Übernahme abgeschlossen: Square-Enix übernimmt Eidos Interactive - Update -
Update
Wir haben soeben Informationen von der deutschen Eidos-Niederlassung enthalten. Demnach befinde sich Kane & Lynch 2 definitiv in Entwicklung, vorzeigbares Material existiere noch nicht. Batman: Arkham Asylum und Just Cause 2 werden wie geplant im Sommer beziehungsweise Winter 2009 veröffentlicht.
Original-Meldung
Seit Dienstag, 22. April 2009, gehört Tomb-Raider-Publsiher Eidos zum japanischen Traditionsunternehmen Square-Enix. Das zuständige Gericht stimmte der Übernahme am vergangenen Montag zu, die Eidos-Aktionäre akzeptierten das Angebot in Höhe von rund 90 Millionen Euro (ca. 83 Millionen Britische Pfund / 117 Millionen US-Dollar) bereits Ende März.
Ist ab sofort japanisch: Lara Croft. Wie Square-Enix in Zukunft mit der Tomb Raider-Marke verfahren wird, ist bis dato unklar.
Entsprechend gehören ab sofort alle ehemaligen Eidos-Marken den Westexpansions-orientierten Japanern, darunter Tomb Raider, Hitman, Batman: Arkham Asylum, Just Cause und Kane & Lynch. Welche Pläne Square-Enix im Detail verfolgt, bliebt noch unklar. Erste Anzeichen jedoch sprechen für Fortsetzungen zu Kane & Lynch: Dead Man sowie den populären Serien. Eine Anfrage an Eidos haben wir bereits gestellt - sobald die Antwort kommt, erfahren Sie es selbstverständlich an dieser Stelle.
Der Verkauf von Eidos war ein langer Prozess. Ende 2008 verdichteten sich Gerüchte, Warner Bros. werde das englische Studio übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt gehörten der Filmtochter bereits 16,1 Prozent der Eidos-Aktien, ein paar Monate später stockte das Unternehmen auf 20 Prozent auf.
Im Dezember 2008 äußerten sowohl Electronic Arts als auch Ubisoft Interesse an den Engländern, konkrete Angebote wurden jedoch nicht nach Außen kommuniziert. Drei Tage danach, eine Überraschung: Die Japaner von Square-Enix mischen ebenfalls mit, Firmenchef Yoichi Wada führte bereits Gespräche mit dem Eidos-Entwicklerstudio IO Interactive (Hitman-Serie, Kane & Lynch: Dead Man).
Mitte Februar legte Square-Enix ein offizielles Angebot in Höhe von rund 90 Millionen Euro auf den Tisch. Die Aktionäre akzeptierten Ende März.
Bildergalerie: Das Eidos-Erbe. Oder: Was jetzt Square-Enix gehört.
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Square Enix hat einfach nur einen guten Fang gemacht.
Evtl. wollte Square auch noch etwas Hilfe bei den Umsetzungen der Konsolenspiele auf dem PC.
ich denke eher, dass weniger manga in vernoestlichen titeln den erfolg von square enix auch in den westlichen (europaeischen) laendern bereiten soll....
westliche titel sind in japan kaum verkaufsschlager.. von daher sind kulleraugen und schulinform bei lara eher unwahrscheinlich...…