Extras
Vereinzelte Design-Fehler
   
Alexander Frank
„Wenn man einmal drin ist, lässt die Zone einen kaum los.“
An das erste S.T.A.L.K.E.R. erinnere ich mich ähnlich gut wie an meine Geburt – beides ist zu lang her, als dass ich noch Einzelheiten aufzählen könnte. Deshalb fühlte ich mich in Call of Pripyat zu Beginn ein wenig ratlos. Wo soll ich hin? Was habe ich gleich noch mal zu tun? Die Hubschrauber-Absturzorte untersuchen? Aha ... Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber an die spärlichen Informationen und den sehr gut versteckten roten Faden. Ich tauchte komplett in der Spielwelt ab. Bei der Konvoi-Szene musste ich beispielsweise einen Schlüssel finden. Ich dachte dabei nicht wie sonst: „Wo könnten die Entwickler das Ding versteckt haben?“, sondern „Was genau ist denn mit der Fahrzeug-Kolonne passiert? Wie spielte sich der Unfall ab?“ – und versuchte, daraus meine Schlüsse über den Verbleib des Schlüssels zu ziehen. Ich fühlte mich also wie in einer richtigen Welt. Dummerweise rissen mich Störfaktoren wie Dialog-Lesetafeln oft heraus. Wen das nicht kümmert, der kommt aber in der virtuellen Radioaktivität auf seine Kosten.
   
Neuer Benutzer
Moderation
05.11.2009 15:04 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
10.11.2009 00:12 Uhr
Für alle die noch kein Stalker Spiel besitzen. Am 27.November soll eine Complete edition erscheinen, die alle Teile enthalten soll: www.demonews.de/kurznachrichten/index.php
Soll 40 Euro kosten.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
07.11.2009 11:29 Uhr
@ springenderBusch,

gleiche Problem hatte ich auch. Einfach Shift+2 Taste drücken und du hast dein @ !

Am besten das ganze gleich abspeichern.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.11.2009 17:58 Uhr
Zitat: (Original von patertom;8304932)
aha

Fällt dir denn nichts besseres ein als so ein scheiß Spam? Wenn dich das Thema nicht interessiert, kommentiere es auch nicht!
Zum Thema: Ich hab's jetzt hier liegen ... und 29 EUR sind schon ein verdammt fairer Preis. Zwar kann ich die ganzen DX 10 Features noch nicht…