Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
  • STALKER: CALL OF PRIPYAT

    S.T.A.L.K.E.R.-Interview mit Oleg Yavorsky

    Oleg Yavorsky bestätigt in einem exklusiven Interview mit pcgames.de, dass S.T.A.L.K.E.R. 2 bereits in Planung ist. Außerdem verrät er Details zu S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat.

    pcgames.de: Hallo Oleg! Bitte stelle dich kurz unseren Lesern vor.

    Yavorsky: Hallo! Mein Name ist Oleg Yavorsky, ich kümmere mich für GSC Game World um die Öffentlichkeitsarbeit.

    pcgames.de: Was habt Ihr aus den Vorgängern von Shadow of Chernobyl und Clear Sky gelernt? Clear Sky gilt als besonders verbugt ...

    Yavorsky: Wir haben zu beiden Spielen umfangreiches Feedback erhalten, sowohl positives wie auch negatives. Auf Clear Sky folgten zahlreiche Beschwerden bezüglich der technischen Probleme. Das war ein unangenehmes, aber lehrreiches Erlebnis. Wir geben unser Bestes, um solch unnötige Probleme in Zukunft zu vermeiden. Bereits für Clear Sky haben wir ein System-Analyse-Tool veröffentlicht, um Informationen über die PC-Spezifikationen der Spieler zu erhalten. Wir testen Call of Pripyat kontinuierlich, besonders in Hinblick auf die aus der Analyse erhaltenen Informationen. Darüber hinaus nehmen wir nur minimale Änderungen an der Engine vor, um die Spielstabilität sicher gewährleisten zu können. Zu guter Letzt haben wir uns ein externes Test-Team an Bord geholt, dass uns beim Aufspüren und Beseitigen von Fehlern bis zum Release unterstützen wird.

    pcgames.de: In Call of Pripyat kommt die X-Ray Engine 1.6 zum Einsatz. Welche Unterschiede bestehen zur Vorgänger-Version? Wird Direct X 10 oder 11 unterstützt?

    Yavorsky: Call of Pripyat wird DX-10 unterstützen, hinzu kommen realistische Regeneffekte, volumetrischer Nebel und dynamisches Oberflächen-Nassmachen. Wir optimieren die Engine, um die allgemeine Performance zu verbessern, eine mögliche Direct-X-11-Unterstützung überdenken wir momentan. Den Netzwerk-Code haben wir neugeschrieben.

    pcgames.de: Welche Gameplay-Neuerungen plant ihr für Call of Pripyat? Wie steht's um Vehikel?

    Yavorsky: Die große Neuerung an Call of Pripyat besteht darin, dass wir alles Quests (sowohl Story- als auch Nebenmissionen) manuell im Voraus designen. Im neuen Stalker wird es keine automatisch generierten Aufträge geben.

    Desweiteren liegen wir einen stärkeren Fokus auf die Rollenspiel-Elemente, was in neuen Upgrades für Waffen und Rüstungen resultiert. Rüstungen teilen sich in Call of Pripyat in zwei Gruppen: Kopf und Körper, das Aufwerten erfolgt entsprechend separiert. Nichtspieler-Charaktere stehen ebenfalls im Vordergrund, die Gesprächsoptionen sind zahlreicher, ihr Verhalten realistischer. Stalker zum Beispiel jagen nach Mutanten, suchen Artefakte, patrollieren am Tag und kehren nachts in die Basis zurück. Wer möchte, kann gegen eine Gebühr einen Fremdenführer anheuern, um lange Laufwege zu vermeiden. Zumindest wenn er weiß, wo er hin will. Zum Thema Vehikel: Wir sehen bis dato keinen Platz in der Zone, um Fahrzeuge sinnvoll integrieren zu können.

    Mit Call of Pripyat führen wir die Möglichkeit ein, zu schlafen. Dabei regeneriert sich die Energie des Spielers. Praktisch auch, um bei zeitbasierten Missionen nicht auf bestimmte Ereignisse warten zu müssen. Im Übrigen sind Monster im Dunkeln deutlich aggressiver als am Tag.

    pcgames.de: Ist die Story con Call of Pripyat nach den Geschehnissen aus Shadow of Chernobyl oder nach den Geschehnissen von Clear Sky angesiedelt? Könntest du einen kleinen Überblick geben?

    Yavorsky: Call of Pripyat spielt nach den Events aus Shadow of Chernobyl, nachdem Strelok es geschafft hat, den Brain Scorcher auszuschalten. Das Militär entscheidet, eine Operation zu unternehmen, das Kraftwerk in Tschernobyl unter ihre Kontrolle zu bringen. Zuerst entsenden sie Helikopter, um eine Karte der Anomalie-Felder anzufertigen. Die Mission scheitert trotz gründlicher Vorbereitungen. Um die Gründe für das Scheitern der Mission aufzudecken, entsendet das Militär einen Agenten. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es der Spieler. Die erste Mission wird es sein, die Absturzstelle des Helikopters zu finden. Mehr wird der Spieler in dieser Situation nicht wissen.

