S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat-Vorschau: Zurück in die Zone - diesmal ohne Bugs?
Das Monsterdesign ist unverändert gut. Die Grafiker von GSC wissen, was sie tun.
Die Einsicht der Entwickler scheint lobenswert, doch ein paar Dinge bereiten uns Sorgen. Da sind etwa wieder die gefährlichen Anomalien, die unsichtbar und überall in der Spielwelt vorkommen. Nur in ihnen kann der Spieler kostbare Artefakte finden, mit denen er seine Ausrüstung verbessert. Es lässt sich darüber streiten, ob dieses System tatsächlich Spaß oder vielmehr Frust bereitet. Die Psi-Emissionen, wie man sie schon aus Clear Sky kennt, betrachten wir ebenfalls noch mit einiger Skepsis. Diese tödlichen Druckwellen können nun nämlich jederzeit auftreten, werden also nicht mehr vorgeskriptet ausgelöst. Es gilt dann, in kürzester Zeit einen Unterschlupf zu finden, sonst ist der Held hinüber - und durch den Zufallsfaktor muss man nun praktisch immer wissen, wo sich die nächste Zuflucht befindet. Ob das Spaß macht? Obendrein verändert jede Emission den Standort der Anomalien und auch die Artefakte darin werden dann "nachgefüllt". Doch selbst wenn solche Features super funktionieren sollten, werden S.T.A.L.K.E.R.-Fans wohl vor allem auf eines achten: die Bugs. Immerhin litten die beiden Vorgänger, vor allem Clear Sky, merklich an technischen Mängeln. Ob GSC es diesmal wirklich besser macht, wissen wir im Oktober dieses Jahres, falls das Spiel pünktlich erscheint - ein Publisher hat sich nämlich bislang noch nicht gefunden.


Mal im Ernst, dass das Fraktionssystem abgeschafft wird finde ich schade. Wäre es ordentlich implementiert worden, hätte es ein wahnsinns Potential.
SoC hat Spass…