    Der Spieler kooperiert mit diversen Fraktionen in der Zone. Zu Beginn stehen ihm alle neutral gegenüber. Das ändert sich im Spielverlauf, darauf basierend, wie der Spieler vorgeht. Der Spieler muss Informationen besorgen, Artefakte sammeln, nach besserer Munition und besseren Waffen Ausschau halten. All das, ohne sein Hauptziel aus den Augen zu verlieren.
    Indem wir einen anderen Protagonisten und eine Reihe neuer Charaktere einführen, wollen wir dem Spieler die Gelegenheit geben, all die Vorkommnisse aus einer anderen Perspektive zu sehen.

    pcgames.de: Existieren in Call of Pripyat reale Schauplätze? Wenn ja, welche?

    Yavorsky: Auf jeden Fall! Wir integrieren den Osten der Stadt Pripyat im neuen Stalker. Zu diesem Zwecke haben wir die Stadt mehrmals besucht, Fotos geschossen und als Referenzen benutzt. Enthalten sind unter anderem der Hafen, der Jupiter-Industriekomplex, das Dorf Kopachi sowie die Eisenbahnstation Yanov. Meinen bisherigen Eindrücken nach zu urteilen, handelt es sich bei Call of Pripyat um das bisher authentischste Stalker-Spiel. Und gleichzeitig das größte.

    pcgames.de: Gibt es bereits ein exaktes Release-Datum für Call of Pripyat? Und was ist mit den offiziellen Systemvoraussetzungen? Sie erscheinen ein wenig niedrig.

    Yavorsky: Es gibt bislang kein exaktes Release-Datum. Wir gehen aber davon aus, dass das Spiel im Herbst fertig ist. Call of Pripyat sollte locker auf der folgenden Maschine laufen:

    - Intel Core2Duo E7400 / AMD 64 X2 5600+
    - 2 GB RAM
    - 512 MB Direct X 9.0c compatible Grafikkarte wie die nVidia GeForce 9800 GTX oder die ATi Radeon HD 4850.

    S.T.A.L.K.E.R. hat ein Menü mit vielen Einstellungsmöglichkeiten, welche die Performance beeinflussen. So kann man es einstellen, bis es vernünftig läuft. Aber egal. Wenn du es in der besten Qualität und der höchsten Auflösung spielen willst, dann halte Ausschau nach der stärksten Maschine die du kriegen kannst. Hier gibt es nie genug.

    pcgames.de: Gerüchten zufolge, wird Stalker 2 die CryEngine 3 verwenden. Steckt ein Fünkchen Wahrheit in diesen Spekulationen?

    Yavorsky: Es ist kein Geheimnis, dass wir die Stalker-Franchise weiterentwickeln möchten. Ein Plan für Stalker 2 existiert, ja, aber noch ist es zu früh, um darüber zu sprechen. Die Verwendung der CryEngine 3 jedoch ist reine Spekulation.

    Auf der nächsten Seite finden Sie das englische Originalinterivew.

  • Stalker: Call of Pripyat

    Stalker: Call of Pripyat

    Plattform
    PC
    Publisher
    bitComposer Games
    Release
    06.01.2012

    Es gibt 13 Kommentare zum Artikel

    Von radinger
    Wieso habt ihr den letzten absatz des original-interviews nicht übersetzt? Ich zB habe nicht gewusst, dass die marke "stalker" in russland/ukraine etc. schon so viele ableger hat.
    Von Mecc81
    Nun, so ein System wie da angeführt wird, gehört mittlerweile zur unteren Preisklasse. Wenn man DirectX 10 Effekte sehen will ist es schon zu langsam.
    Von Occulator
    Bei dem angeführten System solle "wird locker laufen" eine Selbstverständlichkeit sein o_O

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Sniper Elite 3 Release:

    Sniper Elite 3

    Rebellion
    Cover Packshot von Knightmare Tower Release:

    Knightmare Tower

    Cover Packshot von Lifeless Planet Release:

    Lifeless Planet

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2014 PC Games Hardware 09/2014 PC Games MMore 03/2014 play³ 09/2014 Games Aktuell 09/2014 buffed 04/2014 XBG Games 05/2014
    PC Games 08/2014 PCGH Magazin 09/2014 EDGE 267 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run

    Unser Netzwerk

    PC GAMES HARDWARE BUFFED GAMES AKTUELL VIDEOGAMES ZONE READMORE GAMEZONE 4PLAYERS